Die kleine Windmuehle

Leckere Rezepte von Oma aus Ostwestfalen.

Schlagwort: Mürbeteig

Rhabarber-Käsekuchen - Die kleine Windmuehle

Rhabarber-Käsekuchen

zart und zum Dahinschmelzen

Rhabarber-Käsekuchen mit Baiser

Eine süße Versuchung – nicht nur für Rhabarberfans. Der zarte Käsekuchen zergeht einem förmlich auf der Zunge. Die Süße des Baisers und das feine Vanille-Zitronen-Aroma der Füllung harmonieren perfekt mit dem fruchtigen, saftigen Rhabarber. Die Säure geht bei diesem Rezept vollkommen verloren. Der Rhabarber-Käsekuchen hat sich als voller Erfolg erwiesen, denn er hat die kritischen Geschmacksnerven meiner Nicht-Rhabarber-liebenden Testperson überzeugt. Schon zum zweiten Mal – meine Puddingtorte mit Rhabarberkompott hatte den Test im letzten Jahr glücklicherweise auch bestanden und ist ebenfalls sehr empfehlenswert. Käsekuchen-Fans kommen ohnehin auf ihre Kosten. Wer ein echter Rhabarberfan ist, aber keine Zeit für eine ganze Torte hat, der ist mit Omas bestem Rhabarberkuchen gut beraten. Ein einfacher und schneller Rührkuchen nach “upside-down”-Prinzip.

Rhabarber-Käsekuchen - Die kleine Windmuehle

An dieser Stelle sei ein ganz herzlicher Dank an meine tapferen Testesser ausgesprochen, besonders an die mutige Freundin, die sich bereits zwei Mal trotz Anti-Einstellung gewagt hat! Eure Kostproben, beziehungsweise die unverblümten Reaktionen beim Testen, sind mir als Feedback total wichtig. Noch dazu wenn es euch geschmeckt hat und mit eurem Strahlen und Nachschlag-nehmen belohnt wird 😉 Ihr seid toll!

Rhabarber-Käsekuchen - Die kleine Windmuehle

Für den Rhabarber-Käsekuchen braucht ihr folgende Zutaten:

Für den Tortenboden:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Speisestärke
  • 200 g Margarine
  • 1 Ei
  • 1 Pck. Vanille Zucker
  • 125 g ZuckerRhabarber-Käsekuchen - Die kleine Windmuehle

Für den Belag:

  • 150 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eigelb
  • 750 g Quark
  • 75 g Vanillepuddingpulver
  • Abrieb 1 Zitronenschale
  • 2 TL BackpulverRhabarber-Käsekuchen - Die kleine Windmuehle
  • (min.) 750 g Rhabarber + 1 Pck. Vanille Zucker

Für den Baiser:

  • 4 Eischnee
  • 100 g Zucker

Rhabarber-Käsekuchen - Die kleine Windmuehle

So gelingt der Rhabarber-Käsekuchen:

Vorab den Rhabarber putzen, in kleine Stücke schneiden, mit einem Päckchen Vanillezucker einzuckern und beiseite stellen. (Ich schneide immer die Enden ab und ziehe dann die Schale grob ab. Dadurch geht leider das Rot für die schöne Farbe verloren, ich habe aber mal gelesen, dass der Rhabarber so bekömmlicher ist und mache es seitdem immer so. Eingezuckert und im Kuchen hatte ich auch nie das Problem, dass der Rhabarber zu sauer war.)

Für den Tortenboden zunächst einen Mürbeteig aus den Zutaten herstellen: 250 g Mehl, 125 g Speisestärke, 200 g Margarine, 1 Ei, 1 Pck. Vanille Zucker sowie 125 g Zucker verkneten. Den Teig als Kugel etwa 30 Minuten in den Kühl- oder Gefrierschrank legen.

Die Zutaten für den Belag zusammenrühren:Rhabarber-Käsekuchen - Die kleine Windmuehle

150 g Butter (weich) mit 200 g Zucker und den 4 Eigelb verquirlen. (Tipp: Eier sollten vor dem Trennen auf Zimmertemperatur sein).

