Tipps für Knetteig/Mürbeteig

Die Herstellung eines Knet- bzw. Mürbeteigs ist denkbar einfach und muss eigentlich nicht weiter erläutert werden. Ihr könnt einfach alle Zutaten in eine Rührschüssel geben, mit Knethaken oder per Hand kneten und solltet den Teig anschließend kalt stellen.

Vor dem Backen muss der Knetteig mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen. Am besten als Kugel in Frischhaltefolie gewickelt, damit der Teig nicht austrocknet.

 

Gut zu wissen

Der Knetteig/Mürbeteig hat neben seiner einfachen Herstellung noch ein paar Vorteile:

  • Die Backform muss nicht eingefettet werden, da im Teig genug Fett enthalten ist.
  • Falls ihr den Teig mit den Händen knetet, sollten sie nicht nur ordentlich gewaschen sein, sondern am besten kalt und ihr solltet den Teig nicht zu lange kneten, dann wirds klebrig.
  • Gegen klebrigen Teig hilft Kaltstellen (nicht mehr Mehl verwenden, dadurch würde der Teig nur bröselig).
  • Knetteig kommt mit sehr wenig oder auch ganz ohne Backtriebmittel aus, wenn er dünn ausgerollt wird. Je dicker der Teig verarbeitet wird, desto mehr ist an Backtriebmittel notwendig.
  • Der ohne Backtriebmittel vorbereitete Teig hält sich im Kühlschrank mehrere Tage. Ihr könnt ihn also gut vorbereiten und in Frischhaltefolie gewickelt lagern. Theoretisch kann man ihn sogar einfrieren und monatelang im Tiefkühler lagern. Das ist besonders praktisch, wenn ihr in der Vorweihnachtszeit viele Plätzchen auf  Knetteigbasis backt.
  • Knetteig wird auch als 1-2-3-Teig bezeichnet, da die Grundzutaten Zucker, Fett, Mehl in diesem Verhältnis zueinander stehen. Eine super Eselsbrücke für die Menge der Zutaten. Verwendet ihr beispielsweise 100 g Zucker, dann nehmt ihr entsprechend 200 g Fett und 300 g Mehl.

Ein Grundrezept findet ihr hier.