Die kleine Windmuehle

Leckere Rezepte von Oma aus Ostwestfalen.

Schlagwort: Rührteig (Seite 1 von 2)

Kürbis-Torte

aromatisch und saftig

Ostwestfälische Kürbis-Torte

Ein weiteres gelungenes Experiment ist dieses Crossover: American Pumpkin Cake meets good old German Buttercreme. Saftig, aromatisch gewürzter Kürbis-Rührteig trifft auf eine zart-feste Vanillecreme. Über ein Jahr nach unserem großartigen Kalifornien Trip ist es einfach an der Zeit für eine kulinarische Hommage an das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Was wäre typischer und leckerer als Pumpkin Cake im Herbst zur Kürbis Saison? Logischerweise konnte ich mich also nicht (komplett) an dem Rezepte-Pool meiner Oma bedienen und habe dieses Grundrezept ein wenig auf deutsch adaptiert. Mir war nur leider gar nicht nach dem dazugehörigen Frosting. Der Kuchen hat im Teig, meiner Meinung nach, einfach schon genug Zucker. Da ich befürchtete, es könnte zu süß und zu fettig werden, war mir die Buttercreme einfach lieber. Nicht, dass es jetzt ein Diät-Rezept wäre 😀 Aber im Ergebnis ist die Kombination von dem würzigen Kürbisboden mit der vanilligen Buttercreme absolut lecker! Für einen kurzen Moment hatte ich überlegt, auch die Creme mit dem Pimping Pie Spice zu würzen, aber das wäre irgendwie zu viel gewesen. Nun ergänzt die Vanillecreme den zimtigen Kürbiskuchengewürz-Geschmack perfekt. Die Konsistenz der Torte ist auch überragend geworden. Die Buttercreme ist fest genug für die Böden, da quetscht nichts raus und die Torte steht wie eine Eins 🙂 Was mir zudem sehr gut gefällt, ist die tolle, kräftige Farbe – dem Kürbis sei Dank. Am Rande bemerkt: Wusstet ihr, dass es sich bei dem Kürbis um die größte Beere handelt? Aufgrund der harten Außenschicht handelt es sich genauer gesagt um eine Panzerbeere.

Für die fantastische, westfälische Kürbis-Torte benötigt ihr die folgenden Zutaten:

Zutaten Böden:

  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL (5g) Natron
  • 3 ½ TL Pumpkin Pie Spice (oder 2 TL Zimt, 1 TL Muskatnuss, 1/2 Teelöffel Ingwer)
  • 350 g Zucker
  • Prise (1/2 TL) Salz
  • 170 g Butter (Zimmertemperatur, nicht schmelzen).
  • 4 große Eier
  • 60 ml (geschmacksneutrales) Pflanzenöl
  • 350-425 g Kürbis-Mus (Herstellung siehe Vorbereitung)
  • 120 ml Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt (alternativ könnt ihr das Mark einer Vanilleschote verwenden)

Zutaten für die Buttercreme:

  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 5 EL Zucker
  • 500 ml Milch
  • 250 g Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt

Vor dem Backen:

Zuerst (EIN PAAR STUNDEN VOR DEM BACKEN) 0,5 Liter Vanillepudding kochen und abkühlen lassen. Achtung: braucht 3-4 Stunden zum Abkühlen. Sowie die 250 g Butter warm/auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Kürbismus bereiten: Einen halben Hokkaido entkernen, etwa 30 Minuten bei 180 Grad im Ofen garen, im Anschluss pürieren und abkühlen lassen.

Für die Kürbis-Böden:

Ofen auf 175 Grad vorheizen.

Die 22cm Backform(en) einfetten und bemehlen.

In die Rührschüssel die trockenen Zutaten Mehl mit Backpulver mischen/sieben, Natron, Gewürz(e), Zucker mischen. Nach und nach die zimmerwarme Butter hinzufügen, bis eine sandige Masse entsteht. Die Konsistenz kannst du so testen: Wenn du etwas von der Mischung zwischen deinen Fingern drückst, sollte sie zusammenkleben.

In einer weiteren Schüssel Eier, Öl, Kürbis, Milch und Vanille mischen. Alles gut verrühren und beiseitestellen.

Anschließend die Eimasse nach und nach unter den Mehl-Butter-Mix rühren. (Erst vorsichtig und langsam rühren, wenn es gut vermischt ist ruhig nochmal kurz kräftig mixen.)

Den Teig in die eingefettete und gemehlte Form geben.

Bei 170 Grad ca. 45-50 Minuten (je Form) backen (ich habe nur eine Form in der Größe und daher hintereinander gebacken. Wenn ihr zwei 22er Formen habt, könnt ihr die auch gleichzeitig reintun. Dann würde ich etwa 10-15 Min zur Backzeit draufschlagen. Aber sicherheitshalber gucken – ist ja bei jedem Ofen immer anders.).

10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann herausnehmen.

