Die kleine Windmuehle

Leckere Rezepte von Oma aus Ostwestfalen.

Schlagwort: Zuckerguss

Zitronenmuffins

Frische und saftige

Zitronenmuffins mit Joghurt

Es geht frisch und munter in das neue Jahr. Zumindest was das Backen betrifft. Wenn die Sonne schon nicht rauskommt, dann kommt sie halt strahlend gelb und frisch auf den Kuchenteller. In Form von frischen und fluffigen Zitronenmuffins. Durch den Joghurt werden die Muffins schön luftig und saftig. Die Muffins wollen dennoch rasch, zumindest innerhalb weniger Tage, verdrückt werden, sonst werden sie etwas trocken. Die super Fluffigkeit erhalten die Muffins übrigens durch das Natron. Das funktioniert im übrigen nur, wenn ihr eine Säure dazu gebt – in diesem Fall den Zitronensaft.

Toll finde ich, dass die Muffins auch kalt sehr gut schmecken. Ich mochte sie früher nur warm, frisch aus dem Ofen. Abgekühlt entwickeln viele Muffins einen seltsamen Geschmack, besonders wenn man eine Backmischung verwendet hat. Kennt ihr das? Wisst ihr, was ich meine?

Zutaten für die Zitronen-Joghurt-Muffins:

  • 280 g Mehl
  • 110 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 280 g Joghurt, natur
  • 1 Ei
  • 60 ml Pflanzenöl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Abrieb einer Zitronenschale
  • Saft einer Zitrone

Für den Zuckerguss:

  • 100 g Puderzucker
  • 2-3 EL Zitronensaft

Backvorbereitungen:

12er Muffinblech mit Förmen bestücken oder gut einfetten.

Backofen auf 180 °C vorheizen.

Das Backwerk:

Wie beim Rührteig üblich werden zunächst die trockenen Zutaten (das gesiebte Mehl und Backpulver sowie Zucker und Natron) in einer Schüssel sehr gut gemischt.

Die feuchten Zutaten werden separat vermengt: Joghurt mit Ei, Öl, Vanillezucker, Zitronensaft und -abrieb gründlich verrühren. Die Mehlmischung nach und nach hinzufügen und kurz glatt rühren (nicht zu doll und zu lange. Warum, lest ihr hier.).

Teig z. B. mit einem Eisportionierer in die Förmchen füllen und 20-25 Minuten goldbraun backen.

TIPP: Mit den Eisportionierer lässt sich der Teig wirklich mega gut verteilen und vor allem aus dem Löffel bekommen. Ich wünschte, ich hätte schon früher damit angefangen 😀 Das war das saunervigste am Muffinbacken, diesen klebrigen Teig mit zwei Löffeln durch die Gegend zu schlatzen!!

(RANDNOTIZ: Ich habe schon oft gelesen, man solle die Muffinmulden nur zum Drittel füllen, damit die Muffins nicht überlaufen oder zu groß werden. Aber dann bräuchte ich eigentlich immer mehr als das 12er Blech. Deshalb verteile ich den Teig (soweit es mir gelingt gleichmäßig) und bekomme halt schön große Pilze.)

Für die Glasur den Puderzucker sieben und mit dem Zitronensaft verrühren. Die abgekühlten Muffins damit bestreichen.

Wie auf den Bildern zu sehen, habe ich noch (die beim Umzug wiederentdeckten) bunten Zuckerperlen verwendet. Wobei ich die ehrlich gesagt nicht sonderlich lecker fand, ich also davon eher abraten würde ;-).

Viel Spaß beim Naschen!

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Mandel-Vanille-Kuchen

aromatisch und fluffig

Mandel-Vanille-Kuchen

Seit ich mit meinem neuen Job angefangen habe, weiß ich die schnellen Rezepte Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle sehr zu schätzen. Natürlich ist eine schicke Torte mit leckerer Füllung nicht vergleichbar und für ganz andere Anlässe als ein schneller Rührkuchen – Torten von Oma laufen außer Konkurrenz!
Es begeistert mich dennoch, wie viel-seitig die Rührkuchen Rezepte meiner Oma sind und dass sie einfach alle gelingen und super lecker sind. So wie die anderen Rührkuchen, ist auch der Mandel-Vanille Kuchen super fluffig, gleichzeitig saftig und herrlich aromatisch. Er ist im Handumdrehen zubereitet. Besonders fix geht es mit der halben Portion, da dann die Hälfte der Backzeit ausreicht. Mit ein wenig mehr Zeit/Geduld könnt ihr den Mandel-Vanille-Kuchen mit einem Zuckerguss und Mandelsplittern verzieren, damit er auch optisch etwas mehr her macht. Geschmacklich hätte er das übrigens nicht nötig. Ein weiterer großer Vorteil des Rührkuchens ist natürlich, dass man ihn besser als Sahnetorte transportieren kann.

