Die kleine Windmuehle

Leckere Rezepte von Oma aus Ostwestfalen.

Schlagwort: Kuchen (Seite 1 von 2)

Möhre-Nuss-Kuchen

saftig und frisch

Möhre-Nuss-Kuchen

Der schöne Sommer ist langsam vorüber. Es könnte herbstlich werden mit diesem saftigen, aromatischen Möhre-Nuss-Kuchen. Muss es aber nicht unbedingt. Durch die Zitrone hat der Kuchen eine super leckere, frische Note und schmeckt gar nicht nach Herbst ;-). Auf meinen geliebten Zimt habe ich ausnahmsweise auch verzichtet. Könnte man aber durchaus probieren. Muss man aber nicht, das Nuss-Möhre-Zitronen-Aroma ist total rund und perfekt. Mit den knackigen Haselnüssen in dem saftigen Möhrenkuchen erhält der Kuchen eine schöne Konsistenz. Mein Tipp: Lagert den Kuchen im Kühlschrank. Da er – obwohl er mit vergleichsweise wenig Zucker und Fett gebacken wird – nicht mächtig, aber doch recht sättigend ist, hält sich der Kuchen einige Tage. Frisch gekühlt und durchgezogen schmeckt er am zweiten Tag sogar noch etwas besser. Auf eine Frosting habe ich nach dem ersten Probieren verzichtet, da der Möhre-Nuss-Kuchen mit dem Zitronenaroma einfach total rund schmeckt. Für alle super Schleckermäuler kann ich ein ganz einfaches Zuckerguss-Topping mit Zitrone empfehlen (Puderzucker mit etwas Zitronensaft glatt rühren und auf dem Kuchen verstreichen). Allerdings hat der Kuchen bereits ganz von allein eine süße Kruste, die mega lecker schmeckt – just saying.

Dazu passt perfekt ein Tässchen Kaffee. Für mich als Koffeinjunkie ein Muss. Wobei ich nicht  viel Koffein und keinen starken Kaffee brauche, aber Kaffeegeschmack. Gern lasch und verlängert, damit ich umso mehr davon trinken kann, ohne Magenschmerzen zu bekommen. Gern auch mit einer Ladung Zimt. Ich liebe Zimt. Ganzjährig, Sommer wie Winter, immer und überall. In meinen Haferflocken ebenso wie im Kaffee.

An Zutaten für den Möhre-Nuss-Kuchen in der Kastenform braucht ihr:

  • 2 große oder 3 kleine Eier
  • 110 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • Saft einer halben Zitrone
  • 50 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g gehackte Haselnüsse (ich hatte nur noch 50 g, das ging auch)
  • 250 g Möhren

So einfach backt ihr den Möhre-Nuss-Kuchen:

Die Möhren putzen oder schälen und mit einer Reibe oder der Küchenmaschine fein reiben.

Die Eier schaumig rühren, Zitronenschalenabrieb sowie den Saft der halben Zitrone gut untermischen. Zucker und Vanillezucker zufügen und rühren bis sich alles gelöst hat. Mehl und Backpulver vermengen und nach und nach untergeben. Zum Schluss Mandeln, Haselnüsse und die geraspelten Möhren unterheben (Tipp: ich verwende dazu das AUSGESCHALTETE Handrührgerät. Mit den Rührstäben ohne Strom kann man so schneebesenmäßig schön unterheben, ohne zusätzlich Geschirr schmutzig zu machen und spart so auch noch Abwasch.)

Die Kastenform gut einfetten und mit Semmelbröseln/Paniermehl ausstreuen. Den Teig in die Form geben und im vorgeheizten Backofen 45-50 Minuten bei 200 Grad auf mittlerer Schiene backen (z. B. Umluft).

Was meint ihr?

 

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Versunkener Pflaumenkuchen

saftig und aromatisch

Versunkener Pflaumenkuchen

Ein herrlich süßer, luftiger Rührteig mit zartem Vanille-Aroma, in dem die reifen und saftigen schwarzen Pflaumen versinken! Noch dazu ein Duftwunder an Backdüften. Wie gerne würde ich euch den herrlichen Geruch aus meinem neuen Backofen als Vorboten der Einlösung meines Versprechens schicken. Ihr habt richtig gelesen: Es duftet tatsächlich aus dem Ofen. Backen. Mit heißen Temperaturen. Wie herrlich ist das denn bitte? Wirklich, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schön es hier gerochen hat.

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Das war fast das Beste an dem ganzen Kuchen. Das Allerbeste war die süße Knusprigkeit, die die saftigen Pflaumen ummantelt hat. Der wirklich simple Rührteig ist total schön aufgegangen, war innen fluffig und soft und hat eine super leckere Kruste bekommen. Die vanillige Süße hat den, zugegeben teilweise noch (je nach Obststück und seiner Reife) herben Geschmack der Pflaumen, sehr gut ergänzt. Einfach nur herrlich. Eigentlich würde auch eine Sahnecreme sehr gut zu dem Versunkene-Pflaumen-Kuchen passen, aber dafür waren mir die Sommertemperaturen noch zu warm.

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Das Rezept eignet sich in dieser Menge für ein halbes Blech oder eine Springform. Verdoppelt die Menge einfach für ein ganzes Blech.