Für die Buttercreme:

Aus Puddingpulver, 5 EL Zucker und Milch den Pudding nach Packungsanleitung  zubereiten und kalt werden lassen. Damit sich keine Haut bildet, legt ihr direkt auf die Oberfläche des heißen Puddings Frischhaltefolie.

Weiche Butter mit dem Mixer (Rührstäbe) geschmeidig rühren. Den erkalteten Pudding zunächst durchrühren und dabei den TL Vanilleextrakt untermischen, dann nach und nach unter die Butter rühren. Sehr wichtig: Butter und Pudding sollten Zimmertemperatur haben, auf jeden Fall die gleiche Temperatur, da die Buttercreme sonst gerinnt.

Für die Torten-Dekoration:

Wenn ihr zwei ausgekühlte Böden und die Buttercreme bei Zimmertemperatur habt, geht es ans Tortenwerk: Zunächst die Böden gleichmäßig schneiden. Bei mir ist der Teig (da ich nicht so, wie man es sollte, ordentlich gesiebt hatte) etwas ungleich aufgegangen. Die “Deckel” oder Nuppsies also einfach runterschneiden, damit zwei glatte Tortenböden-Oberflächen entstehen. Den ersten gleichmäßig mit etwa einem Drittel der Buttercreme bestreichen, dann den Zweiten auflegen. Ein weiteres Drittel der Buttercreme auf und um den Kuchen verteilen. Das letzte Drittel habe ich mit dem Spritzbeutel aufgetragen. Wenn ihr einen glatten Überzug macht, würde ich ein Drittel oben und eines für den Rand nehmen.

Das fertige Werk am besten noch im Kühlschrank kaltstellen, damit die Creme schön fest wird.

Viel Spaß und gutes Gelingen!

Möhre-Nuss-Kuchen

saftig und frisch

Möhre-Nuss-Kuchen

Der schöne Sommer ist langsam vorüber. Es könnte herbstlich werden mit diesem saftigen, aromatischen Möhre-Nuss-Kuchen. Muss es aber nicht unbedingt. Durch die Zitrone hat der Kuchen eine super leckere, frische Note und schmeckt gar nicht nach Herbst ;-). Auf meinen geliebten Zimt habe ich ausnahmsweise auch verzichtet. Könnte man aber durchaus probieren. Muss man aber nicht, das Nuss-Möhre-Zitronen-Aroma ist total rund und perfekt. Mit den knackigen Haselnüssen in dem saftigen Möhrenkuchen erhält der Kuchen eine schöne Konsistenz. Mein Tipp: Lagert den Kuchen im Kühlschrank. Da er – obwohl er mit vergleichsweise wenig Zucker und Fett gebacken wird – nicht mächtig, aber doch recht sättigend ist, hält sich der Kuchen einige Tage. Frisch gekühlt und durchgezogen schmeckt er am zweiten Tag sogar noch etwas besser. Auf eine Frosting habe ich nach dem ersten Probieren verzichtet, da der Möhre-Nuss-Kuchen mit dem Zitronenaroma einfach total rund schmeckt. Für alle super Schleckermäuler kann ich ein ganz einfaches Zuckerguss-Topping mit Zitrone empfehlen (Puderzucker mit etwas Zitronensaft glatt rühren und auf dem Kuchen verstreichen). Allerdings hat der Kuchen bereits ganz von allein eine süße Kruste, die mega lecker schmeckt – just saying.

Dazu passt perfekt ein Tässchen Kaffee. Für mich als Koffeinjunkie ein Muss. Wobei ich nicht  viel Koffein und keinen starken Kaffee brauche, aber Kaffeegeschmack. Gern lasch und verlängert, damit ich umso mehr davon trinken kann, ohne Magenschmerzen zu bekommen. Gern auch mit einer Ladung Zimt. Ich liebe Zimt. Ganzjährig, Sommer wie Winter, immer und überall. In meinen Haferflocken ebenso wie im Kaffee.

An Zutaten für den Möhre-Nuss-Kuchen in der Kastenform braucht ihr:

  • 2 große oder 3 kleine Eier
  • 110 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • Saft einer halben Zitrone
  • 50 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g gehackte Haselnüsse (ich hatte nur noch 50 g, das ging auch)
  • 250 g Möhren

So einfach backt ihr den Möhre-Nuss-Kuchen:

Die Möhren putzen oder schälen und mit einer Reibe oder der Küchenmaschine fein reiben.

Die Eier schaumig rühren, Zitronenschalenabrieb sowie den Saft der halben Zitrone gut untermischen. Zucker und Vanillezucker zufügen und rühren bis sich alles gelöst hat. Mehl und Backpulver vermengen und nach und nach untergeben. Zum Schluss Mandeln, Haselnüsse und die geraspelten Möhren unterheben (Tipp: ich verwende dazu das AUSGESCHALTETE Handrührgerät. Mit den Rührstäben ohne Strom kann man so schneebesenmäßig schön unterheben, ohne zusätzlich Geschirr schmutzig zu machen und spart so auch noch Abwasch.)

