Die kleine Windmuehle

Leckere Rezepte von Oma aus Ostwestfalen.

Schlagwort: Blechkuchen

Quark-Krümel-Kuchen vom Blech - die kleine Windmuehle

Quark-Krümel-Kuchen vom Blech

schokoladiger, schneller

Quark-Krümel-Kuchen vom Blech

Endlich habe ich ein einfaches und schnelles Rezept für die Kategorie Käsekuchen gefunden. Mit Omas leckerem Rezept für Quark-Krümel-Kuchen vom Blech habt ihr rasch eine schöne Menge schokoladigen Käsekuchen für eine Feier oder größere Runde gezaubert. Hauptzeitfaktor, den ihr beachten müsst, ist lediglich die “lange” Backzeit von einer Dreiviertelstunde.

Alles kann – nichts muss: Wer es gerne schokoladig hat, verwendet den Backkakao, ansonsten werden es einfach “normale”, helle Streusel. Ebenso könnt ihr nach Belieben Obst ergänzen und auf der Füllung verteilen, bevor ihr die Streusel verteilt. Ihr solltet dann vielleicht ein paar Minuten bei der Backzeit draufschlagen.

Quark-Krümelkuchen - die kleine Windmuehle

So sieht übrigens das Originalrezept meiner Oma in ihrem Notizhefter aus:

Diese Zutaten benötigt ihr für ein Blech Quark-Krümel-Kuchen:

Für die Krümel:

  • 500 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 200 g Margarine
  • 200 g Zucker
  • 1 Ei
  • In der Schoko-Version + 5 EL Backkakao

Quark-Krümel-Kuchen vom Blech

Für die Füllung:

  • 1250 g Quark
  • Saft von 1 Zitrone
  • 200 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Sahnepudding

Quark-Krümelkuchen - die kleine Windmuehle

So schnell und einfach bekommt ihr den Quark-Krümel-Kuchen gebacken:

Die Zutaten für die Krümel mit den Knethaken eures Rührgeräts verarbeiten.Quark-Krümelkuchen - die kleine Windmuehle

Zwei Drittel der Krümel-Masse auf dem Backblech verteilen und leicht andrücken. Den Rest der Krümel beiseitestellen.

Die Zutaten für die Füllung mit den Rührstäben eures Rührgeräts nacheinander, in der oben angegebenen Reihenfolge, verrühren.

Die Füllung gleichmäßig auf dem Boden verteilen und danach das restliche Drittel der Streusel darauf verteilen.

Etwa 45 Minuten bei 180 Grad (wer hat, Umluft) backen.

Viel Spaß und guten Appetit!

Quark-Krümelkuchen - die kleine Windmuehle

Donauwelle - die kleine Windmuehle

Donauwelle

süß und zart

Donauwelle

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, liebe ich die Kombination von Kirschen und Schoki. Deshalb gehört die Donauwelle zu meinen absoluten Favoriten. Die leckerste Donauwelle macht natürlich meine Oma. Für den Geburtstag meiner Mama backt Oma dieses Jahr ihre Nuss-Sahne-Torte. Das Rezept dafür folgt natürlich bald. Somit kam mir die Ehre zuteil, mich an dem Blechkuchen zu versuchen. Wie ihr am Umfang des Rezepts seht, wird es langsam aufwendiger. Lasst euch von dem Anblick nicht entmutigen: Das hier vorgestellte Rezepte enthält mehrere Varianten und wirkt damit deutlich länger, als es eigentlich ist.  

Etwas Zeit sollte man jedoch einplanen, da Boden und Vanillepudding vor der Weiterverarbeitung auskühlen müssen. Die Mühe lohnt sich. Spätestens wenn man sich beim ersten Bissen durch den zarten Schokoguss, die samtige Creme und den fluffigen Kuchen als Krönung mit einer fruchtigen Kirsche, die Donauwelle auf der Zunge zergehen lässt.