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Für den Versunkene-Pflaumen-Kuchen braucht ihr: Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

  • Ein gutes Kilo sehr reife Pflaumen
  • 250 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 3 Eier
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanille Zucker
  • 100 g Schmand/saure Sahne
  • Etwas Sahnesteif
  • 1 Röhre Aroma Butter Vanille

 

Der Versunkene-Pflaumen-Kuchen ist wirklich einfach gemacht:

Zunächst Pflaumen waschen, entkernen und in die gewünschte Größe schneiden (beim nächsten Mal würde ich eher vierteln statt halbieren).Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Zucker, Butter und Vanille Zucker schaumig schlagen. Eier nacheinander unterrühren. Mehl mit Backpulver sieben und mischen, dann schrittweise hinzugeben. Schmand und Butter Vanille Aroma nach Geschmack unterrühren. (Ich liebe Vanille und hab ein ganzes Fläschen verwendet. Wer lieber Rum Aroma mag, kann natürlich auch das nehmen.)Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form geben und mit etwas Sahnesteif bestreuen. Dies verhindert, dass zu viel Saft der Früchte in den Teig eindringt. Dann die Pflaumen darauf verteilen.Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Den Kuchen bei 180° Ober-/Unterhitze etwa 55-60 min backen. Nadelprobe zwischen den Früchten machen. Wenn ihr das ganze Blech mit der doppelten Menge zubereitet, verlängert sich die Backzeit um etwa 15-20 Minuten.

Nach dem Backen den noch warmen Kuchen mit etwas Zucker bestreuen und in der Form auskühlen lassen.

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Bon Appetit 🙂

 

Mango-Schoko-Kuchen

süße Suchtgefahr

Mango-Schoko-Kuchen

Ein Traum, der auf der Zunge zergeht! Der Boden besteht aus einem leckeren, saftigen Schoko-Nuss-Kuchen. Er schmeckt so herrlich schokoladig wie ein Brownie, ist aber nicht so fest, sondern eher locker. Das Topping ist eine wunderbar erfrischende Mangocreme, die ganz ohne Zucker auskommt. Sie ist super fruchtig, locker cremig und fest zugleich. Ich muss ein wenig angeben, da ich sehr stolz bin, dass das Experiment funktionierte. Es handelt sich nämlich um mein zweites, gänzlich selbst kreiertes Kuchenrezept. Nummer eins habe ich euch vor mehr als einem Jahr gezeigt: Einen einfachen Haselnuss-Schoko-Kuchen. Dass diese Neuheit nun auch zum Großteil aus Haselnuss und Schokolade besteht, ist aber tatsächlich ein Zufall. Obwohl. Der Running Gag von meiner Lieblingskollegin und mir ist der Spruch “Zufälle? Gibt es nicht!”. In der Tat ist dieser Umstand wahrscheinlich einer gewissen Vorliebe für gemahlene Haselnüsse zu verdanken. Der Schuss Rum im Teig rundet das Aroma sanft ab.

Am liebsten backe ich mit frischem, saisonalem und regionalem Obst. Das finde ich nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern ergibt geschmacklich den meisten Sinn, da die regionalen Früchte mit der optimalen Reife einfach den besten Geschmack bieten. Manchmal, etwa im Winter,  wenn die regionalen Obststände gerade ziemlich verwaist aussehen, greife ich mit weniger schlechtem Gewissen auf tiefgekühlte oder konservierte exotische Früchte zurück. In diesem Fall habe ich die TK-Mangos vom Bioladen meines Vertrauens verwendet. Super praktisch, da diese bereits in Stückchen im Beutel und somit rasch angetaut waren. Im Vergleich zu den frischen Mangos, die ja unreif geerntet werden, haben die reif eingefrorenen Mangos einen deutlich natürlicheren Geschmack. Wie mögt ihr eure Mangos am liebsten?

Diese Zutaten braucht ihr für den Mango-Schoko-Kuchen:

  • 6 Eier, Eigelb und Eiweiß getrennt
  • 75 g Zucker
  • 125 g Schokolade
  • 1,5 EL Rum
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 300 g Mango in Stückchen
  • ¼ l Sahne (wer es süßer mag, fügt noch ein Päckchen Vanillin Zucker hinzu)
  • 100 g Magerquark
  • 1 Päckchen gemahlene Gelatine  
  • Schokolade zum Garnieren

So einfach gelingt der Mango-Schoko-Kuchen:

Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren.

Die geschmolzene Schokolade und den Rum hinzufügen.

Zum Schluss den steif geschlagenen Eischnee unterheben.

Den Springformboden mit Backpapier auslegen.

Mango-Schoko-Kuchen - die kleine Windmuehle

Teig einfüllen und für 25 Minuten bei 175 Grad backen (Tortenboden erst nach dem Erkalten aus der Form lösen).

Die gestückelte Mango pürieren und mit dem Magerquark verrühren.

Die Sahne (ggf. mit einem Päckchen Vanillin Zucker) steif schlagen und die Mango-Quarkmasse unterrühren. Gelatine nach Packungsanleitung zubereiten und die Mangocreme damit andicken.

Um den ausgekühlten Boden einen Tortenring legen. Creme darauf verteilen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Vor dem Servieren mit Schokoraspeln verzieren.