Die Kastenform gut einfetten und mit Semmelbröseln/Paniermehl ausstreuen. Den Teig in die Form geben und im vorgeheizten Backofen 45-50 Minuten bei 200 Grad auf mittlerer Schiene backen (z. B. Umluft).

Was meint ihr?

 

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Versunkener Pflaumenkuchen

saftig und aromatisch

Versunkener Pflaumenkuchen

Ein herrlich süßer, luftiger Rührteig mit zartem Vanille-Aroma, in dem die reifen und saftigen schwarzen Pflaumen versinken! Noch dazu ein Duftwunder an Backdüften. Wie gerne würde ich euch den herrlichen Geruch aus meinem neuen Backofen als Vorboten der Einlösung meines Versprechens schicken. Ihr habt richtig gelesen: Es duftet tatsächlich aus dem Ofen. Backen. Mit heißen Temperaturen. Wie herrlich ist das denn bitte? Wirklich, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schön es hier gerochen hat.

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Das war fast das Beste an dem ganzen Kuchen. Das Allerbeste war die süße Knusprigkeit, die die saftigen Pflaumen ummantelt hat. Der wirklich simple Rührteig ist total schön aufgegangen, war innen fluffig und soft und hat eine super leckere Kruste bekommen. Die vanillige Süße hat den, zugegeben teilweise noch (je nach Obststück und seiner Reife) herben Geschmack der Pflaumen, sehr gut ergänzt. Einfach nur herrlich. Eigentlich würde auch eine Sahnecreme sehr gut zu dem Versunkene-Pflaumen-Kuchen passen, aber dafür waren mir die Sommertemperaturen noch zu warm.

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Das Rezept eignet sich in dieser Menge für ein halbes Blech oder eine Springform. Verdoppelt die Menge einfach für ein ganzes Blech.

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Für den Versunkene-Pflaumen-Kuchen braucht ihr: Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

  • Ein gutes Kilo sehr reife Pflaumen
  • 250 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 3 Eier
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanille Zucker
  • 100 g Schmand/saure Sahne
  • Etwas Sahnesteif
  • 1 Röhre Aroma Butter Vanille

 

Der Versunkene-Pflaumen-Kuchen ist wirklich einfach gemacht:

Zunächst Pflaumen waschen, entkernen und in die gewünschte Größe schneiden (beim nächsten Mal würde ich eher vierteln statt halbieren).Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Zucker, Butter und Vanille Zucker schaumig schlagen. Eier nacheinander unterrühren. Mehl mit Backpulver sieben und mischen, dann schrittweise hinzugeben. Schmand und Butter Vanille Aroma nach Geschmack unterrühren. (Ich liebe Vanille und hab ein ganzes Fläschen verwendet. Wer lieber Rum Aroma mag, kann natürlich auch das nehmen.)Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form geben und mit etwas Sahnesteif bestreuen. Dies verhindert, dass zu viel Saft der Früchte in den Teig eindringt. Dann die Pflaumen darauf verteilen.Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Den Kuchen bei 180° Ober-/Unterhitze etwa 55-60 min backen. Nadelprobe zwischen den Früchten machen. Wenn ihr das ganze Blech mit der doppelten Menge zubereitet, verlängert sich die Backzeit um etwa 15-20 Minuten.

Nach dem Backen den noch warmen Kuchen mit etwas Zucker bestreuen und in der Form auskühlen lassen.

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Bon Appetit 🙂

 

Nuss-Nougat-Rührkuchen

schokoladig und luftig

Nuss-Nougat-Rührkuchen mit Johannisbeeren

Herrliches Schokoaroma, nicht trocken, aber auch nicht fudgy – für mich ist dies die perfekte Kuchenkonsistenz. Luftig halt, aber zerfällt auch nicht, genau so soll es sein. Der perfekte Schokokuchen.  Von gelingsicher rede ich meist nicht, weil Omas Rezepte ohnehin so gut wie immer hinhauen, solang man sich an die Angaben hält. Deshalb finde ich es eigentlich immer überflüssig, es extra zu betonen. Nun sei trotzdem mal darauf hingewiesen.

Ich liebe Rührkuchen, weil sie so unglaublich einfach sind und meist sehr schnell gehen. Wenn sie dann auch noch so gut gelingen und so toll schmecken… Ich melde mich kurz ab in den Schokokuchen-Himmel…

Zutaten für den Nuss-Nougat-Rührkuchen (Meine Oma hat notiert, das Rezept sei für eine 18 cm Kastenform – meine ist 25 cm und es hat wunderbar funktioniert):

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker (brauner Rohrzucker)
  • 150 g Nuss-Nougat (oder Nutella)
  • 2 Eier
  • 250 g Mehl (ich habe 100g gemahlene Mandeln und 150 g Mehl genommen)
  • 2 EL Kakao (ich habe etwas mehr genommen)
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 200 ml Milch

Topping für den Nuss-Nougat-Rührkuchen:

  • 200 g Frischkäse
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 3-4 Esslöffel Puderzucker (nach Geschmack)
  • Beeren zum Dekorieren

Den Nuss-Nougat-Kuchen fix anrühren:

Fett, Zucker und Nuss-Nougat (oder Nutella) schaumig rühren.

