Die kleine Windmuehle

Leckere Rezepte von Oma aus Ostwestfalen.

Schlagwort: Mürbeteig

Bratapfeltorte - die kleine Windmuehle

Bratapfeltorte

cremig und aromatisch

Bratapfeltorte

Es duftet nach gebrannten Mandeln, Zuckerwatte und Glühwein – gibt es was Schöneres in der Weihnachtszeit? Zugegeben bin ich, abgesehen von Gewürzspekulatius, kein sonderlicher Freund vom alltäglichen Weihnachtsgebäck. Ich mag bunt verzierte Lebkuchen – aber primär als Deko. Freunde freuen sich, wenn ich Stollen abzugeben habe. Was ich allerdings wirklich liebe, sind Bratäpfel. Besser ist nur diese herrlich samtig cremige, mit ganzen Bratäpfeln gefüllte Torte. Ein Traum! Als Kind war ich immer begeistert, sie auf der Kuchentafel wiederzufinden und hatte ziemlich viel Respekt vor meiner Lieblingstante, die die Torte meistens gebacken hat. Ich weiß noch, dass ich jedes Mal total beeindruckt war und mich riesig gefreut habe. Wegen dieser großen Bewunderung und Begeisterung bin ich irgendwie immer davon ausgegangen, dass es sich um ein sehr kompliziertes Rezept handelt. Entsprechend überrascht war ich vor einem Jahr, als ich mich zum ersten Mal gewagt habe, die Bratapfeltorte zu backen. Das Rezept ist ziemlich einfach. Dadurch, das ganze Äpfel verwendet werden, gibt es auch nicht allzuviel zu schnibbeln. Jetzt bin ich also noch begeisterter von der Torte. Spitzen Geschmacksergebnis bei relativ geringem Aufwand – könnte nicht besser sein. Überzeugt euch selbst!

Bratapfeltorte - die kleine Windmuehle

Bratapfeltorte leicht gemacht:

Den Teig aus folgenden Zutaten bereiten und in eine 28er Springform geben:

  • 150 g ButterBratapfeltorte - die kleine Windmuehle
  • 150 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Backpulver

Für die Füllung aus:

  • 1 l Sahne
  • 2 Päckchen Sahnepuddingpulver
  • 150 g Zucker

den Pudding kochen.

  • 7-8 ganze Äpfel (Boskop)

schälen und das Kerngehäuse entfernen.

Apfel an Apfel auf den Teig legen.

Den Pudding darüber gießen.

Ca. 75 Minuten bei 170 Grad backen

Habt eine zauberhafte Weihnachtszeit!

Bratapfeltorte - die kleine Windmuehle

Bratapfeltorte - die kleine Windmuehle

MerkenMerken

Kirsch-Käsekuchen - die kleine Windmuehle

Kirschkäsekuchen

zart und frisch

Kirschkäsekuchen

Leckerer und saftiger Käsekuchen nach Omas Art geht einfach immer. Durch die Kirschen kommt ein erfrischender Fruchtkick ins Spiel. Die zarte Quarkfüllung zergeht einem auf der Zunge, bis man auf die Kirsche trifft und ein wenig beißen muss. Einfach zum Dahinschmelzen. Eine super Alternative für Nussallergiker, die wegen der Schokolade auf Zupfkuchen oder ähnliche Kreationen verzichten müssen.Kirsch-Käsekuchen - die kleine Windmuehle

Über die allgemeinen Vorteile von Omas Käsekuchen habe ich mich ja bereits an anderer Stelle ausgelassen und darüber, wie toll Kirschen im Kuchen sind, auch. Wenn ihr nicht so ein großer Kirschfan seid wie ich, dann könnt ihr natürlich auch jedes andere Obst verwenden, das euch mehr beliebt. Ich halte mich heute mal ganz kurz und wünsche euch ganz viel Spaß beim Stöbern, Backen und Naschen.

Kirsch-Käsekuchen - die kleine Windmuehle

Folgenden Zutaten braucht ihr für Omas Kirsch-Käsekuchen:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei

Kirsch-Käsekuchen - die kleine Windmuehle

Für die Füllung:

  • 750 g Quark
  • 100 ml Milch
  • 2 Eigelb
  • 25 g Butter
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 120 g Zucker
  • 2 Eiweiß
  • 60 g Zucker

als Topping:

  • 1 Glas Kirschen

Kirsch-Käsekuchen - die kleine Windmuehle

So bereitet ihr Omas Kirsch-Käsekuchen zu:

Vor dem Backen die Kirschen abtropfen lassen.

Zunächst den Mürbeteig aus 250 g Mehl, 125 g Butter, 150 g Zucker, einem Päckchen Vanillezucker und einem Ei herstellen.

In der Zeit in der ihr den Teig kaltstellt (15 Minuten im Tiefkühler oder 30 im Kühlschrank), für die Füllung 750 g Quark, 100 ml Milch, 2 Eigelb, 25 g flüssiKirsch-Käsekuchen - die kleine Windmuehlege Butter, 2 Päckchen Vanillepuddingpulver, 1 Päckchen Vanillezucker sowie 120 g Zucker zu einer cremigen glatten Masse verrühren. Mit den 2 Eiweiß und 60 g Zucker den Eischnee schlagen und unterheben.