Viel Freude beim zaubern und genießen!

Nuss-Nougat-Rührkuchen

schokoladig und luftig

Nuss-Nougat-Rührkuchen mit Johannisbeeren

Herrliches Schokoaroma, nicht trocken, aber auch nicht fudgy – für mich ist dies die perfekte Kuchenkonsistenz. Luftig halt, aber zerfällt auch nicht, genau so soll es sein. Der perfekte Schokokuchen.  Von gelingsicher rede ich meist nicht, weil Omas Rezepte ohnehin so gut wie immer hinhauen, solang man sich an die Angaben hält. Deshalb finde ich es eigentlich immer überflüssig, es extra zu betonen. Nun sei trotzdem mal darauf hingewiesen.

Ich liebe Rührkuchen, weil sie so unglaublich einfach sind und meist sehr schnell gehen. Wenn sie dann auch noch so gut gelingen und so toll schmecken… Ich melde mich kurz ab in den Schokokuchen-Himmel…

Zutaten für den Nuss-Nougat-Rührkuchen (Meine Oma hat notiert, das Rezept sei für eine 18 cm Kastenform – meine ist 25 cm und es hat wunderbar funktioniert):

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker (brauner Rohrzucker)
  • 150 g Nuss-Nougat (oder Nutella)
  • 2 Eier
  • 250 g Mehl (ich habe 100g gemahlene Mandeln und 150 g Mehl genommen)
  • 2 EL Kakao (ich habe etwas mehr genommen)
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 200 ml Milch

Topping für den Nuss-Nougat-Rührkuchen:

  • 200 g Frischkäse
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 3-4 Esslöffel Puderzucker (nach Geschmack)
  • Beeren zum Dekorieren

Den Nuss-Nougat-Kuchen fix anrühren:

Fett, Zucker und Nuss-Nougat (oder Nutella) schaumig rühren.

Die Eier einzeln unterrühren.

Mehl, Kakao, Prise Salz und Backpulver mischen und unterrühren.

Nach und nach die Milch unterrühren.

Tipp: Für ein gutes Herauslösen des Kuchens habe ich meine Form gut gefettet und mit Mehl/Paniermehl bestäubt.

50-60 Minuten backen (180 Grad).

Nach 5-10 Minuten Abkühlen den Kuchen aus der Form lösen.

Für das Topping Frischkäse, Spritzer Zitronensaft und den Puderzucker gut verrühren.

Auf dem ausgekühlten Kuchen verstreichen und nach Lust und Laune verzieren.

Viel Spaß ihr Schokoschnuten <3 

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Pudding-Rhabarber-Torte - die kleine Windmuehle

Pudding-Torte mit Rhabarberkompott

cremig und süß

Pudding-Torte mit Rhabarberkompott

Diese zarte und hammer leckere Torte eignet sich perfekt zum Schlemmen. Das Beste: Sie ist auch etwas für Diejenigen, die Rhabarber sehr kritisch gegenüber stehen. Eine meine Testesserinnen hatte sich sogar ein Alternativ-Essen mitgebracht. Nachdem sie die cremige und süße Pudding-Torte mit Rhabarberkompott gekostet hatte, blieb ihr Ersatz glücklicherweise unangetastet.

Falls ihr euch fragt, wie das gelingt, lüfte ich nun für euch das Geheimnis: Das süße Kompott ist der erste Schritt, um Kritiker zu überzeugen. Übrigens wird es noch bekömmlicher mit geschältem Rhabarber – sieht aber weniger schön aus. Es empfiehlt sich, das säuerliche Gemüse in Kombination mit Milchprodukten, wie dem super leckeren Sahnepudding, zu genießen. Nicht nur theoretisch, sondern auch geschmacklich, ist die sahnige Tortencreme (Schritt zwei) ein toller Gegensatz zu dem süß-sauren Rhabarberkompott. Schritt drei: Auf dem Rührteig als Torte serviert liefert ihr drei gute Gründe, denen niemand widerstehen kann. Frisch gekühlt auf den Tisch bei warmem Frühlings- oder Sommerwetter ist die Pudding-Torte mit Rhabarberkompott noch bis Ende Juni – die Rhabarbersaison geht bis zum 24.6. – ein Hochgenuss.

Falls ihr Rhabarber-Fans seid, euch aber die Zeit für diese cremige Torte fehlt, versucht es mal mit Omas bestem Rharberberkuchen, dem super schnellen Rührkuchen-Rezept.

Pudding-Rhabarber-Torte - die kleine Windmuehle

Das braucht ihr alles für das Geheimrezept:

Zutaten Boden:

  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 200 g Mehl
  • ½ Pck. Backpulver

Zutaten Belag:

  • 2 Päckchen Sahnepuddingpulver (+1 l Milch für die Zubereitung)
  • 3 Becher Creme Fraiche (oder Schmand)

Zutaten Rhabarberkompott:

  • 500-750 g Rhabarber (500 g für die Springform – 750 g oder mehr, falls ihr ein Blech nehmt)
  • 100 bzw. 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver

Pudding-Rhabarber-Torte - die kleine Windmuehle

Tipp: In der Springform wird eine Torte draus. Ich denke aber, das Rezept eignet sich von den Mengenverhältnissen her auch wunderbar für ein Blech. Aufgrund der größeren Fläche würde ich dann etwas mehr Rhabarber nehmen.