Donauwelle - die kleine Windmuehle

An Zutaten für die Donauwelle braucht ihr:

Teig:

  • 250 g Margarine
  • 375 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier
  • 375 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 15-20 g bzw. 3-4  EL Kakaopulver (1 EL = 5 g Kakao)

Belag:

  • 2 Gläser Sauerkirschen (je 350 g Abtropfgewicht)

Buttercreme:

  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille (dafür Zutaten nach Packungsanleitung: Ein paar EL Zucker und ½ l Milch)
  • 100 g Zucker
  • 250 g weiche Butter

Variante 1 Schokoguss:

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 50 g Kokosfett/Palmin

Variante 2 – Schokocreme

 

  • 62,5 g Kokosfett/Palmin
  • 1 (möglichst kleines) Ei
  • 1,5 EL Kakao
  • 1,5 EL Puderzucker
  • 1 EL Milch

 

Donauwelle - die kleine Windmuehle

Zubereitung Donauwelle:

Vor dem Backen die Kirschen auf einem Sieb abtropfen lassen, das Backblech fetten und den Backofen vorheizen.

Mit allen Zutaten – bis auf das Kakaopulver – den Donauwelle Rührteig zubereiten.

Den Teig in zwei gleich große Hälften teilen und den ersten Teil auf das gefettete Backblech geben. Das Verhältnis von hellem zu dunklem Teig lässt sich ganz nach Belieben variieren.

Die zweite Hälfte mit dem Kakao verrühren und anschließend über den hellen Teig geben. Darauf werden dann die Kirschen verteilt und ganz leicht in den Teig gedrückt.

Im unteren Drittel des Ofens für etwa 30-35 (Holzstäbchen-Probe) Minuten bei 180 Grad backen.

Den Boden abkühlen lassen bevor der Belag hinzu kommt.


Für die Buttercreme aus Puddingpulver, Zucker und Milch den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten und kalt werden lassen. Damit sich keine Haut bildet, legt ihr direkt auf die Oberfläche des heißen Puddings Frischhaltefolie.

Weiche Butter mit dem Mixer (Rührstäbe) geschmeidig rühren. Den erkalteten Pudding zunächst durchrühren und dann esslöffelweise unter die Butter rühren. Sehr wichtig: Butter und Pudding sollten Zimmertemperatur haben, auf jeden Fall die gleiche Temperatur, da die Buttercreme sonst gerinnt.

Den ausgekühlten Boden der Donauwelle gleichmäßig mit der Buttercreme bestreichen und den Kuchen etwa eine Stunde kalt stellen.


Mein Tipp: Variante 1 – Schokoguss

Für das Original-Rezept meiner Oma zu Variante 2 runterscrollen.

Die Zartbitterschokolade (ich nehme mindestens 65 % Kakaoanteil, fair gehandelte Bioschokolade) grob zerkleinern und mit dem Palmin bei schwacher Hitze schmelzen.

Meist wird dafür ein Wasserbad empfohlen, ich mache das allerdings in der Mikrowelle: Dafür in einer Schüssel die Schoki mehrmals für einige Sekunden bei 600/700 W erhitzen. Zwischendurch umrühren. So lange bis nur noch wenige Stückchen fest sind. Die schmelzen dann durch das Verrühren mit der restlichen heißen Schokolade.

Den Guss auf die fest gewordene Buttercreme geben.


Variante 2 – Schokocreme:

Alternativ zum traditionellen, festen Schokoguss eignet sich Omas Schokocreme, weil sie nicht ganz so hart wird und sich besser schneiden lässt als feste Kuvertüre:

Zucker, Kakao und Milch gut mit dem Ei verquirlen. Das zerlassene Fett nach und nach unter ständigem Rühren hinzugeben.

Nach Geschmack kann man Kognak, Rum oder Vanillezucker hinzugeben.

 

Unabhängig von der Art des Guss’: Für die Deko kann man die Donauwelle direkt mit Hilfe eines Tortengarnierkammes verzieren oder mit frischen Kirschen, teils in Schokolade getaucht, Schokostreuseln usw. verzieren.

