Die kleine Windmuehle

Leckere Rezepte von Oma aus Ostwestfalen.

Monat: Oktober 2016

Haselnuss-Schoko-Kuchen

Haselnuss-Schoko-Kuchen

Ein #Blitzrezept für #ichbacksmir

Saftiger Haselnuss-Schoko-Kuchen

Mit ein wenig Stolz darf ich euch hier meine erste Eigenkreation vorstellen. Eigentlich wollte ich euch den Walnusskuchen meiner Oma zeigen, aber da beim Einkaufen nicht an alle Zutaten heranzukommen war, wurde es ein Restebacken. Not macht ja bekanntlich erfinderisch und mein Vorratsschrank gab glücklicherweise auch noch einiges her. Beim Nusskuchen konnte es somit bleiben und eine Schokoladennote zur Haselnuss kann sicher nicht schaden, oder? Dank des Öls wird der Teig schön flüssig und der Haselnuss-Schoko-Kuchen richtig saftig. Dadurch hält er sich auch einige Tage, ohne trocken zu werden. Die Entscheidung für den Guss fiel ziemlich schnell, da ich meinen Freund fragte, und er ohne lange zu überlegen eindeutig Schoko wünschte.

Der Haselnuss-Schoko-Kuchen ist ein einfacher und sehr leicht zu variierender Rührkuchen. Kakao und Schoko-Tropfen sorgen hier für eine extrem schokoladige Note – sind aber nicht zwingend für das Rezept notwendig. Alles nach Geschmack. Mit der Nuss-Sorte und der Schokolade für den Guss kann man selbstverständlich auch spielen.

So simpel und rasch wie der Haselnuss-Schoko-Kuchen gelingt, macht er sich hervorragend im diesmonatigen #ichbacksmir Motto “Blitzrezepte” von Clarrettis Blog www.tastesheriff.com. Leider nähert sich diese tolle Bloggeraktion ihrem Ende. Ich bin schon sehr gespannt, ob und was die neue Idee von Claretti für 2017 ist!

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Diese Zutaten braucht ihr für den Haselnuss-Schoko-Kuchen:

  • 125 ml geschmacksneutrales Speiseöl
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanille Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 125 g Haselnüsse, gemahlen
  • 100 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • Optional: 1-2 EL Kakao
  • Optional: ½ Päckchen backstabile Schoko-Tropfen

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Deko/Guss:

  • 200 g dunkle Schokolade
  • 25 g Fett (z. B. Palmin)
  • Ganze/zerhackte Haselnüsse nach Belieben

 

 

 

 

So einfach und schnell backt ihr den Haselnuss-Schoko-Kuchen:

Den Rührteig wie gewohnt herstellen. Öl und Zucker schaumig schlagen, die Eier haselnuss-schoko-kuchen-3-von-vorne-die-kleine-windmuehleeinzeln je eine Minuten gut unterrühren. Mehl und Backpulver zusammen sieben,
mit Kakao und Nüssen mischen und dann kurz unter die Eiermasse rühren. Optional Schoko-Tropfen kurz mit unterrühren.

Achtet darauf, nicht zu lange zu Rühren und den Teig schnell in die gefettete
oder
mit Papier ausgelegte Kastenform und den Ofen zu geben, damit der Kuchen schön aufgeht.

Je nach Ofen 50-60 Minuten bei 180 Grad backen. Am besten mit einem Holzstäbchen testen, ob der Teig durch ist.

Den Kuchen nach 10-15 Minuten Abkühlen aus der Form nehmen und kalt werden lassen.

Die kleine Windmühle - Haselnuss-Schoko-Kuchen
Nach Geschmack mit einem Guss versehen. Für den Schokoguss die Schokolade mit dem Fett schmelzen, auf den Kuchen geben und mit ganzen oder gehackten Haselnüssen verzieren.

Durch die Nüsse und die Schoki ist der Kuchen schön saftig und hält sich problemlos mehrere Tage frisch, ohne auszutrocknen.

 

Viel Spaß beim rumprobieren, schlickern und genießen

Die kleine Windmuehle_Haselnuss-Schoko-Kuchen_v3

Klassischer Käsekuchen

saftig und süß

Klassischer Käsekuchen

Den Einstieg in die Welt der Käsekuchen macht das Standardrezept meiner Oma für ostwestfälischen Käsekuchen. Eigentlich wird er bei uns Quarkkuchen genannt. In Ostwestfalen ist Quark unsere Lieblingszutat, deshalb wird ihm zu Ehren auch der Kuchen entsprechend benannt.

Weil hier (Mager-)Quark eingesetzt und mit Eischnee zu einer fluffigen Füllung verarbeitet wird, handelt es sich nicht um den cremigen, mächtigen American Cheesecake. Dieser wird mit einer Creme aus Doppelrahmfrischkäse gemacht.

Wie gesagt, handelt es sich eigentlich um ein einfaches Standard-Rezept für Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehleklassischen ostwestfälischen Quark- beziehungsweise Käsekuchen. Allerdings habe ich bei meinem ersten Versuch diesen Kuchen zu backen festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, die perfekte Farbe und Form hinzubekommen. Beim Abkühlen ist der Gute doch einfach in sich zusammengesackt! Das Wichtigste hat glücklicherweise trotzdem gestimmt: und zwar der Geschmack und die Konsistenz des Belags. Daran muss glücklicherweise nicht gedreht werden. Die Füllung war schön süß, saftig und fluffig – so wie es sich für einen Käsekuchen gehört!