Pudding-Rhabarber-Torte - die kleine Windmuehle

Vorbereitung:

Zuerst (EIN PAAR STUNDEN VOR DEM BACKEN) 1 Liter Sahnepudding (Sahne als Pudding Geschmacksrichtung gibt es zum Beispiel von Dr.Oetker) kochen und abkühlen lassen. Achtung: braucht 3-4 Stunden zum Abkühlen.

Zubereitung des Bodens:

Den Rührteig aus 200 g Butter, 200 g Zucker, 4 Eiern, 200 g Mehl und ½ Päckchen Backpulver zubereiten. Bei 180 Grad ca. 20 Min vorbacken.

Pudding-Rhabarber-Torte - die kleine Windmuehle

Zubereitung der Füllung:

3 Becher Creme Fraiche (oder Schmand) unter den abgekühlten Sahnepudding mischen.

Auf den heißen Kuchen streichen. Sofort heiß 10 Minuten nachbacken bei 180 Grad. Kuchen kalt werden lassen.

Zubereitung des Rhabarberkompotts:

Rhabarber mit Zucker gar kochen. Wenn der Rhabarber noch nicht so reif ist, lieber etwas mehr Zucker. Bei rotem, reifen Stangen passt die Mengenangabe sehr gut.

Mit Vanillepuddingpulver und Wasser andicken. Die heiße Fruchtmischung auf den bereits abgekühlten Kuchenboden geben.

Tipp: Besonders frisch und schmackhaft wird es, wenn ihr die Torte bis zum Verzehr kalt stellt.

Pudding-Rhabarber-Torte - die kleine Windmuehle

Und, wen habt ihr überzeugt?

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Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Mandel-Vanille-Kuchen

aromatisch und fluffig

Mandel-Vanille-Kuchen

Seit ich mit meinem neuen Job angefangen habe, weiß ich die schnellen Rezepte Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle sehr zu schätzen. Natürlich ist eine schicke Torte mit leckerer Füllung nicht vergleichbar und für ganz andere Anlässe als ein schneller Rührkuchen – Torten von Oma laufen außer Konkurrenz!
Es begeistert mich dennoch, wie viel-seitig die Rührkuchen Rezepte meiner Oma sind und dass sie einfach alle gelingen und super lecker sind. So wie die anderen Rührkuchen, ist auch der Mandel-Vanille Kuchen super fluffig, gleichzeitig saftig und herrlich aromatisch. Er ist im Handumdrehen zubereitet. Besonders fix geht es mit der halben Portion, da dann die Hälfte der Backzeit ausreicht. Mit ein wenig mehr Zeit/Geduld könnt ihr den Mandel-Vanille-Kuchen mit einem Zuckerguss und Mandelsplittern verzieren, damit er auch optisch etwas mehr her macht. Geschmacklich hätte er das übrigens nicht nötig. Ein weiterer großer Vorteil des Rührkuchens ist natürlich, dass man ihn besser als Sahnetorte transportieren kann.

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Je nachdem wie groß euer Mandel-Vanille-Kuchen werden soll, braucht ihr folgende Zutaten:

Zutaten/Mengen Ein ganzer Kuchen Eine halbe Portion
Butter 250 g 125 g
Zucker 250 g 125 g
Vanillezucker 1 Päckchen 1 Päckchen
Salz 1 Prise 1 kleine Prise
Eier 8 4
Aroma Butter-Vanille 1 Röhrchen ½ Röhrchen
Milch ½ Tasse ¼ Tasse
Mandelmehl 250 g 125 g
Weizenmehl 200 g 100 g
Backpulver 1 Päckchen ½ Päckchen
BACKZEIT BEI 180 GRAD 60 Minuten 30 Minuten
Optional: für den Guss, zur Dekoration 250 g Puderzucker

3-4 EL Wasser

Etwas Mandelsplitter (o. ä.)

250 g Puderzucker

3-4 EL Wasser

Etwas Mandelsplitter (o. ä.)

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

So einfach bereitet ihr den Mandel-Vanille-Kuchen zu:

Aus Butter, Zucker, Vanillezucker, Prise Salz und Eiern einen Rührteig herstellen. Das Aromaröhrchen Butter-Vanille, die Milch und das Nussmehl zugeben.
Zum Schluss kurz das mit dem Backpulver versiebte Mehl unterrühren.
Je nach Menge bei 180 Grad für 30 oder 60 Minuten backen.

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Für den Zuckerguss 250g Puderzucker mit einem Schneebesen mit 3-4 EL Wasser, oder einer Flüssigkeit eurer Wahl (ich würde das nächste mal mit Amaretto oder Nusslikör testen), glatt rühren. Auf den Kuchen geben und mit ein wenig Mandelsplittern verzieren. Wenn man die Geduld dafür aufbringt, kann man die Mandelsplitter vorher kurz in der Pfanne anrösten um ein schöneres Aroma und Farbe der Mandeln zu bekommen.