Viel Spaß beim backen und schlemmen!

Donauwelle - die kleine Windmuehle


Epilog Versuchsküche

Auf dem Bild seht ihr verschiedene Varianten der Schoko-Toppings. Geschmeckt haben übrigens alle.

donauwelle-epilog-schokogussMeine Mama – einer der größten Schokifans auf Erden – hatte sich für ihren Geburtstagskuchen “richtige” Schokolade auf der Donauwelle gewünscht. Dem habe ich natürlich entsprochen, wollte aber auch gerne Omas Original probieren, so gab es beides. Die Herausforderung bei Omas Schokocreme besteht darin, die richtige Temperatur für eine gute Streichfähigkeit zu erlangen. Mir ist das leider nicht geglückt. Nun könnt ihr aus meinem Fehler lernen: Sprich, die Schokoladencreme sollte nicht zu kalt sein. Denn ist sie zu kalt, lässt sich nicht gut verteilen und die Mengenangabe haut nicht mehr hin. Daher habe ich im nächsten Anlauf versucht, die Creme zu erhitzen, aber das war auch nicht viel besser. Ich weiß nicht, ob es daran lag, das sie dann zu heiß war. Jedenfalls fand ich sie zu flüssig und dünn. Also deckte sie nicht richtig ab oder floß davon, weil die Buttercremeoberfläche nicht hundertprozentig plan war…

Mein Fazit deshalb: Nehmt den Schokoguss. Vor dem Hintergrund, dass beide Varianten lecker schmecken, ist der Schokoguss um Längen einfacher und damit schneller in der Herstellung und Verarbeitung. Und Dank des Hinweises meiner Oma, das “normale” Kuvertüre zu fest sei und ich Palmin verwendet habe, war die Schnittfähigkeit auch gegeben.

Alternativ zur Buttercreme/Schokoguss: Tortenguss

Wenn es schnell gehen und weniger mächtig sein soll, kann man Buttercreme und Schokoguss einfach weglassen und stattdessen Tortenguss als Belag nehmen. Dafür einen ½ l Sauerkirschsaft  und ein Päckchen Tortenguss nehmen und beispielsweise mit Schokoladenstreuseln verzieren. Der Kuchen ist sicherlich auch sehr lecker so – aber ob er sich dann noch Donauwelle nennen darf, sei mal dahingestellt…

süß und zart - Omas beste Donauwelle - Rezept auf www.diekleinewindmuehle.de

Johannisbeer-Mandel-Schnitten-von-oben-01-Die-kleine-Windmuehle

Beeren-Schnitten vom Blech

süß und saftig

#ich back’s mir: Beeren-Mandel-Schnitten vom Blech

Die Erntezeit für Naschereien aus dem Garten ist die schönste Zeit des Jahres. Gibt es etwas Schöneres, als den Sommer im Garten von Oma und Opa zu verbringen? Was haben wir uns als Kinder die Bäuche vollgehauen mit frischen Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Erdbeeren, Erbsen und Kirschen. Wie wertvoll und besonders eigenes, frisches Obst und Gemüse ist, stellte ich erst fest, als ich zum Studieren nicht mehr zuhause wohnte und mir der Zugang zu Omas Köstlichkeiten fehlte. Vorher hatte ich wirklich keinen blassen Schimmer davon, was frische Beeren kosten.

Heidelbeer-Kokos-Schnitten - Die kleine Windmuehle

Heidelbeer-Kokos-Schnitten

Bei uns gab es das früher alles in Hülle und Fülle. Es wuchs viel mehr an Sträuchern und Bäumen, als wir frisch genießen konnten. So machten meine Oma und früher auch noch meine Uroma – eine richtige Großfamilie halt – vieles für das ganze Jahr haltbar. Wir Kinder durften uns nützlich machen und beim Ernten und Einmachen helfen. Meine Lieblingsbeschäftigung war witzigerweise Erbsen pulen. Wahrscheinlich lag es nicht unbedingt an der Beschäftigung als solche. Wobei das Naschen schon toll war. Frische Erbsen finde ich wahnsinnig lecker. Viel mehr war es das Zeit verbringen mit meiner Familie und ganz besonders mit meiner Uroma, die damals noch lebte. Während die Hände mit dem Arbeiten beschäftigt waren, konnten wir wunderbar erzählen und klönen.