750 g Quark, 75 g Vanillepuddingpulver sowie den Abrieb einer unbehandelten  Zitronenschale und 2 TL Backpulver unterrühren.

Aus der Teigkugel eine Rolle formen und zwei Drittel als Boden ausrollen, den Rest als Rand formen und so die gut gefettete Springform auskleiden. Mit einer Gabel den Teig einstechen.

Ich habe auch den Rhabarber gedrittelt. Damit er nicht in der Käsemasse versinkt, habe ich nur einen Teil unter die Masse gerührt, diese dann in die Form gegeben und anschließend die restlichen Stückchen auf dem Belag verteilt und etwas eingedrückt. Da die Käsemasse recht fest war, ist das vermutlich nicht unbedingt notwendig. So lässt sich der Rhabarber aber immerhin gut verteilen 🙂

Nun wird der Boden mit der Käsemasse für 50 Minuten bei 190-200 Grad auf der mittleren Schiene gebacken.

Nach 40 Minuten der Backzeit könnt ihr anfangen, den Baiser zuzubereiten. Rhabarber-Käsekuchen - Die kleine WindmuehleHierfür die 4 Eiweiß mit den 100 g Zucker steif schlagen.

Nach den 50 Minuten Backzeit den Kuchen herausholen und das Baiser drauf verteilen. Etwa 10 Minuten unter Beobachtung, da es schnell dunkel werden kann, weiterbacken. Wenn der gewünschte Bräunungsgrad eures Baisers erreicht ist, wird die Temperatur abgeschaltet. Den Kuchen zunächst 15 Minuten bei geöffneter Ofenklappe langsam abkühlen lassen.

 

Guten Appetit und genießt die Rhabarber-Saison!

Rhabarber-Käsekuchen - Die kleine Windmuehle

Mandarinen-Torte

frisch und saftig

Rote Mandarinen-Schmand-Torte

Die zarte Vanille-Tortencreme erhält durch die Früchte eine tolle Frische, die unterstrichen wird von dem süßen Mandarinensaft-Guss. Die rote Farbe gibt diesem Standardkuchen doch gleich einen ganz neuen Look – findet ihr nicht auch? Der stabile Mürbeteig trägt die leckeren Schichten mit Würde und schmeckt selbst ziemlich fein. Ich habe etwa die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl ersetzt. So schmeckte der Boden noch etwas kräftiger und war noch fester. Bei Mürbeteig und dünnen Böden gefällt mir das immer ganz gut. Beim Zucker habe ich auch geschummelt und braunen verwendet. Also wundert euch nicht, wenn euer Boden etwas heller wird.

Die Zutatenliste ist kurz, die Herstellung fast ein Kinderspiel. Es gibt keine Ausreden, warum dieser fruchtige Tortentraum nicht auch auf eurer Kaffeetafel stehen sollte. Wenn ihr die Torte nachgebacken habt, freue ich mich riesig über euer Feedback. Genauso wie über ein Foto, wenn ihr mich bei Instagram verlinkt oder es mit #diekleinewindmuehle markiert. Fragen sind natürlich auch jederzeit willkommen – auf welchem Weg auch immer. Die meisten Fragen erreichen mich tatsächlich als Direktnachrichten oder Kommentare auf Instagram.

Instagram finde ich überhaupt ziemlich toll. Ihr auch? All die lieben Menschen mit denen man in Kontakt kommt und natürlich die zahllosen schönen Bilder. Einfach unglaublich. Durch die Hashtags kann man sich ganz gut sortieren und das Profil nach den eigenen Interessen ausrichten. Bzw. der tolle Algorithmus bedient ganz gut die Nachfrage. Durchaus faszinierend, was dieses Unternehmen da zustande bringt. Wer auch mal zu mehreren Accounts mit unterschiedlichen Ausrichtungen/Interessen Zugriff hatte, weiß was ich meine. Allerdings finde ich es super schade, dass einem aufgrund der Selektion viele Beiträge nicht (mehr) angezeigt werden. Und der größte Vorteil (Sortieren nach Interesse bzw. immer nur Ähnliches und Vergleichbares vorzuschlagen) ist zugleich der größte Nachteil. Es fehlt an Diversität und neuen Eindrücken. Na ja, am Torten-Blogger-Horizont kann ich noch ganz gut damit leben. Als Privatperson nervt mich das mehr.