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Waren eure Testesser genauso begeistert wie meine? Ich bin gespannt und wünsche euch wie immer viel Spaß beim zaubern 😉

Mandel-Vanille-Kuchen - die kleine Windmuehle

Schoko-Kirsch-Kuchen - die kleine Windmuehle

Schoko-Kirsch-Kuchen

nussig und saftig

Schoko-Kirsch-Kuchen

Hallo Schoko-Fans. Achtung: Suchtgefahr. Dieser Schoko-Kirsch-Kuchen ist einfach hammer lecker. Die Nüsse und Früchte machen den Schoko-Traum schön saftig. Der Kuchen eignet sich bestens für unterwegs und bleibt einige Tage frisch. Hält leider gar nicht lange, weil er so schnell weggefuttert wird! Schon das Teignaschen ist ein Träumchen. Manchmal macht das ja nicht so viel Spaß. Wenn man nur den Boden zubereitet etwa und erst später der volle Geschmack durch die Tortenfüllung zur Geltung kommt. Aber hier sind bereits alle entscheidenden Geschmackszutaten im Teig. Hmmmm. Die Geruchsexplsosion folgt, wenn das gute Stück im Ofen ist. Herrlich!

Dass es nichts heimeligeres gibt, als den Duft eines Kuchens im Ofen, haben übrigens amerikanische Makler entdeckt. Ich habe mal gelesen, dass sie dort, bevor sie ein Haus, das zum Verkauf steht, zeigen, einen Kuchen in den Ofen schieben. Aufgrund des durch den Kuchenduft erhöhten Wohlfühlfaktor ließen sich bei den Interessenten bessere Verkaufspreise erzielen. Das kann ich so ähnlich aus eigener Erfahrung bestätigen. Allerdings ging es bei mir darum, während meines Studiums einen neuen WG-Mitbewohner zu finden. Während einer der Besichtigungen hatte ich gerade einen Schokoladenkuchen im Ofen. Aus dem gemütlichen Küchenschnack wurde im Handumdrehen ein tiefgründiges Gespräch und einen Augenblick später hatte ich nicht nur einen koch- und backbegeisterten Mitbewohner, sondern auch einen sehr guten Freund gefunden. Böse Zungen mögen behaupten, ein WG Zimmer in Berlin zu vergeben sei keine Herausforderung. Schoko-Kirsch-Kuchen - die kleine WindmuehleDen richtigen Mitbewohner, mit dem man bestenfalls mehr als nur die Miete teilt, jedoch schon. Wenn alles gut läuft teilt man auch sein Leben. Zusammen einkaufen, kochen, essen, ausgehen, tanzen, lachen, reden, zuhören, laufen gehen, zusammen leben, die perfekte WG – oder was meint ihr? Gekrönt vom sonntäglichen gemeinsamen Tatort gucken mit Schlemmen und Dessert. Was passt da besser als der genialste Schoko-Kirsch-Kuchen der Welt? Schnappt euch eure Mitbewohner_innen und ran an die Backschüssel.

Schoko-Kirsch-Kuchen - die kleine Windmuehle

Einkaufsliste für den Schoko-Kirsch-Traum:

  • 500 g Sauerkirschen (ein Glas Schattenmorellen)
  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 100 g gemahlene Nüsse (z. B. Haselnüsse)
  • 100 g Schokolade (Mein Tipp: Keine Backschokolade, sondern eine “gute” mit mindestens 70% Kakaoanteil verwenden)
  • 125 g Mehl
  • 1 TL Kakao
  • 1 TL Backpulver

Schoko-Kirsch-Kuchen - die kleine Windmuehle

So zaubert ihr euch den Schoko-Traum:

Kirschen gut abtropfen lassen.

Zucker und Eier schaumig schlagen. Schokolade mit der Butter schmelzen und unterrühren.

Gemahlene Nüsse sowie das mit dem TL Kakao, Backpulver und der Prise Salz vermengte Mehl unterheben.

Kirschen unterheben und den Teig in eine gefettete Backform geben.

Für 25-30 Minuten bei 170-180 Grad backen. Stäbchenprobe machen.

Abkühlen lassen.

Schoko-Kirsch-Kuchen - die kleine Windmuehle

Optionale Deko: Den abgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Wer Lust auf die ultimative Schokoladengeschmacksexplosion hat, wählt anstelle des Puderzuckers einfach 100 g Kuvertüre – Zartbitter.Schoko-Kirsch-Kuchen - die kleine Windmuehle

 

 

 

 

Viel Spaß ihr Schoko-Schnuten!

Schoko-Kirsch-Kuchen - die kleine Windmuehle

Haselnuss-Schoko-Kuchen

Haselnuss-Schoko-Kuchen

Ein #Blitzrezept für #ichbacksmir

Saftiger Haselnuss-Schoko-Kuchen

Mit ein wenig Stolz darf ich euch hier meine erste Eigenkreation vorstellen. Eigentlich wollte ich euch den Walnusskuchen meiner Oma zeigen, aber da beim Einkaufen nicht an alle Zutaten heranzukommen war, wurde es ein Restebacken. Not macht ja bekanntlich erfinderisch und mein Vorratsschrank gab glücklicherweise auch noch einiges her. Beim Nusskuchen konnte es somit bleiben und eine Schokoladennote zur Haselnuss kann sicher nicht schaden, oder? Dank des Öls wird der Teig schön flüssig und der Haselnuss-Schoko-Kuchen richtig saftig. Dadurch hält er sich auch einige Tage, ohne trocken zu werden. Die Entscheidung für den Guss fiel ziemlich schnell, da ich meinen Freund fragte, und er ohne lange zu überlegen eindeutig Schoko wünschte.