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Je nachdem wie groß euer Mandel-Vanille-Kuchen werden soll, braucht ihr folgende Zutaten:

Zutaten/Mengen Ein ganzer Kuchen Eine halbe Portion
Butter 250 g 125 g
Zucker 250 g 125 g
Vanillezucker 1 Päckchen 1 Päckchen
Salz 1 Prise 1 kleine Prise
Eier 8 4
Aroma Butter-Vanille 1 Röhrchen ½ Röhrchen
Milch ½ Tasse ¼ Tasse
Mandelmehl 250 g 125 g
Weizenmehl 200 g 100 g
Backpulver 1 Päckchen ½ Päckchen
BACKZEIT BEI 180 GRAD 60 Minuten 30 Minuten
Optional: für den Guss, zur Dekoration 250 g Puderzucker

3-4 EL Wasser

Etwas Mandelsplitter (o. ä.)

250 g Puderzucker

3-4 EL Wasser

Etwas Mandelsplitter (o. ä.)

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

So einfach bereitet ihr den Mandel-Vanille-Kuchen zu:

Aus Butter, Zucker, Vanillezucker, Prise Salz und Eiern einen Rührteig herstellen. Das Aromaröhrchen Butter-Vanille, die Milch und das Nussmehl zugeben.
Zum Schluss kurz das mit dem Backpulver versiebte Mehl unterrühren.
Je nach Menge bei 180 Grad für 30 oder 60 Minuten backen.

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Für den Zuckerguss 250g Puderzucker mit einem Schneebesen mit 3-4 EL Wasser, oder einer Flüssigkeit eurer Wahl (ich würde das nächste mal mit Amaretto oder Nusslikör testen), glatt rühren. Auf den Kuchen geben und mit ein wenig Mandelsplittern verzieren. Wenn man die Geduld dafür aufbringt, kann man die Mandelsplitter vorher kurz in der Pfanne anrösten um ein schöneres Aroma und Farbe der Mandeln zu bekommen.

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Waren eure Testesser genauso begeistert wie meine? Ich bin gespannt und wünsche euch wie immer viel Spaß beim zaubern 😉

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Zitronenkuchen auf dem Blech

frisch und fruchtig

#Knuspersommer: Zitronenkuchen auf dem Blech

Ein herrlich, sommerlich, frischer Blechkuchen, der sich super schnell zubereiten lässt.

Zu dem sonnigen und endlich warmen Juliwetter passt ein einfacher Rührkuchen mit fruchtiger Note richtig gut. Omas Zitronenkuchen ist wirklich unkompliziert und relativ schnell gemacht. Es bleibt also mehr Zeit, um das schöne Wetter und den “Knuspersommer” zu genießen.

Knuspersommer-1Sarah von „Knusperstübchen“, ein ganz toller Blog den ich euch nur empfehlen kann, hat kürzlich die Aktion „Knuspersommer 2016” gestartet. Unter dem Hashtag werden aktuell ganz viele tolle sommerliche Rezepte verlinkt und geteilt. Die Idee hat mich sofort begeistert und ich musste direkt an Oma’s Zitronenkuchen vom Blech denken. Was für ein wunderbarer Anlass, euch dieses Rezept zu zeigen. Sommerlicher als Zitronenkuchen geht’s was Kuchen-Rezepte anbelangt fast nicht.
Zitronenkuchen 03

Für ein Blech Zitronenkuchen braucht ihr:

  • 350 g Margarine
  • 350 g Mehl
  • 350 g Zucker
  • 6 Eigelb und Eiweiß (getrennt)
  • 3 TL Backpulver
  • 3 unbehandelte Zitronen (oder 1 Fläschchen Zitronenöl)

Für den Guss:

  • 3-5 EL Zitronensaft
  • 250 g Puderzucker

Zitronenkuchen

So schnell und einfach bereitet ihr den Zitronenkuchen auf dem Blech zu:

Das Blech entweder einfetten oder mit Backpapier auslegen.

Die Eier trennen.

Das Eigelb sowie die weiteren Zutaten miteinander verrühren.

Die Schale der drei unbehandelten Zitronen abreiben, auspressen und 5-8 EL Zitronensaft für den Guss beiseite stellen.

[Tipp: Wer keine Lust/Zeit zum Zitronen reiben hat, kann alternativ ein Fläschchen Zitronenöl verwenden und den Guss dann später mit gekauftem Zitronensaft bereiten.]

Zitronenschale und den restlichen Zitronensaft ebenfalls unter den Teig mischen. Tipp: Ist der Teig zu fest, mit einem Schuss Zitronenlimo oder O-Saft nachhelfen.

Die Eiweiß steif schlagen und unterheben.

Auf dem Blech 30-40 Minuten bei 200 Grad backen.

Zitronenkuchen 02

Wer mag kann noch etwas Zitronensaft (5-8 EL) mit dem Puderzucker glattrühren, mit einem Holzstäbchen Löcher in den Kuchen stechen und Zuckerguss auf den abgekühlten Blechkuchen gießen.

Zur Dekoration – da es sich schließlich um einen Geburtstagskuchen handelte – kamen bei mir noch bunte Zuckerstreusel zum Einsatz.

Viel Spaß und genießt den Sommer!

 

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