Dann holt ihr den kaltgestellten Teig hervor und verteilt zwei Drittel auf dem Boden. Aus dem letzten Drittel  bastelt ihr einen Rand.

Gebt die Käsemasse hinein, verteilt die abgetropften Kirschen darauf und ab in den Ofen für etwa 60-70 Minuten (170-180 Grad). In der Form auskühlen lassen.

Viel Freude beim Zaubern!

Kirsch-Käsekuchen - die kleine Windmuehle

Klassischer Käsekuchen

saftig und süß

Klassischer Käsekuchen

Den Einstieg in die Welt der Käsekuchen macht das Standardrezept meiner Oma für ostwestfälischen Käsekuchen. Eigentlich wird er bei uns Quarkkuchen genannt. In Ostwestfalen ist Quark unsere Lieblingszutat, deshalb wird ihm zu Ehren auch der Kuchen entsprechend benannt.

Weil hier (Mager-)Quark eingesetzt und mit Eischnee zu einer fluffigen Füllung verarbeitet wird, handelt es sich nicht um den cremigen, mächtigen American Cheesecake. Dieser wird mit einer Creme aus Doppelrahmfrischkäse gemacht.

Wie gesagt, handelt es sich eigentlich um ein einfaches Standard-Rezept für Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehleklassischen ostwestfälischen Quark- beziehungsweise Käsekuchen. Allerdings habe ich bei meinem ersten Versuch diesen Kuchen zu backen festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, die perfekte Farbe und Form hinzubekommen. Beim Abkühlen ist der Gute doch einfach in sich zusammengesackt! Das Wichtigste hat glücklicherweise trotzdem gestimmt: und zwar der Geschmack und die Konsistenz des Belags. Daran muss glücklicherweise nicht gedreht werden. Die Füllung war schön süß, saftig und fluffig – so wie es sich für einen Käsekuchen gehört!

Auch der Teig harmoniert wunderbar mit der Käsecreme. Er ist einfach und rasch
gemacht und geschmacklich super. Zudem ist er gar nicht trocken sondern gerade fest genug. Manchmal fühlt es sich bei kräftigen Mürbeteigen beim Essen so an, als ob eine Staubwolke im Mund zerbröselt. Oder wenn man zu sehr beißen muss. Bei Fertigkäsekuchen aus dem Supermarkt fällt mir oft auf, dass der Boden zu fest ist. Puh, am Teig muss zum Glück nicht mehr gefeilt werden. Beim nächsten Käsekuchenbacken würde ich nur versuchen, mal den Trick mit dem nassen Handtuch zuprobieren. Und lieber etwas länger bei etwas geringerer Temperatur backen, damit die Bräunung gleichmäßiger wird.

Für den Knetteig braucht ihr Folgendes:

  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • nach Geschmack Zitronen oder anderes Aroma
  • 1 Prise Salz

Die Füllung, Herz und Seele des Käsekuchens, wird aus folgenden Zutaten bereitet:

  • 750 g Quark
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Ca. ¼ l Milch
  • 3-4 EL Grieß
  • 1 TL Backpulver
  • optional: 50 g Rosinen

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

So fix bereitet ihr den Knetteig zu:

Die in kleine Würfel geschnittene Butter gebt ihr mit allen anderen Zutaten in eine Rührschüssel verarbeitet und sie dann, am besten mit den Knethaken der Küchenmaschine/Handrührgerät, zu einem Teig.

Anschließend formt ihr den Teig zu einer Kugel und legt ihn in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank. Dort bleibt er während ihr den Belag zubereitet – mindestens aber 30 Minuten.

Ganz viele Tipps und Tricks und warum Knet-/Mürbeteig sehr praktisch ist, lest ihr hier.

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

Den Belag für den Käsekuchen zaubert ihr wie folgt:

Zuerst schlagt ihr das Eigelb mit dem Zucker und dem Quark schaumig.

Falls die Masse zu trocken scheint nach und nach Milch dazugeben, bis die Masse schön cremig ist. Bei mir war entweder der Quark sehr flüssig oder zu viele große Eier, sodass die Masse ohnehin recht dünnflüssig war und ich ganz auf die Milch verzichtet habe.

Das Backpulver mischt ihr zunächst mit dem Grieß – und, wer mag, mit den Rosinen – und hebt die Mischung anschließend unter den Quark.

Die Eiweiße steif schlagen und unterheben. Ein Tipp um Festigkeit zu erlangen:

Den Eischnee mit einer Prise Salz aufschlagen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in die Form geben. Boden bedecken und einen Rand formen. Mit einer Gabel ein paar mal in den Teig stechen. Die Füllung darauf geben.

Für 50-60 Minuten bei 170-175 Grad in den Ofen. Die genaue Zeit hängt wirklich sehr stark vom jeweiligen Ofen ab. Lieber öfters danach schauen.

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

Viel Spaß und gutes Gelingen!
PS: Falls ihr bereits mehr Erfahrungen gemacht, oder den ein oder anderen Trick erfolgreich ausprobiert habt, würde ich mich riesig über eure Tipps freuen!!

 

 


saftig und süß - Omas bester Käsekuchen - Rezept auf www.diekleinewindmuehle.de

Läuft mit WordPress & Theme erstellt von Anders Norén