Der Haselnuss-Schoko-Kuchen ist ein einfacher und sehr leicht zu variierender Rührkuchen. Kakao und Schoko-Tropfen sorgen hier für eine extrem schokoladige Note – sind aber nicht zwingend für das Rezept notwendig. Alles nach Geschmack. Mit der Nuss-Sorte und der Schokolade für den Guss kann man selbstverständlich auch spielen.

So simpel und rasch wie der Haselnuss-Schoko-Kuchen gelingt, macht er sich hervorragend im diesmonatigen #ichbacksmir Motto “Blitzrezepte” von Clarrettis Blog www.tastesheriff.com. Leider nähert sich diese tolle Bloggeraktion ihrem Ende. Ich bin schon sehr gespannt, ob und was die neue Idee von Claretti für 2017 ist!

haselnuss-schoko-kuchen-die-kleine-windmuehle

Diese Zutaten braucht ihr für den Haselnuss-Schoko-Kuchen:

  • 125 ml geschmacksneutrales Speiseöl
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanille Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 125 g Haselnüsse, gemahlen
  • 100 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • Optional: 1-2 EL Kakao
  • Optional: ½ Päckchen backstabile Schoko-Tropfen

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Deko/Guss:

  • 200 g dunkle Schokolade
  • 25 g Fett (z. B. Palmin)
  • Ganze/zerhackte Haselnüsse nach Belieben

 

 

 

 

So einfach und schnell backt ihr den Haselnuss-Schoko-Kuchen:

Den Rührteig wie gewohnt herstellen. Öl und Zucker schaumig schlagen, die Eier haselnuss-schoko-kuchen-3-von-vorne-die-kleine-windmuehleeinzeln je eine Minuten gut unterrühren. Mehl und Backpulver zusammen sieben,
mit Kakao und Nüssen mischen und dann kurz unter die Eiermasse rühren. Optional Schoko-Tropfen kurz mit unterrühren.

Achtet darauf, nicht zu lange zu Rühren und den Teig schnell in die gefettete
oder
mit Papier ausgelegte Kastenform und den Ofen zu geben, damit der Kuchen schön aufgeht.

Je nach Ofen 50-60 Minuten bei 180 Grad backen. Am besten mit einem Holzstäbchen testen, ob der Teig durch ist.

Den Kuchen nach 10-15 Minuten Abkühlen aus der Form nehmen und kalt werden lassen.

Die kleine Windmühle - Haselnuss-Schoko-Kuchen
Nach Geschmack mit einem Guss versehen. Für den Schokoguss die Schokolade mit dem Fett schmelzen, auf den Kuchen geben und mit ganzen oder gehackten Haselnüssen verzieren.

Durch die Nüsse und die Schoki ist der Kuchen schön saftig und hält sich problemlos mehrere Tage frisch, ohne auszutrocknen.

 

Viel Spaß beim rumprobieren, schlickern und genießen

Die kleine Windmuehle_Haselnuss-Schoko-Kuchen_v3

Klassischer Käsekuchen

saftig und süß

Klassischer Käsekuchen

Den Einstieg in die Welt der Käsekuchen macht das Standardrezept meiner Oma für ostwestfälischen Käsekuchen. Eigentlich wird er bei uns Quarkkuchen genannt. In Ostwestfalen ist Quark unsere Lieblingszutat, deshalb wird ihm zu Ehren auch der Kuchen entsprechend benannt.

Weil hier (Mager-)Quark eingesetzt und mit Eischnee zu einer fluffigen Füllung verarbeitet wird, handelt es sich nicht um den cremigen, mächtigen American Cheesecake. Dieser wird mit einer Creme aus Doppelrahmfrischkäse gemacht.

Wie gesagt, handelt es sich eigentlich um ein einfaches Standard-Rezept für Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehleklassischen ostwestfälischen Quark- beziehungsweise Käsekuchen. Allerdings habe ich bei meinem ersten Versuch diesen Kuchen zu backen festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, die perfekte Farbe und Form hinzubekommen. Beim Abkühlen ist der Gute doch einfach in sich zusammengesackt! Das Wichtigste hat glücklicherweise trotzdem gestimmt: und zwar der Geschmack und die Konsistenz des Belags. Daran muss glücklicherweise nicht gedreht werden. Die Füllung war schön süß, saftig und fluffig – so wie es sich für einen Käsekuchen gehört!

Auch der Teig harmoniert wunderbar mit der Käsecreme. Er ist einfach und rasch
gemacht und geschmacklich super. Zudem ist er gar nicht trocken sondern gerade fest genug. Manchmal fühlt es sich bei kräftigen Mürbeteigen beim Essen so an, als ob eine Staubwolke im Mund zerbröselt. Oder wenn man zu sehr beißen muss. Bei Fertigkäsekuchen aus dem Supermarkt fällt mir oft auf, dass der Boden zu fest ist. Puh, am Teig muss zum Glück nicht mehr gefeilt werden. Beim nächsten Käsekuchenbacken würde ich nur versuchen, mal den Trick mit dem nassen Handtuch zuprobieren. Und lieber etwas länger bei etwas geringerer Temperatur backen, damit die Bräunung gleichmäßiger wird.

