Die kleine Windmuehle

Leckere Rezepte von Oma aus Ostwestfalen.

Schlagwort: Mohn

Mohnkäsekuchen - die kleine Windmuehle

Mohnkäsekuchen

saftig und zart

Mohnkäsekuchen im Zebra Look

Einen Schönheitswettbewerb gewinnt er nicht, dafür ist dieser Käsekuchen mit Mohn einfach super lecker. Für den ersten Kaffeebesuch im neuen Haus habe ich mal wieder ein ganz altes Rezept meiner Oma für Käsekuchen herausgesucht und ein wenig abgewandelt. Ich liebe Käsekuchen, der Ausgangspunkt stand also fest. Mohn liebe ich auch, spätestens seit meinem neuen Lieblingskuchen mit Mohn in Puddingform und knusprigen Haferflocken Streusel oben drauf (das Rezept gibt es hier schon). Auf die Idee brachten mich die leckeren Bilder auf Pinterest von diversen Zebrakuchen, unter anderem beim tollen Knusperstübchen. Das Muster ist jetzt nicht so krass geworden – wahrscheinlich sollte man für einen starken Zebraeffekt doch lieber eine Schokoschicht nehmen. Aber hammer lecker geworden ist er. Definitiv ein Muss für alle Käsekuchen und Mohnkuchen Fans!

Mohnkäsekuchen - die kleine Windmuehle

In Mission “Käsekuchen ohne Riss” – offensichtlich nicht erfolgreich – habe ich versucht, den “Teig vom Rand lösen”-Trick von backenmachtglücklich.de umzusetzen. Der Sinn dahinter ist, dass die Luft dadurch entweicht, die sonst für die Risse sorgte. Wenn einem dabei das große Messer mitten in den Kuchen fällt, hat man nicht nur einen Riss, sondern einen riesigen Krater. Hat also erst mal nicht funktioniert. Es wird aber bald wieder Käsekuchen geben.

Mohnkäsekuchen - die kleine Windmuehle

Für den Boden braucht ihr:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei

Mohnkäsekuchen - die kleine Windmuehle

Für den Belag braucht ihr:

  • 125 g Margarine oder Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eigelb
  • Saft einer Zitrone + Abrieb der Schale
  • 750 g Quark
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 2 EL Grieß
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 4 Eiklar

Für den Mohnteil:

  • 150 g gemahlener Mohn
  • 2 EL Zucker

Mohnkäsekuchen - die kleine Windmuehle

So backt ihr den Mohnkäsekuchen:

Zunächst den Mürbeteig aus 250 g Mehl, 125 g Butter, 150 g Zucker, einem Päckchen Vanillezucker und einem Ei herstellen.

In der Zeit in der ihr den Teig kaltstellt (15 Minuten im Tiefkühler oder 30 im Kühlschrank), für die Füllung 750 g Quark, 125 g Margarine oder Butter, 200 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 4 Eigelb, den Saft einer Zitrone sowie den Abrieb der Zitronenschale, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver, 2 EL Grieß (kann man zur Not auch weglassen), 2 gestrichene TL Backpulver zu einer cremigen glatten Masse verrühren. Mit den 4 Eiweiß und einer kleinen Prise Salz den Eischnee schlagen und unterheben.

Für den Mohnteil nun ein Drittel der Füllung in einer separaten Schüssel mit 150 g Mohn (gemahlen oder Pulver) und 2 EL Zucker mischen.

Dann holt ihr den kaltgestellten Teig hervor und verteilt zwei Drittel auf dem Boden. Aus dem letzten Drittel bastelt ihr einen Rand.

Nun gebt ihr die Füllungen abwechselnd auf den Boden. Beginnt mit der hellen, immer 3 EL Vanille – 2 EL Mohn abwechselnd.

Mohnkäsekuchen - die kleine Windmuehle

Bei 170-180 Grad für 60-70 Minuten backen. Lieber länger weniger Temperatur. Nach dem backen den Ofen nur einen Spalt breit öffnen und den Kuchen noch eine halbe Stunde im Ofen lassen.