Mit Marmelade, Saft oder Sirup, im Glas eingekochten Obst oder Gemüse und im Tonkrug fermentierter Weißkohl, wurde schließlich der Vorratskeller gefüllt. Auch wenn der Weg dorthin als Kind etwas aufregend bis gruselig war. Man musste, nachdem man die Keller-Werkstatt meines Opas durchquert hatte, um zig dunkle Ecken, durch den dunklen Kohlen- und den Kartoffelkeller, bis man es ins kühle Lebensmittellager geschafft hatte. Dort stand man, fast wie im Supermarkt, vor gefüllten Regalen mit etlichen Varianten an Leckereien. Ohne sich von der Auswahl an Erbsen, Möhrchen, Senf- und Gewürzgurken oder alle möglichen Obstvarianten oder Marmeladensorten irritieren zu lassen, gab es für mich meist nur ein Ziel: Kirschen. Ich liebe von meiner Oma eingekochte Süßkirschen. Ob rote oder helle Glaskirschen. Es gibt nichts, wirklich gar nichts, besseres an Nachtisch für mich auf dieser Welt. Erst die fruchtigen Kirschen essen und anschließend den süßen Saft der noch im Schälchen übrig ist zu schlabbern. Ein Traum! Jetzt müsste wohl ein Kirschrezept folgen. Das geht leider nicht, weil nichts, absolut gar nichts, an Kirschrezepten mit puren eingemachten Kirschen mithalten kann! Die laufen außer Konkurrenz.

Johannisbeer-Mandel-Schnitten 02 - Die kleine Windmuehle

Johannisbeer-Mandel-Schnitten

Frisches Obst und Gemüse ist ja auch nicht schlecht. Viele Beeren haben gerade Saison – in der Natur und in der Bloggerszene. Claretti von Tastesheriff sammelt diesen Monat Beerenrezepte für #ichbacksmir und dasselbe Thema hat auch das Blogevent von der tollen Ina Is(s)t (Dort gibt es nicht nur eine Fülle an Rezepten, sondern auch sehr schöne Foodfotos). Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, um euch noch ein ganz schnelles, frisches, fruchtiges Becherkuchen-Rezept zu zeigen.Banner Beerenstark2kl

Als Maßeinheit dient ein Sahnebecher. Der Kuchen ist relativ schnell gemacht und das Rezept super flexibel. Nehmt die Beeren, die gerade bei euch im Garten wachsen, auf dem Markt angeboten werden oder worauf ihr Lust habt. Heidelbeeren, Stachelbeeren, rote oder schwarze Johannisbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren. Ihr könnt auch nach Belieben kombinieren. Den maximalen Kombinationsknüller erreicht ihr, wenn ihr zudem noch die Nusssorten mischt. Heraus kamen diesmal bei mir Johannisbeer-Mandel- und Heidelbeer-Kokos-Schnitten. Bei Johannisbeeren würde ich euch, je nach Reife- und Säuregrad, empfehlen, etwas mehr Zucker zu nehmen. Dazu passt super gut Sahne oder Eis.