Für den Knetteig braucht ihr Folgendes:

  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • nach Geschmack Zitronen oder anderes Aroma
  • 1 Prise Salz

Die Füllung, Herz und Seele des Käsekuchens, wird aus folgenden Zutaten bereitet:

  • 750 g Quark
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Ca. ¼ l Milch
  • 3-4 EL Grieß
  • 1 TL Backpulver
  • optional: 50 g Rosinen

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

So fix bereitet ihr den Knetteig zu:

Die in kleine Würfel geschnittene Butter gebt ihr mit allen anderen Zutaten in eine Rührschüssel verarbeitet und sie dann, am besten mit den Knethaken der Küchenmaschine/Handrührgerät, zu einem Teig.

Anschließend formt ihr den Teig zu einer Kugel und legt ihn in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank. Dort bleibt er während ihr den Belag zubereitet – mindestens aber 30 Minuten.

Ganz viele Tipps und Tricks und warum Knet-/Mürbeteig sehr praktisch ist, lest ihr hier.

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

Den Belag für den Käsekuchen zaubert ihr wie folgt:

Zuerst schlagt ihr das Eigelb mit dem Zucker und dem Quark schaumig.

Falls die Masse zu trocken scheint nach und nach Milch dazugeben, bis die Masse schön cremig ist. Bei mir war entweder der Quark sehr flüssig oder zu viele große Eier, sodass die Masse ohnehin recht dünnflüssig war und ich ganz auf die Milch verzichtet habe.

Das Backpulver mischt ihr zunächst mit dem Grieß – und, wer mag, mit den Rosinen – und hebt die Mischung anschließend unter den Quark.

Die Eiweiße steif schlagen und unterheben. Ein Tipp um Festigkeit zu erlangen:

Den Eischnee mit einer Prise Salz aufschlagen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in die Form geben. Boden bedecken und einen Rand formen. Mit einer Gabel ein paar mal in den Teig stechen. Die Füllung darauf geben.

Für 50-60 Minuten bei 170-175 Grad in den Ofen. Die genaue Zeit hängt wirklich sehr stark vom jeweiligen Ofen ab. Lieber öfters danach schauen.

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

Viel Spaß und gutes Gelingen!
PS: Falls ihr bereits mehr Erfahrungen gemacht, oder den ein oder anderen Trick erfolgreich ausprobiert habt, würde ich mich riesig über eure Tipps freuen!!

 

 


saftig und süß - Omas bester Käsekuchen - Rezept auf www.diekleinewindmuehle.de

Donauwelle - die kleine Windmuehle

Donauwelle

süß und zart

Donauwelle

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, liebe ich die Kombination von Kirschen und Schoki. Deshalb gehört die Donauwelle zu meinen absoluten Favoriten. Die leckerste Donauwelle macht natürlich meine Oma. Für den Geburtstag meiner Mama backt Oma dieses Jahr ihre Nuss-Sahne-Torte. Das Rezept dafür folgt natürlich bald. Somit kam mir die Ehre zuteil, mich an dem Blechkuchen zu versuchen. Wie ihr am Umfang des Rezepts seht, wird es langsam aufwendiger. Lasst euch von dem Anblick nicht entmutigen: Das hier vorgestellte Rezepte enthält mehrere Varianten und wirkt damit deutlich länger, als es eigentlich ist.  

Etwas Zeit sollte man jedoch einplanen, da Boden und Vanillepudding vor der Weiterverarbeitung auskühlen müssen. Die Mühe lohnt sich. Spätestens wenn man sich beim ersten Bissen durch den zarten Schokoguss, die samtige Creme und den fluffigen Kuchen als Krönung mit einer fruchtigen Kirsche, die Donauwelle auf der Zunge zergehen lässt.

Donauwelle - die kleine Windmuehle

An Zutaten für die Donauwelle braucht ihr:

Teig:

  • 250 g Margarine
  • 375 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier
  • 375 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 15-20 g bzw. 3-4  EL Kakaopulver (1 EL = 5 g Kakao)

Belag:

  • 2 Gläser Sauerkirschen (je 350 g Abtropfgewicht)

Buttercreme:

  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille (dafür Zutaten nach Packungsanleitung: Ein paar EL Zucker und ½ l Milch)
  • 100 g Zucker
  • 250 g weiche Butter

Variante 1 Schokoguss:

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 50 g Kokosfett/Palmin

Variante 2 – Schokocreme

 

  • 62,5 g Kokosfett/Palmin
  • 1 (möglichst kleines) Ei
  • 1,5 EL Kakao
  • 1,5 EL Puderzucker
  • 1 EL Milch

 

Donauwelle - die kleine Windmuehle

Zubereitung Donauwelle:

Vor dem Backen die Kirschen auf einem Sieb abtropfen lassen, das Backblech fetten und den Backofen vorheizen.

Mit allen Zutaten – bis auf das Kakaopulver – den Donauwelle Rührteig zubereiten.