Die Eier einzeln unterrühren.

Mehl, Kakao, Prise Salz und Backpulver mischen und unterrühren.

Nach und nach die Milch unterrühren.

Tipp: Für ein gutes Herauslösen des Kuchens habe ich meine Form gut gefettet und mit Mehl/Paniermehl bestäubt.

50-60 Minuten backen (180 Grad).

Nach 5-10 Minuten Abkühlen den Kuchen aus der Form lösen.

Für das Topping Frischkäse, Spritzer Zitronensaft und den Puderzucker gut verrühren.

Auf dem ausgekühlten Kuchen verstreichen und nach Lust und Laune verzieren.

Viel Spaß ihr Schokoschnuten <3 

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Pudding-Rhabarber-Torte - die kleine Windmuehle

Pudding-Torte mit Rhabarberkompott

cremig und süß

Pudding-Torte mit Rhabarberkompott

Diese zarte und hammer leckere Torte eignet sich perfekt zum Schlemmen. Das Beste: Sie ist auch etwas für Diejenigen, die Rhabarber sehr kritisch gegenüber stehen. Eine meine Testesserinnen hatte sich sogar ein Alternativ-Essen mitgebracht. Nachdem sie die cremige und süße Pudding-Torte mit Rhabarberkompott gekostet hatte, blieb ihr Ersatz glücklicherweise unangetastet.

Falls ihr euch fragt, wie das gelingt, lüfte ich nun für euch das Geheimnis: Das süße Kompott ist der erste Schritt, um Kritiker zu überzeugen. Übrigens wird es noch bekömmlicher mit geschältem Rhabarber – sieht aber weniger schön aus. Es empfiehlt sich, das säuerliche Gemüse in Kombination mit Milchprodukten, wie dem super leckeren Sahnepudding, zu genießen. Nicht nur theoretisch, sondern auch geschmacklich, ist die sahnige Tortencreme (Schritt zwei) ein toller Gegensatz zu dem süß-sauren Rhabarberkompott. Schritt drei: Auf dem Rührteig als Torte serviert liefert ihr drei gute Gründe, denen niemand widerstehen kann. Frisch gekühlt auf den Tisch bei warmem Frühlings- oder Sommerwetter ist die Pudding-Torte mit Rhabarberkompott noch bis Ende Juni – die Rhabarbersaison geht bis zum 24.6. – ein Hochgenuss.

Falls ihr Rhabarber-Fans seid, euch aber die Zeit für diese cremige Torte fehlt, versucht es mal mit Omas bestem Rharberberkuchen, dem super schnellen Rührkuchen-Rezept.

Pudding-Rhabarber-Torte - die kleine Windmuehle

Das braucht ihr alles für das Geheimrezept:

Zutaten Boden:

  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 200 g Mehl
  • ½ Pck. Backpulver

Zutaten Belag:

  • 2 Päckchen Sahnepuddingpulver (+1 l Milch für die Zubereitung)
  • 3 Becher Creme Fraiche (oder Schmand)

Zutaten Rhabarberkompott:

  • 500-750 g Rhabarber (500 g für die Springform – 750 g oder mehr, falls ihr ein Blech nehmt)
  • 100 bzw. 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver

Pudding-Rhabarber-Torte - die kleine Windmuehle

Tipp: In der Springform wird eine Torte draus. Ich denke aber, das Rezept eignet sich von den Mengenverhältnissen her auch wunderbar für ein Blech. Aufgrund der größeren Fläche würde ich dann etwas mehr Rhabarber nehmen.

Pudding-Rhabarber-Torte - die kleine Windmuehle

Vorbereitung:

Zuerst (EIN PAAR STUNDEN VOR DEM BACKEN) 1 Liter Sahnepudding (Sahne als Pudding Geschmacksrichtung gibt es zum Beispiel von Dr.Oetker) kochen und abkühlen lassen. Achtung: braucht 3-4 Stunden zum Abkühlen.

Zubereitung des Bodens:

Den Rührteig aus 200 g Butter, 200 g Zucker, 4 Eiern, 200 g Mehl und ½ Päckchen Backpulver zubereiten. Bei 180 Grad ca. 20 Min vorbacken.

Pudding-Rhabarber-Torte - die kleine Windmuehle

Zubereitung der Füllung:

3 Becher Creme Fraiche (oder Schmand) unter den abgekühlten Sahnepudding mischen.

Auf den heißen Kuchen streichen. Sofort heiß 10 Minuten nachbacken bei 180 Grad. Kuchen kalt werden lassen.

Zubereitung des Rhabarberkompotts:

Rhabarber mit Zucker gar kochen. Wenn der Rhabarber noch nicht so reif ist, lieber etwas mehr Zucker. Bei rotem, reifen Stangen passt die Mengenangabe sehr gut.

Mit Vanillepuddingpulver und Wasser andicken. Die heiße Fruchtmischung auf den bereits abgekühlten Kuchenboden geben.