Auch der Teig harmoniert wunderbar mit der Käsecreme. Er ist einfach und rasch
gemacht und geschmacklich super. Zudem ist er gar nicht trocken sondern gerade fest genug. Manchmal fühlt es sich bei kräftigen Mürbeteigen beim Essen so an, als ob eine Staubwolke im Mund zerbröselt. Oder wenn man zu sehr beißen muss. Bei Fertigkäsekuchen aus dem Supermarkt fällt mir oft auf, dass der Boden zu fest ist. Puh, am Teig muss zum Glück nicht mehr gefeilt werden. Beim nächsten Käsekuchenbacken würde ich nur versuchen, mal den Trick mit dem nassen Handtuch zuprobieren. Und lieber etwas länger bei etwas geringerer Temperatur backen, damit die Bräunung gleichmäßiger wird.

Für den Knetteig braucht ihr Folgendes:

  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • nach Geschmack Zitronen oder anderes Aroma
  • 1 Prise Salz

Die Füllung, Herz und Seele des Käsekuchens, wird aus folgenden Zutaten bereitet:

  • 750 g Quark
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Ca. ¼ l Milch
  • 3-4 EL Grieß
  • 1 TL Backpulver
  • optional: 50 g Rosinen

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

So fix bereitet ihr den Knetteig zu:

Die in kleine Würfel geschnittene Butter gebt ihr mit allen anderen Zutaten in eine Rührschüssel verarbeitet und sie dann, am besten mit den Knethaken der Küchenmaschine/Handrührgerät, zu einem Teig.

Anschließend formt ihr den Teig zu einer Kugel und legt ihn in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank. Dort bleibt er während ihr den Belag zubereitet – mindestens aber 30 Minuten.

Ganz viele Tipps und Tricks und warum Knet-/Mürbeteig sehr praktisch ist, lest ihr hier.

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

Den Belag für den Käsekuchen zaubert ihr wie folgt:

Zuerst schlagt ihr das Eigelb mit dem Zucker und dem Quark schaumig.

Falls die Masse zu trocken scheint nach und nach Milch dazugeben, bis die Masse schön cremig ist. Bei mir war entweder der Quark sehr flüssig oder zu viele große Eier, sodass die Masse ohnehin recht dünnflüssig war und ich ganz auf die Milch verzichtet habe.

Das Backpulver mischt ihr zunächst mit dem Grieß – und, wer mag, mit den Rosinen – und hebt die Mischung anschließend unter den Quark.

Die Eiweiße steif schlagen und unterheben. Ein Tipp um Festigkeit zu erlangen:

Den Eischnee mit einer Prise Salz aufschlagen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in die Form geben. Boden bedecken und einen Rand formen. Mit einer Gabel ein paar mal in den Teig stechen. Die Füllung darauf geben.

Für 50-60 Minuten bei 170-175 Grad in den Ofen. Die genaue Zeit hängt wirklich sehr stark vom jeweiligen Ofen ab. Lieber öfters danach schauen.

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

Viel Spaß und gutes Gelingen!
PS: Falls ihr bereits mehr Erfahrungen gemacht, oder den ein oder anderen Trick erfolgreich ausprobiert habt, würde ich mich riesig über eure Tipps freuen!!

 

 


saftig und süß - Omas bester Käsekuchen - Rezept auf www.diekleinewindmuehle.de

Tipps für Knetteig/Mürbeteig

Tipps für Knetteig/Mürbeteig

Die Herstellung eines Knet- bzw. Mürbeteigs ist denkbar einfach und muss eigentlich nicht weiter erläutert werden. Ihr könnt einfach alle Zutaten in eine Rührschüssel geben, mit Knethaken oder per Hand kneten und solltet den Teig anschließend kalt stellen.

Vor dem Backen muss der Knetteig mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen. Am besten als Kugel in Frischhaltefolie gewickelt, damit der Teig nicht austrocknet.

 

Gut zu wissen

Der Knetteig/Mürbeteig hat neben seiner einfachen Herstellung noch ein paar Vorteile:

  • Die Backform muss nicht eingefettet werden, da im Teig genug Fett enthalten ist.
  • Falls ihr den Teig mit den Händen knetet, sollten sie nicht nur ordentlich gewaschen sein, sondern am besten kalt und ihr solltet den Teig nicht zu lange kneten, dann wirds klebrig.
  • Gegen klebrigen Teig hilft Kaltstellen (nicht mehr Mehl verwenden, dadurch würde der Teig nur bröselig).
  • Knetteig kommt mit sehr wenig oder auch ganz ohne Backtriebmittel aus, wenn er dünn ausgerollt wird. Je dicker der Teig verarbeitet wird, desto mehr ist an Backtriebmittel notwendig.
  • Der ohne Backtriebmittel vorbereitete Teig hält sich im Kühlschrank mehrere Tage. Ihr könnt ihn also gut vorbereiten und in Frischhaltefolie gewickelt lagern. Theoretisch kann man ihn sogar einfrieren und monatelang im Tiefkühler lagern. Das ist besonders praktisch, wenn ihr in der Vorweihnachtszeit viele Plätzchen auf  Knetteigbasis backt.
  • Knetteig wird auch als 1-2-3-Teig bezeichnet, da die Grundzutaten Zucker, Fett, Mehl in diesem Verhältnis zueinander stehen. Eine super Eselsbrücke für die Menge der Zutaten. Verwendet ihr beispielsweise 100 g Zucker, dann nehmt ihr entsprechend 200 g Fett und 300 g Mehl.

Ein Grundrezept findet ihr hier.

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