Um also nichts zu verpassen, würde ich gerne von euch wissen, welchen Hashtags ihr folgt oder ihr euch anseht? Ich bin gespannt!

Wenn ihr noch nicht bei Instagram seid, findet ihr mein Profil @die_kleine_windmuehle hier.

Für die Mandarinen-Torte benötigt ihr folgende Zutaten:

Für den Mürbeteig-Boden:

  • 150 g Mehl (oder 75 g Vollkorn und 75 g Weißmehl)
  • 75 g Butter
  • 75 g Zucker (oder Rohrzucker)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei

Für die Füllung:

  • 3 Dosen Mandarinen
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • ½ l Milch
  • 200 g Zucker
  • 3 Becher Schmand (zu je ca. 200 g)
  • 1 Päckchen Tortenguss rot

Die rote Mandarinen-Torte wird folgendermaßen zubereitet:

Für den Boden:

Aus den vorgegebenen Zutaten einen Teig kneten.

30 Minuten kalt stellen.

Anschließend in eine 26er Springform geben und einen drei Zentimeter hohen Rand formen.

Zubereitung der Füllung:

Mandarinen abtropfen lassen und den Saft auffangen und aufheben.

Das Puddingpulver mit dem Zucker und etwas Milch anrühren, wie üblich aufkochen und anschließend den Schmand unterheben.

Die Creme auf den Teig geben.

Die Mandarinen darauf verteilen.

Bei 175 Grad 60-70 Minuten backen.

Torte über Nacht in der Form auskühlen lassen.

Mit dem Mandarinensaft den Tortenguss kochen und auf der Torte verteilen.  

Dekoration/ Für das Auge: Wenn der Tortenguss erkaltet ist, kann man die Torte laut Rezept am Rand mit Mandelblättchen verzieren. Wie ihr auf den Bildern seht, habe ich mich für Kokoschips entschieden. Abgesehen von dem optischen Highlight passen sie auch ganz gut zu dem exotischen Flair der Torte.

Viel Spaß beim Zaubern und bis bald auf Insta ihr Lieben!

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Bratapfeltorte - die kleine Windmuehle

Bratapfeltorte

cremig und aromatisch

Bratapfeltorte

Es duftet nach gebrannten Mandeln, Zuckerwatte und Glühwein – gibt es was Schöneres in der Weihnachtszeit? Zugegeben bin ich, abgesehen von Gewürzspekulatius, kein sonderlicher Freund vom alltäglichen Weihnachtsgebäck. Ich mag bunt verzierte Lebkuchen – aber primär als Deko. Freunde freuen sich, wenn ich Stollen abzugeben habe. Was ich allerdings wirklich liebe, sind Bratäpfel. Besser ist nur diese herrlich samtig cremige, mit ganzen Bratäpfeln gefüllte Torte. Ein Traum! Als Kind war ich immer begeistert, sie auf der Kuchentafel wiederzufinden und hatte ziemlich viel Respekt vor meiner Lieblingstante, die die Torte meistens gebacken hat. Ich weiß noch, dass ich jedes Mal total beeindruckt war und mich riesig gefreut habe. Wegen dieser großen Bewunderung und Begeisterung bin ich irgendwie immer davon ausgegangen, dass es sich um ein sehr kompliziertes Rezept handelt. Entsprechend überrascht war ich vor einem Jahr, als ich mich zum ersten Mal gewagt habe, die Bratapfeltorte zu backen. Das Rezept ist ziemlich einfach. Dadurch, das ganze Äpfel verwendet werden, gibt es auch nicht allzuviel zu schnibbeln. Jetzt bin ich also noch begeisterter von der Torte. Spitzen Geschmacksergebnis bei relativ geringem Aufwand – könnte nicht besser sein. Überzeugt euch selbst!

Bratapfeltorte - die kleine Windmuehle

Bratapfeltorte leicht gemacht:

Den Teig aus folgenden Zutaten bereiten und in eine 28er Springform geben:

  • 150 g ButterBratapfeltorte - die kleine Windmuehle
  • 150 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Backpulver

Für die Füllung aus:

  • 1 l Sahne
  • 2 Päckchen Sahnepuddingpulver
  • 150 g Zucker

den Pudding kochen.