Tipp: Besonders frisch und schmackhaft wird es, wenn ihr die Torte bis zum Verzehr kalt stellt.

Pudding-Rhabarber-Torte - die kleine Windmuehle

Und, wen habt ihr überzeugt?

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Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Mandel-Vanille-Kuchen

aromatisch und fluffig

Mandel-Vanille-Kuchen

Seit ich mit meinem neuen Job angefangen habe, weiß ich die schnellen Rezepte Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle sehr zu schätzen. Natürlich ist eine schicke Torte mit leckerer Füllung nicht vergleichbar und für ganz andere Anlässe als ein schneller Rührkuchen – Torten von Oma laufen außer Konkurrenz!
Es begeistert mich dennoch, wie viel-seitig die Rührkuchen Rezepte meiner Oma sind und dass sie einfach alle gelingen und super lecker sind. So wie die anderen Rührkuchen, ist auch der Mandel-Vanille Kuchen super fluffig, gleichzeitig saftig und herrlich aromatisch. Er ist im Handumdrehen zubereitet. Besonders fix geht es mit der halben Portion, da dann die Hälfte der Backzeit ausreicht. Mit ein wenig mehr Zeit/Geduld könnt ihr den Mandel-Vanille-Kuchen mit einem Zuckerguss und Mandelsplittern verzieren, damit er auch optisch etwas mehr her macht. Geschmacklich hätte er das übrigens nicht nötig. Ein weiterer großer Vorteil des Rührkuchens ist natürlich, dass man ihn besser als Sahnetorte transportieren kann.

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Je nachdem wie groß euer Mandel-Vanille-Kuchen werden soll, braucht ihr folgende Zutaten:

Zutaten/Mengen Ein ganzer Kuchen Eine halbe Portion
Butter 250 g 125 g
Zucker 250 g 125 g
Vanillezucker 1 Päckchen 1 Päckchen
Salz 1 Prise 1 kleine Prise
Eier 8 4
Aroma Butter-Vanille 1 Röhrchen ½ Röhrchen
Milch ½ Tasse ¼ Tasse
Mandelmehl 250 g 125 g
Weizenmehl 200 g 100 g
Backpulver 1 Päckchen ½ Päckchen
BACKZEIT BEI 180 GRAD 60 Minuten 30 Minuten
Optional: für den Guss, zur Dekoration 250 g Puderzucker

3-4 EL Wasser

Etwas Mandelsplitter (o. ä.)

250 g Puderzucker

3-4 EL Wasser

Etwas Mandelsplitter (o. ä.)

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

So einfach bereitet ihr den Mandel-Vanille-Kuchen zu:

Aus Butter, Zucker, Vanillezucker, Prise Salz und Eiern einen Rührteig herstellen. Das Aromaröhrchen Butter-Vanille, die Milch und das Nussmehl zugeben.
Zum Schluss kurz das mit dem Backpulver versiebte Mehl unterrühren.
Je nach Menge bei 180 Grad für 30 oder 60 Minuten backen.

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Für den Zuckerguss 250g Puderzucker mit einem Schneebesen mit 3-4 EL Wasser, oder einer Flüssigkeit eurer Wahl (ich würde das nächste mal mit Amaretto oder Nusslikör testen), glatt rühren. Auf den Kuchen geben und mit ein wenig Mandelsplittern verzieren. Wenn man die Geduld dafür aufbringt, kann man die Mandelsplitter vorher kurz in der Pfanne anrösten um ein schöneres Aroma und Farbe der Mandeln zu bekommen.

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Waren eure Testesser genauso begeistert wie meine? Ich bin gespannt und wünsche euch wie immer viel Spaß beim zaubern 😉

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Apfeltorte Cover - die kleine Windmuehle

Apfeltorte

fluffig-süßer

Apfeltorten-Traum

Schon beim Schreiben läuft mir ob der Erinnerung an diese ultra zarte und unglaublich leckere Torte das Wasser im Mund zusammen. Ob es daran liegt, dass ich immer geübter werde oder mehr Glück habe mit den Rezepten, die mir aus der Sammlung meiner Oma entgegenflattern? Oder daran, dass ich nun Rezepte ausprobiere, die mehr oder weniger neu für mich sind? Wahrscheinlich tatsächlich letzteres. Inzwischen backe, fotografiere und schreibe ich bereits ein ganzes Jahr über die Rezepte meiner Oma. Dabei habe ich mir zunächst meine Lieblingstorten und die Klassiker ausgesucht. Die kannte ich natürlich schon zur Genüge. Da ich inzwischen bei den Rezepten angelangt bin, die nicht zum Familien- und Feieralltag gehörten, werde ich selbst – wie bei dieser genialen Apfeltorte – vom wunderbaren Ergebnis überrascht. Meine Familie besteht aus sehr wählerischen Gewohnheitstieren. Da darf nur noch auf den Tisch, was sich bewährt hat und für gut befunden wurde. Wie im Fall von Sahne-Nuss- und Mandarinen-Quark-Torte war das dann so toll, dass es doch bitte immer nur noch Sahne-Nuss- und Mandarinen-Quark-Torte geben möge. Oder war es aus Gewohnheit, da meine Oma für ihre Werke gefühlte zwei Handgriffe braucht und in Null-Komma-Nix fertig ist mit dem Torten zaubern?