Bon appétit 😉

Mohnkäsekuchen - die kleine Windmuehle

Mohnkuchen mit Haferflockenstreuseln - die kleine Windmuehle

Mohnkuchen mit Haferflockenstreuseln

außen knusprig, innen zart

Kleiner Mohnkuchen mit Haferflockenstreuseln

Achtung, Suchtgefahr! Oh mein Gott, ich habe einen neuen Lieblingskuchen. Es fiel mir wirklich schwer, nicht alles auf einmal zu essen. Hier ist richtig Selbstbeherrschung gefragt! Die super knusprigen Haferflockenstreuseln haben meine Erwartungen übertroffen. Ich habe ein wenig am Originalrezept gedreht, mit der Menge der Haferflocken experimentiert und wollte zudem nur eine kleine Menge an Kuchen machen. Experiment geglückt! Die Streusel sind super geworden und passen auch vom Mengenverhältnis optimal zu der soften, mega leckeren Mohnfüllung.

Schön finde ich bei Mohnkuchen außerdem, dass man ihn eigentlich immer essen kann, egal zu welcher Jahreszeit. Momentan komme ich, wie ihr ja an meinen Beiträgen seht, tendenziell einmal im Monat zum Backen. Da überlege ich natürlich schon, welches Rezept nun zu der Jahreszeit passt. Früher gab es bei meiner Oma ständig Kuchen. Im Prinzip jeden Nachmittag zur Kaffeezeit, aber mindestens für jeden Sonntag wurde frisch gebacken. Natürlich nicht nur eine Sorte, irgendwie gab es immer mehrere Sachen zur Auswahl. Das muss nicht nur der Standard-Blechkuchen gewesen sein, sondern zum Beispiel auch das samtige Quark-Weißbrot, das ich euch schon gezeigt habe, mit Marmelade oder Zuckerrübensirup oder Kekse oder Berliner dazu. Mit bis zu fünf Enkeln am Tisch, kann man locker einiges auffahren 😉

ZUR INFO: Das Rezept ist für eine Springform mit 22 cm Durchmesser! Ihr könnt die doppelte Menge für eine “normale” 26er Form verwenden. Von allen Zutaten, bis auf das Ei, einfach die doppelte Menge nehmen.

Für den kleinen Mohnkuchen mit Haferflockenstreuseln braucht ihr (Springform Ø 22 cm!):

Für den Teig und die Streusel:

  • 190 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 kleines Ei
  • 1 kleine Prise Salz
  • 2 Päckchen Vanillezucker (1 für den ganzen Boden und 1 für die Streusel)
  • 5-8 EL feine Haferflocken

Für die Mohnfüllung:

  • 375 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 75 g Zucker
  • 100 g Mohn

So zaubert ihr einen kleinen Mohnkuchen mit Haferflockenstreusel:

Mehl, Backpulver zusammen sieben. 100 g Zucker mit 100 g Butter und einem kleinen Ei schaumig quirlen. Eine kleine Prise Salz hinzufügen. Mit dem Mehl mischen und zwei Drittel des Krümelteiges in der gefetteten Springform verteilen. Den Boden durch andrücken der Streusel und einen kleinen Rand formen. Das restliche Drittel im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Füllung nun Mohn, Zucker und Vanillepuddingpulver in einem Topf mit der kalten Milch rühren. Mit dem Schneebesen rühren und aufkochen lassen. Von der heißen Platte nehmen und mindestens 5 Minuten quellen lassen.

In der Zeit können die Streusel fertig gemacht werden: Das andere Päckchen Vanillezucker und so viel feine Haferflocken mit den Händen unterkneten, bis die Streuselmasse trocken und streuselig genug ist.

Die Mohnmasse auf den Boden geben, die Streusel darüber und für 40 Minuten bei 170-180 Grad Umluft auf der unteren Schiene backen. Bei der doppelten Menge verlängert sich die Backzeit um 5-10 Minuten. Jeder Ofen ist ja bekanntlich etwas anders 😉

Mein Tipp für nach dem Backen: der frische Kuchen roch so unglaublich lecker und ich hatte wirklich Hunger auf Kuchen. Konnte es also kaum abwarten und musste ihn sofort anschneiden, probieren, fotografieren. Dabei habe ich gemerkt: Wenn man den Kuchen noch warm schneidet, geht er kaputt. Wie ihr auf den Fotos seht, ist die Oberfläche etwas eingerissen. Das passiert nicht mehr, wenn man den Kuchen erst abkühlen lässt und dann schneidet. Er ist dann immer noch knusprig, lässt sich aber schneiden 😉

Andererseits ist er noch warm auch hammerlecker, also wenn euch das Zerbröseln beim Anschneiden nicht stört…. Immer man tau!

Viel Spaß beim wegknuspern!

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