  • 7-8 ganze Äpfel (Boskop)

schälen und das Kerngehäuse entfernen.

Apfel an Apfel auf den Teig legen.

Den Pudding darüber gießen.

Ca. 75 Minuten bei 170 Grad backen

Habt eine zauberhafte Weihnachtszeit!

Bratapfeltorte - die kleine Windmuehle

Bratapfeltorte - die kleine Windmuehle

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Kirsch-Käsekuchen - die kleine Windmuehle

Kirschkäsekuchen

zart und frisch

Kirschkäsekuchen

Leckerer und saftiger Käsekuchen nach Omas Art geht einfach immer. Durch die Kirschen kommt ein erfrischender Fruchtkick ins Spiel. Die zarte Quarkfüllung zergeht einem auf der Zunge, bis man auf die Kirsche trifft und ein wenig beißen muss. Einfach zum Dahinschmelzen. Eine super Alternative für Nussallergiker, die wegen der Schokolade auf Zupfkuchen oder ähnliche Kreationen verzichten müssen.Kirsch-Käsekuchen - die kleine Windmuehle

Über die allgemeinen Vorteile von Omas Käsekuchen habe ich mich ja bereits an anderer Stelle ausgelassen und darüber, wie toll Kirschen im Kuchen sind, auch. Wenn ihr nicht so ein großer Kirschfan seid wie ich, dann könnt ihr natürlich auch jedes andere Obst verwenden, das euch mehr beliebt. Ich halte mich heute mal ganz kurz und wünsche euch ganz viel Spaß beim Stöbern, Backen und Naschen.

Kirsch-Käsekuchen - die kleine Windmuehle

Folgenden Zutaten braucht ihr für Omas Kirsch-Käsekuchen:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei

Kirsch-Käsekuchen - die kleine Windmuehle

Für die Füllung:

  • 750 g Quark
  • 100 ml Milch
  • 2 Eigelb
  • 25 g Butter
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 120 g Zucker
  • 2 Eiweiß
  • 60 g Zucker

als Topping:

  • 1 Glas Kirschen

Kirsch-Käsekuchen - die kleine Windmuehle

So bereitet ihr Omas Kirsch-Käsekuchen zu:

Vor dem Backen die Kirschen abtropfen lassen.

Zunächst den Mürbeteig aus 250 g Mehl, 125 g Butter, 150 g Zucker, einem Päckchen Vanillezucker und einem Ei herstellen.

In der Zeit in der ihr den Teig kaltstellt (15 Minuten im Tiefkühler oder 30 im Kühlschrank), für die Füllung 750 g Quark, 100 ml Milch, 2 Eigelb, 25 g flüssiKirsch-Käsekuchen - die kleine Windmuehlege Butter, 2 Päckchen Vanillepuddingpulver, 1 Päckchen Vanillezucker sowie 120 g Zucker zu einer cremigen glatten Masse verrühren. Mit den 2 Eiweiß und 60 g Zucker den Eischnee schlagen und unterheben.

Dann holt ihr den kaltgestellten Teig hervor und verteilt zwei Drittel auf dem Boden. Aus dem letzten Drittel  bastelt ihr einen Rand.

Gebt die Käsemasse hinein, verteilt die abgetropften Kirschen darauf und ab in den Ofen für etwa 60-70 Minuten (170-180 Grad). In der Form auskühlen lassen.

Viel Freude beim Zaubern!

Kirsch-Käsekuchen - die kleine Windmuehle

Klassischer Käsekuchen

saftig und süß

Klassischer Käsekuchen

Den Einstieg in die Welt der Käsekuchen macht das Standardrezept meiner Oma für ostwestfälischen Käsekuchen. Eigentlich wird er bei uns Quarkkuchen genannt. In Ostwestfalen ist Quark unsere Lieblingszutat, deshalb wird ihm zu Ehren auch der Kuchen entsprechend benannt.