Apfeltorte von oben - die kleine WindmuehleDer Aufwand – der sich bei diesem Rezept  allerdings sogar in Grenzen hält – etwas Neues zu probieren lohnt sich jedenfalls sehr. Die Apfeltorte hat eine herrlich fluffige Sahnecreme und ist mit süßem Apfelkompott und einer crunchy Mandelkrokantknusperschicht ein echtes Geschmackserlebnis. Es sind zwar ein paar Handgriffe, aber das Rezept ist, wie ihr seht, überschaubar und simpel. Falls euch dennoch Fragen kommen, könnt ihr sie mir gerne stellen.

Apfeltorte Apfel - die kleine Windmuehle

Folgende Zutaten braucht ihr für den Rührteig:

  • 125 g Zucker
  • 3 Eier
  • 125 g Butter
  • 125 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Apfeltorte - die kleine Windmuehle

Für die fluffige und süße Füllung nehmt ihr:

  • 4-5 Äpfel
  • 2 Päckchen Vanillesoßenpulver
  • Saft von 2 Zitronen
  • Etwas Zucker
  • ¼ l geschlagene Sahne
  • Gehobelte Mandeln
  • Etwas Butter

Apfeltorte - makro - die kleine Windmuehle

So easy bereitet ihr die Apfeltorte zu:

Aus den Zutaten den Rührteig bereiten und als Tortenboden bei 200 ° C mit Ober/Unterhitze ca. 20 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen.

4-5 Äpfel kleingeschnitten mit einer Tasse Wasser gar kochen.

2 Päckchen Vanillesoßenpulver mit dem Saft von 2 Zitronen anrühren, unter die Apfelmasse geben und dies mit Zucker abschmecken.

Die erkaltete Masse auf den Tortenboden geben und mit ¼ l geschlagener Sahne bestreichen.

Gehobelte Mandeln in der Pfanne mit etwas Zucker zu einem Krokant golden rösten und darüber streuen.

Apfeltorte nah Gabel- die kleine Windmuehle
Lasst euch diesen Apfeltortentraum auf der Zunge zergehen!

Apfel-Marzipan-Muffins - Die kleine Windmuehle

Apfel-Marzipan-Küchlein

fruchtige und nussige

Apfel-Marzipan-Küchlein

Eine Resteverwertung von selbstgemachtem Marzipanlikör, die 12 Muffins oder einen kleinen Rührkuchen ergibt.

Dieses Rezept ist im Prinzip die Fortsetzung eines ziemlich tollen Likörrezeptes. Den wahnsinnig leckeren und cremigen Marzipanlikör habe ich vorherigen Winter auf Chefkoch entdeckt. Das im Durchschnitt von fast 50 Nutzern mit 4,3 bewertete Rezept zeigt euch, wie ihr ganz einfach Marzipanlikör selbst herstellen könnt. Ein super schönes Weihnachtsgeschenk übrigens – falls etwas davon übrig bleibt. Der Likör ist so lecker, dass er sich nicht allzulange hält. Wenn ihr vorhabt, ihn zu verschenken, dann macht ruhig etwas mehr. Apfel-Marzipan-Muffins - Die kleine Windmuehle

Bei der Herstellung des Likörs aus 500 g Marzipan, Milch, Rum, Sahne und Likör 43 wird diese Masse durch ein Küchentuch “gesiebt”, um die Flüssigkeit abzufüllen. Ich fand es einfach zu schade, die leckere Marzipan-Krümel-Matsche, die in dem Küchentuch zurückbleibt, einfach wegzuwerfen. Bei der Frage, was man damit noch anfangen könnte, liegt die Antwort ja direkt auf der Hand. Im Prinzip könnt ihr den Marzipanrest unter jeden Teig heben. Ich habe es sowohl mit Äpfel oder Birnen als auch in Kuchen oder Muffins probiert… besonders weihnachtlich wurden die Muffins mit den Mandel-Zimt-Butter-Streuseln. Falls ihr keine Muffinförmchen oder -blech habt, könnt ihr auch eine kleine Kasten- oder Springform nehmen.

Apfel-Marzipan-Muffins - Die kleine Windmuehle

Für den Muffin-Teig braucht ihr:

  • Marzipansahnemasse (alternativ 200 g Marzipanrohmasse + 200 g saure Sahne)
  • 200 g Mehl
  • 100 g Fett (Butter oder Pflanzenöl)
  • 80 g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 2-3 Äpfel oder Birnen (etwa 250 g)
  • Zimt nach Geschmack: Eine Prise bis zu einem Teelöffel

Falls noch ein paar Streusel auf die Muffins sollen, braucht ihr zudem:

  • 100 g Mehl (Tipp: Wenn es nussiger werden soll, kann man einen Teil des Mehls durch gemahlene Mandeln ersetzen)
  • 70 g Zucker
  • 70 g sehr weiche Butter
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Apfel-Marzipan-Muffins - Die kleine Windmuehle

Die Marzipan-Küchlein bereitet ihr ruck-zuck zu:

Das Obst entkernen und in kleine Stückchen schneiden.