Den Teig in zwei gleich große Hälften teilen und den ersten Teil auf das gefettete Backblech geben. Das Verhältnis von hellem zu dunklem Teig lässt sich ganz nach Belieben variieren.

Die zweite Hälfte mit dem Kakao verrühren und anschließend über den hellen Teig geben. Darauf werden dann die Kirschen verteilt und ganz leicht in den Teig gedrückt.

Im unteren Drittel des Ofens für etwa 30-35 (Holzstäbchen-Probe) Minuten bei 180 Grad backen.

Den Boden abkühlen lassen bevor der Belag hinzu kommt.


Für die Buttercreme aus Puddingpulver, Zucker und Milch den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten und kalt werden lassen. Damit sich keine Haut bildet, legt ihr direkt auf die Oberfläche des heißen Puddings Frischhaltefolie.

Weiche Butter mit dem Mixer (Rührstäbe) geschmeidig rühren. Den erkalteten Pudding zunächst durchrühren und dann esslöffelweise unter die Butter rühren. Sehr wichtig: Butter und Pudding sollten Zimmertemperatur haben, auf jeden Fall die gleiche Temperatur, da die Buttercreme sonst gerinnt.

Den ausgekühlten Boden der Donauwelle gleichmäßig mit der Buttercreme bestreichen und den Kuchen etwa eine Stunde kalt stellen.


Mein Tipp: Variante 1 – Schokoguss

Für das Original-Rezept meiner Oma zu Variante 2 runterscrollen.

Die Zartbitterschokolade (ich nehme mindestens 65 % Kakaoanteil, fair gehandelte Bioschokolade) grob zerkleinern und mit dem Palmin bei schwacher Hitze schmelzen.

Meist wird dafür ein Wasserbad empfohlen, ich mache das allerdings in der Mikrowelle: Dafür in einer Schüssel die Schoki mehrmals für einige Sekunden bei 600/700 W erhitzen. Zwischendurch umrühren. So lange bis nur noch wenige Stückchen fest sind. Die schmelzen dann durch das Verrühren mit der restlichen heißen Schokolade.

Den Guss auf die fest gewordene Buttercreme geben.


Variante 2 – Schokocreme:

Alternativ zum traditionellen, festen Schokoguss eignet sich Omas Schokocreme, weil sie nicht ganz so hart wird und sich besser schneiden lässt als feste Kuvertüre:

Zucker, Kakao und Milch gut mit dem Ei verquirlen. Das zerlassene Fett nach und nach unter ständigem Rühren hinzugeben.

Nach Geschmack kann man Kognak, Rum oder Vanillezucker hinzugeben.

 

Unabhängig von der Art des Guss’: Für die Deko kann man die Donauwelle direkt mit Hilfe eines Tortengarnierkammes verzieren oder mit frischen Kirschen, teils in Schokolade getaucht, Schokostreuseln usw. verzieren.

Viel Spaß beim backen und schlemmen!

Donauwelle - die kleine Windmuehle


Epilog Versuchsküche

Auf dem Bild seht ihr verschiedene Varianten der Schoko-Toppings. Geschmeckt haben übrigens alle.

donauwelle-epilog-schokogussMeine Mama – einer der größten Schokifans auf Erden – hatte sich für ihren Geburtstagskuchen “richtige” Schokolade auf der Donauwelle gewünscht. Dem habe ich natürlich entsprochen, wollte aber auch gerne Omas Original probieren, so gab es beides. Die Herausforderung bei Omas Schokocreme besteht darin, die richtige Temperatur für eine gute Streichfähigkeit zu erlangen. Mir ist das leider nicht geglückt. Nun könnt ihr aus meinem Fehler lernen: Sprich, die Schokoladencreme sollte nicht zu kalt sein. Denn ist sie zu kalt, lässt sich nicht gut verteilen und die Mengenangabe haut nicht mehr hin. Daher habe ich im nächsten Anlauf versucht, die Creme zu erhitzen, aber das war auch nicht viel besser. Ich weiß nicht, ob es daran lag, das sie dann zu heiß war. Jedenfalls fand ich sie zu flüssig und dünn. Also deckte sie nicht richtig ab oder floß davon, weil die Buttercremeoberfläche nicht hundertprozentig plan war…

Mein Fazit deshalb: Nehmt den Schokoguss. Vor dem Hintergrund, dass beide Varianten lecker schmecken, ist der Schokoguss um Längen einfacher und damit schneller in der Herstellung und Verarbeitung. Und Dank des Hinweises meiner Oma, das “normale” Kuvertüre zu fest sei und ich Palmin verwendet habe, war die Schnittfähigkeit auch gegeben.

Alternativ zur Buttercreme/Schokoguss: Tortenguss

Wenn es schnell gehen und weniger mächtig sein soll, kann man Buttercreme und Schokoguss einfach weglassen und stattdessen Tortenguss als Belag nehmen. Dafür einen ½ l Sauerkirschsaft  und ein Päckchen Tortenguss nehmen und beispielsweise mit Schokoladenstreuseln verzieren. Der Kuchen ist sicherlich auch sehr lecker so – aber ob er sich dann noch Donauwelle nennen darf, sei mal dahingestellt…

süß und zart - Omas beste Donauwelle - Rezept auf www.diekleinewindmuehle.de

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