Heidelbeer-Kokos-Schnitten 02 - Die kleine Windmuehle

Heidelbeer-Kokos-Schnitten

Um ein Blech Beeren-Nuss-Schnitten zu backen, braucht ihr Folgendes:

Für den Teig:

  • 1 Becher Sahne
  • 1 Becher Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Becher Mehl
  • 1 Becher gemahlene Mandeln
  • 1 Päckchen Backpulver

Für den Beerenbelag:

  • 150-200 g Beeren deiner Wahl
  • 125 g Butter
  • 1 Becher Zucker (bei säueerlichen Beeren wie Johannisbeeren 1,5)
  • 3 EL Milch
  • 100 g Mandelsplitter, -blättchen (oder Nüsse nach Wahl)
Johannisbeer-Mandel-Schnitten 03 - Die kleine Windmuehle

Johannisbeer-Mandel-Schnitten

 

 

So einfach bereitet ihr ein Blech Beeren-Mandel-Schnitten zu:

Vorbereitung: Die Beeren abwiegen, waschen und trocken tupfen.

Schritt 1: Zutaten für den Rührteig gut vermengen und auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.

→ 10 Minuten bei 200 Grad vorbacken.

Schritt 2: Erst 125 g Butter, 1 – 1,5 Becher Zucker und 3 EL Milch in einem Topf erhitzen. Vorsichtig die Beeren unterheben.

Mischung auf dem Kuchen verteilen und anschließend die Mandeln darüber streuen.

→ Weitere 10 Minuten backen.
Viel Spaß beim Beeren-zaubern und genießt weiterhin den Sommer!

Heidelbeer-Kokos-Schnitten 01 - Die kleine Windmuehle

Heidelbeer-Kokos-Schnitten


Beeren-Schnitten vom Blech - Rezept auf www.diekleinewindmuehle.de

Zitronenkuchen auf dem Blech

frisch und fruchtig

#Knuspersommer: Zitronenkuchen auf dem Blech

Ein herrlich, sommerlich, frischer Blechkuchen, der sich super schnell zubereiten lässt.

Zu dem sonnigen und endlich warmen Juliwetter passt ein einfacher Rührkuchen mit fruchtiger Note richtig gut. Omas Zitronenkuchen ist wirklich unkompliziert und relativ schnell gemacht. Es bleibt also mehr Zeit, um das schöne Wetter und den “Knuspersommer” zu genießen.

Knuspersommer-1Sarah von „Knusperstübchen“, ein ganz toller Blog den ich euch nur empfehlen kann, hat kürzlich die Aktion „Knuspersommer 2016” gestartet. Unter dem Hashtag werden aktuell ganz viele tolle sommerliche Rezepte verlinkt und geteilt. Die Idee hat mich sofort begeistert und ich musste direkt an Oma’s Zitronenkuchen vom Blech denken. Was für ein wunderbarer Anlass, euch dieses Rezept zu zeigen. Sommerlicher als Zitronenkuchen geht’s was Kuchen-Rezepte anbelangt fast nicht.
Zitronenkuchen 03

Für ein Blech Zitronenkuchen braucht ihr:

  • 350 g Margarine
  • 350 g Mehl
  • 350 g Zucker
  • 6 Eigelb und Eiweiß (getrennt)
  • 3 TL Backpulver
  • 3 unbehandelte Zitronen (oder 1 Fläschchen Zitronenöl)

Für den Guss:

  • 3-5 EL Zitronensaft
  • 250 g Puderzucker

Zitronenkuchen

So schnell und einfach bereitet ihr den Zitronenkuchen auf dem Blech zu:

Das Blech entweder einfetten oder mit Backpapier auslegen.

Die Eier trennen.

Das Eigelb sowie die weiteren Zutaten miteinander verrühren.

Die Schale der drei unbehandelten Zitronen abreiben, auspressen und 5-8 EL Zitronensaft für den Guss beiseite stellen.

[Tipp: Wer keine Lust/Zeit zum Zitronen reiben hat, kann alternativ ein Fläschchen Zitronenöl verwenden und den Guss dann später mit gekauftem Zitronensaft bereiten.]

Zitronenschale und den restlichen Zitronensaft ebenfalls unter den Teig mischen. Tipp: Ist der Teig zu fest, mit einem Schuss Zitronenlimo oder O-Saft nachhelfen.

Die Eiweiß steif schlagen und unterheben.

Auf dem Blech 30-40 Minuten bei 200 Grad backen.