Falls ihr die Marzipanmasse nicht als Resteverwertung des Likörs bereitstehen habt, die Marzipanrohmasse in kleine Stückchen zupfen, mit einer Gabel mit der Apfel-Marzipan-Muffins - Die kleine Windmuehlesauren Sahne vermischen und beiseitestellen.

Aus den restlichen Zutaten, wie gewohnt, einen Rührteig herstellen.

Im Anschluss erst die Marzipanmasse und dann das Obst unterheben.

Nun den Teig in die Förmchen (, ein gefettetes Muffinblech oder eine andere Backform) füllen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Streusel sind ein “Kann” und kein “Muss”. Falls ihr sie macht: Die weiche bis flüssige Butter mit den übrigen Zutaten und den Knethaken eures Rührgeräts zu einer Streuselmasse verarbeiten.

Die Streusel auf den Muffins verteilen.

Für etwa 25-30-Minuten bei 180 Grad backen.

Aus dem Ofen nehmen, fünf Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen.

Apfel-Marzipan-Muffins - Die kleine Windmuehle

… die warmen Küchlein am besten zusammen mit dem Marzipanlikör genießen
Viel Spaß beim zaubern und habt eine wundervolle Vorweihnachtszeit!

Die kleine Windmuehle_Apfel-Marzipan-Küchlein

Haselnuss-Schoko-Kuchen

Haselnuss-Schoko-Kuchen

Ein #Blitzrezept für #ichbacksmir

Saftiger Haselnuss-Schoko-Kuchen

Mit ein wenig Stolz darf ich euch hier meine erste Eigenkreation vorstellen. Eigentlich wollte ich euch den Walnusskuchen meiner Oma zeigen, aber da beim Einkaufen nicht an alle Zutaten heranzukommen war, wurde es ein Restebacken. Not macht ja bekanntlich erfinderisch und mein Vorratsschrank gab glücklicherweise auch noch einiges her. Beim Nusskuchen konnte es somit bleiben und eine Schokoladennote zur Haselnuss kann sicher nicht schaden, oder? Dank des Öls wird der Teig schön flüssig und der Haselnuss-Schoko-Kuchen richtig saftig. Dadurch hält er sich auch einige Tage, ohne trocken zu werden. Die Entscheidung für den Guss fiel ziemlich schnell, da ich meinen Freund fragte, und er ohne lange zu überlegen eindeutig Schoko wünschte.

Der Haselnuss-Schoko-Kuchen ist ein einfacher und sehr leicht zu variierender Rührkuchen. Kakao und Schoko-Tropfen sorgen hier für eine extrem schokoladige Note – sind aber nicht zwingend für das Rezept notwendig. Alles nach Geschmack. Mit der Nuss-Sorte und der Schokolade für den Guss kann man selbstverständlich auch spielen.

So simpel und rasch wie der Haselnuss-Schoko-Kuchen gelingt, macht er sich hervorragend im diesmonatigen #ichbacksmir Motto “Blitzrezepte” von Clarrettis Blog www.tastesheriff.com. Leider nähert sich diese tolle Bloggeraktion ihrem Ende. Ich bin schon sehr gespannt, ob und was die neue Idee von Claretti für 2017 ist!

haselnuss-schoko-kuchen-die-kleine-windmuehle

Diese Zutaten braucht ihr für den Haselnuss-Schoko-Kuchen:

  • 125 ml geschmacksneutrales Speiseöl
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanille Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 125 g Haselnüsse, gemahlen
  • 100 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • Optional: 1-2 EL Kakao
  • Optional: ½ Päckchen backstabile Schoko-Tropfen

haselnuss-schoko-kuchen-2-marko-nuesse-die-kleine-windmuehle

 

Deko/Guss:

  • 200 g dunkle Schokolade
  • 25 g Fett (z. B. Palmin)
  • Ganze/zerhackte Haselnüsse nach Belieben

 

 

 

 

So einfach und schnell backt ihr den Haselnuss-Schoko-Kuchen:

Den Rührteig wie gewohnt herstellen. Öl und Zucker schaumig schlagen, die Eier haselnuss-schoko-kuchen-3-von-vorne-die-kleine-windmuehleeinzeln je eine Minuten gut unterrühren. Mehl und Backpulver zusammen sieben,
mit Kakao und Nüssen mischen und dann kurz unter die Eiermasse rühren. Optional Schoko-Tropfen kurz mit unterrühren.

Achtet darauf, nicht zu lange zu Rühren und den Teig schnell in die gefettete
oder
mit Papier ausgelegte Kastenform und den Ofen zu geben, damit der Kuchen schön aufgeht.