Weil hier (Mager-)Quark eingesetzt und mit Eischnee zu einer fluffigen Füllung verarbeitet wird, handelt es sich nicht um den cremigen, mächtigen American Cheesecake. Dieser wird mit einer Creme aus Doppelrahmfrischkäse gemacht.

Wie gesagt, handelt es sich eigentlich um ein einfaches Standard-Rezept für Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehleklassischen ostwestfälischen Quark- beziehungsweise Käsekuchen. Allerdings habe ich bei meinem ersten Versuch diesen Kuchen zu backen festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, die perfekte Farbe und Form hinzubekommen. Beim Abkühlen ist der Gute doch einfach in sich zusammengesackt! Das Wichtigste hat glücklicherweise trotzdem gestimmt: und zwar der Geschmack und die Konsistenz des Belags. Daran muss glücklicherweise nicht gedreht werden. Die Füllung war schön süß, saftig und fluffig – so wie es sich für einen Käsekuchen gehört!

Auch der Teig harmoniert wunderbar mit der Käsecreme. Er ist einfach und rasch
gemacht und geschmacklich super. Zudem ist er gar nicht trocken sondern gerade fest genug. Manchmal fühlt es sich bei kräftigen Mürbeteigen beim Essen so an, als ob eine Staubwolke im Mund zerbröselt. Oder wenn man zu sehr beißen muss. Bei Fertigkäsekuchen aus dem Supermarkt fällt mir oft auf, dass der Boden zu fest ist. Puh, am Teig muss zum Glück nicht mehr gefeilt werden. Beim nächsten Käsekuchenbacken würde ich nur versuchen, mal den Trick mit dem nassen Handtuch zuprobieren. Und lieber etwas länger bei etwas geringerer Temperatur backen, damit die Bräunung gleichmäßiger wird.

Für den Knetteig braucht ihr Folgendes:

  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • nach Geschmack Zitronen oder anderes Aroma
  • 1 Prise Salz

Die Füllung, Herz und Seele des Käsekuchens, wird aus folgenden Zutaten bereitet:

  • 750 g Quark
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Ca. ¼ l Milch
  • 3-4 EL Grieß
  • 1 TL Backpulver
  • optional: 50 g Rosinen

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

So fix bereitet ihr den Knetteig zu:

Die in kleine Würfel geschnittene Butter gebt ihr mit allen anderen Zutaten in eine Rührschüssel verarbeitet und sie dann, am besten mit den Knethaken der Küchenmaschine/Handrührgerät, zu einem Teig.

Anschließend formt ihr den Teig zu einer Kugel und legt ihn in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank. Dort bleibt er während ihr den Belag zubereitet – mindestens aber 30 Minuten.

Ganz viele Tipps und Tricks und warum Knet-/Mürbeteig sehr praktisch ist, lest ihr hier.

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

Den Belag für den Käsekuchen zaubert ihr wie folgt:

Zuerst schlagt ihr das Eigelb mit dem Zucker und dem Quark schaumig.

Falls die Masse zu trocken scheint nach und nach Milch dazugeben, bis die Masse schön cremig ist. Bei mir war entweder der Quark sehr flüssig oder zu viele große Eier, sodass die Masse ohnehin recht dünnflüssig war und ich ganz auf die Milch verzichtet habe.

Das Backpulver mischt ihr zunächst mit dem Grieß – und, wer mag, mit den Rosinen – und hebt die Mischung anschließend unter den Quark.

Die Eiweiße steif schlagen und unterheben. Ein Tipp um Festigkeit zu erlangen:

Den Eischnee mit einer Prise Salz aufschlagen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in die Form geben. Boden bedecken und einen Rand formen. Mit einer Gabel ein paar mal in den Teig stechen. Die Füllung darauf geben.

Für 50-60 Minuten bei 170-175 Grad in den Ofen. Die genaue Zeit hängt wirklich sehr stark vom jeweiligen Ofen ab. Lieber öfters danach schauen.

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

Viel Spaß und gutes Gelingen!
PS: Falls ihr bereits mehr Erfahrungen gemacht, oder den ein oder anderen Trick erfolgreich ausprobiert habt, würde ich mich riesig über eure Tipps freuen!!

 

 


saftig und süß - Omas bester Käsekuchen - Rezept auf www.diekleinewindmuehle.de

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