Zitronenkuchen 02

Wer mag kann noch etwas Zitronensaft (5-8 EL) mit dem Puderzucker glattrühren, mit einem Holzstäbchen Löcher in den Kuchen stechen und Zuckerguss auf den abgekühlten Blechkuchen gießen.

Zur Dekoration – da es sich schließlich um einen Geburtstagskuchen handelte – kamen bei mir noch bunte Zuckerstreusel zum Einsatz.

Viel Spaß und genießt den Sommer!

 

Pin_Zitronenkuchen - Die kleine Windmuehle

Kokos-Zuckerkuchen vom Blech

Ein Hauch Brasilien für Ostwestfalen

#ich back’s mir: süßer Kokos-Zuckerkuchen vom Blech

Erst kürzlich haben eine Freundin und ich unser gemeinsames Interesse für Brasilien entdeckt. An der Uni haben wir durch Portugiesischkurse bei Brasilianerinnen nicht nur die Sprache, sondern auch die brasilianische Mentalität und Kultur kennen und lieben gelernt. Dabei musste ich zudem feststellen, dass mein Brasilienurlaub mit acht Jahren schon viel zu lange zurückliegt. Entsprechend war das Fernweh vorprogrammiert und kam mir sofort in den Sinn, als ich auf Clarettis Bloggeraktion zu eben diesem Thema auf Tastesheriff aufmerksam wurde.

Da meine Patentante, mit der ich eigentlich gar nicht verwandt bin und die ich trotzdem immer “tia” nenne, in Salvador da Bahia lebt, genieße ich das Privileg quasi-brasilianischer-Verwandtschaft. Die Fußballfans unter euch können damit sicher etwas anfangen. In dem brasilianischen Bundesstaat Bahia war das Camp der deutschen Nationalelf bei der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren. Neben einem der größten Fußballstadien des Landes ist Salvador als drittgrößte Stadt in Brasilien etwa für seinen Karneval und das bezaubernde Altstadtviertel “Pelourinho”, in der der Hafen durch einen Aufzug “elevador” mit der Oberstadt verbunden ist, bekannt. Neben den beeindruckenden, weißen, schier endlosen, Palmen gesäumten Sandstränden, dem klaren, hellblauen, karibisch warmen Wasser und dem leckeren Essen hat mich in erster Linie die Herzlichkeit der Menschen vor Ort beeindruckt. Die Freunde und Bekannten meiner Tia haben meinen Papa und mich sprichwörtlich direkt in ihrer Mitte aufgenommen, mit uns Samba musiziert und eiskalte cerveja genossen. Zu den besten Urlaubserinnerungen zählt ein weiteres ‘Kaltgetränk’: gekühltes Kokoswasser direkt aus der Kokosnuss schlürfen. Ein Traum der Erfrischung bei den konstant feuchtschwülen 30 Grad sage ich euch. Für einen großen Kokosnuss-Fan wie mich genau das Richtige.

Außerdem lief mir beim Lesen von Claras Rezept für die Himbeer-Kokos-Scones das Wasser im Mund zusammen. Um den akuten dadurch entstandenen Kokos-Jieper zu befriedigen, musste also ganz schnell ein passender Kuchen her. Die Lösung: Tropische Kokosnuss trifft auf traditionellen ostwestfälischen Zuckerkuchen von Oma.

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Den schnellen Kokos-Becherkuchen auf dem Blech könnt ihr in nur zwei Schritten backen. Die Backzeit ist sehr kurz und der Rührteig ist ultra schnell gemacht. Die Zutaten werden einfach rasch mit dem Sahnebecher abgefüllt und nicht lange gewogen oder abgemessen. So bleibt euch mehr Zeit mit der süßen Kokos-Leckerei in Urlaubserinnerungen zu schwelgen oder die nächste Reise zu planen.