Je nach Ofen 50-60 Minuten bei 180 Grad backen. Am besten mit einem Holzstäbchen testen, ob der Teig durch ist.

Den Kuchen nach 10-15 Minuten Abkühlen aus der Form nehmen und kalt werden lassen.

Die kleine Windmühle - Haselnuss-Schoko-Kuchen
Nach Geschmack mit einem Guss versehen. Für den Schokoguss die Schokolade mit dem Fett schmelzen, auf den Kuchen geben und mit ganzen oder gehackten Haselnüssen verzieren.

Durch die Nüsse und die Schoki ist der Kuchen schön saftig und hält sich problemlos mehrere Tage frisch, ohne auszutrocknen.

 

Viel Spaß beim rumprobieren, schlickern und genießen

Die kleine Windmuehle_Haselnuss-Schoko-Kuchen_v3

Quark-Weißbrot - Die kleine Windmuehle

Quark-Weißbrot

außen knusprig und innen soft

Quark-Weißbrot

für #ichbacksmir Abendbrot serviert als Ofengemüse-Sandwich

In Ostwestfalen gehört auf eine ordentlich gedeckte Kaffeetafel frisches, selbstgebackenes Weißbrot. Die größte Freude kommt dann bei uns auf, wenn es sogar noch warm ist. Dann hat das Quark-Weißbrot natürlich Vorrang vor allen anderen Kuchen und Keksknabbereien.

Das ist eine andere typische Sache bei uns: Zur Kaffee- und Kuchenzeit wird der Küchentisch meiner Oma zum Beispiel mit Zuckerkuchen, Keksen, Stullen oder eben Weißbrot gedeckt. Und ich spreche hier nicht von der Sonntagstafel, sondern von einem beinahe täglichen Ritual. Der Kaffeeklatsch bei Oma ist eine Institution. Einerseits, um die fleißig arbeitenden Familienmitglieder zum Feierabend zu stärken und andererseits dient es Kindern, wie Enkeln, als Treffpunkt und nettes Familienbeisammensein. Früher, als meine Uroma noch lebte, saßen hier vier Generationen an einem Tisch. Und alle sind wir große Fans davon, Omas Weißbrot mit ihrer selbst gemachten Marmelade oder – ebenfalls urtypisch westfälisch – Zuckerrübensirup zu genießen.

Quark-Weißbrot - Die kleine Windmuehle

Da das Quark-Weißbrot so vielseitig ist, eignet es sich nicht nur für diverse süße

Aufstriche. Man kann auch wunderbar Sandwiches damit machen. Einen Rezeptvorschlag stelle ich euch im Anschluß an das Rezept vor. Vielleicht findet ja auch die liebe Claretti von tastesheriff hier ein wenig Inspiration, denn mit ihrem Augustthema Abendbrot für #ichbacksmir sucht sie nach neuen Ideen.

Für ein Quark-Weißbrot in der Kastenform* braucht ihr folgende Zutaten:

  • 600 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • 500 g Quark
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz

Außerdem:

  • Euren Lieblingsaufstrich als “Topping”

Quark-Weißbrot - Die kleine Windmuehle

So einfach bekommt ihr ein Quark-Weißbrot gebacken:

Rührteig zubereiten.

Den Teig in eine Kastenform geben.

Für etwa 60 Minuten bei maximal 180 Grad backen.**

 

 

Quark-Weißbrot - Die kleine Windmuehle

 

* Meine Oma empfiehlt einen “großen Brotkasten”, da das Weißbrot sonst sehr hoch wird. Ich habe die Zutaten halbiert und eine “kleine” 25 cm Kastenform genommen – das geht scheinbar auch!

** Wie immer sind Zeit und Temperatur vom Ofen abhängig, also schön aufpassen wenn das Brot goldbraun wird. Achtung: Das Weißbrot nicht zu heiß backen, dann wird es außen zu dunkel und innen nicht gar. Lieber bei geringerer Temperatur und dafür etwas länger im Ofen lassen.

Am besten noch warm mit der Lieblingsmarmelade genießen!

 

 

Ihr habt aber gerade nicht so Lust auf Zucker? Kein Problem, mit dem Quark-Weißbrot meiner Oma lassen sich auch herzhafte Schnittchen zubereiten.

 

 

Gemüsesandwich mit Quark-Weißbrot - Die kleine Windmuehle

#ichbacksmir Abendbrot: Quark-Weißbrot als Ofengemüse-Sandwich

Bei mir gab es das frische Quark-Weißbrot als leckeres Sandwich belegt mit:

  • Ofengemüse (Kartoffeln, Möhren, Zucchini in einer Thymian-Zitronen-Salz-Olivenöl-Knoblauch-Marinade geschmort),
  • Salat (Rucola, Sprossen, Radieschen) und
  • Lieblingskäse (Gruyère).

Gemüsesandwich mit Quark-Weißbrot - Die kleine Windmuehle

 

Auf dem Balkon.

Als die Sonne schien.

Es war so unbeschreiblich lecker.

Ein kulinarischer Sommertraum.

 

Guten Appetit!

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