03_Kokos-Zuckerkuchen 4.1 Stapel Kopie

Um ein Blech Kokos-Zuckerkuchen zu backen, braucht ihr Folgendes:

Für den Teig:

  • 1 Becher Sahne
  • 1 Becher Zucker
  • 3 Eier
  • 2 Becher Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Für den Kokos-Zucker-Belag:

  • 125 g Butter
  • 1 Becher Zucker
  • 3 EL Milch
  • 100 g Kokosraspel (Wer kein Kokos mag, kann alternativ Mandelsplitter verwenden.)

04_Kokos-Zuckerkuchen 3 Nahaufnahme Kopie

So fix habt ihr ein Blech Kokos-Zuckerkuchen zubereitet:

Schritt 1: Zutaten für den Rührteig gut vermengen, auf ein gefettetes Backblech streichen.

→ 10 Minuten bei 200 Grad backen.

Schritt 2: 125 g Butter, 1 Becher Zucker und 3 EL Milch in einem Topf erhitzen.

Mischung auf den Kuchen streichen und die Kokosraspel (oder Mandelsplitter) darüber streuen.

→ Weitere 10 Minuten backen. Wenn die Kokosstreusel leicht goldbraun werden, ist euer Kuchen fertig.

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Tipp: Der Kokos-Zuckerkuchen schmeckt auch gekühlt sehr lecker. Allerdings verliert der Kuchen im Kühlschrank etwas von seiner Fluffigkeit und wird ein wenig fester.

Viel Spaß beim Schlickern!

Pfirsich-Creme-Schnitten vom Blech

fingerfood-geeignete

Pfirsich-Creme-Schnitten vom Blech

Steht eine Feierlichkeit mit mehreren Gästen an, darf es auch mal etwas mehr sein. Da bietet sich ein leckerer Kuchen vom Blech an, der auch noch optisch etwas her macht. Für die Geburtstagsparty von zwei Freundinnen habe ich kürzlich das Rezept meiner Oma für eine Pfirsich-Schmand-Torte ausprobiert. In erster Linie hatte ich einfach Appetit auf einen fruchtigen Obstboden, der nicht zu trocken ist. Durch die Creme-Schicht und den Guss wird der Kuchen schön saftig und ist dennoch fest. Praktischerweise wird er so fest, dass man die Stückchen sogar mit der Hand essen kann. Ein weiterer Vorteil der sich bei diesem Versuch zeigte: Ich habe keine Reste produziert. Einerseits passen die Angaben super zu einem Standard-Ofenblech, andererseits wird alles verwertet. Wie etwa der Saft von den Pfirsichen für den Guss.

Pfirsisch Schmand Kuchen

Pfirsisch Schmand Kuchen

Das gehört auf euren Einkaufszettel für die Pfirsich-Creme-Schnitten:

Teig:

  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver

Belag:

  • 1 l Milch
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Päckchen Puddingpulver Vanille
  • 3 Becher Schmand (oder saure Sahne)
  • 2 Dosen (Torten-)Pfirsiche//Aprikosen
  • 3 Päckchen Tortenguss, klar

 

Und so macht ihr die Pfirsich-Creme-Schnitten:

Den Rührteig zubereiten, auf das Backblech geben und etwa 15 Minuten bei 200 Grad backen.

Währenddessen: Den Saft der Pfirsiche abgießen und für den Guss beiseite stellen. Den Vanillepudding mit 1 l Milch, 1 Päckchen Vanillezucker und 2 Päckchen Puddingpulver kochen.

Den Schmand (die saure Sahne) unter den heißen Pudding rühren. Sind die 15 Minuten um, wird die Masse auf den heißen Teig gegeben. Darauf die Pfirsiche legen und etwas eindrücken. Tortenpfirsiche aus der Dose kommen praktischerweise bereits kleingeschnitten in der richtigen Größe und können direkt verwendet werden.

Nun weitere 20 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen: Mit dem Saft und 3 Päckchen Tortenguss selbigen anrühren und schließlich gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.

Pfirsich-Creme-Schnitten

Pfirsich-Creme-Schnitten

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