Die kleine Windmuehle

Leckere Rezepte von Oma aus Ostwestfalen.

kalter Hund - Die kleine Windmuehle

kalter Hund

Kuchen ohne backen

Kalter Hund – Schoko-Keks-Kuchen – Willkommen in 2017

Endlich melde ich mich wieder mit einem neuen alten Rezept zurück. Ein Klassiker, Traum für Schoko-und-Keks-Liebhaber: kalter Hund nach Oma. Ich muss gestehen, bevor ich das Rezept für euch ausprobiert habe, habe ich schon ganz lange keinen kalten Hund mehr gegessen. Eine Schande, denn er ist nicht nur super lecker, sondern auch ziemlich einfach und rasch gemacht. Außerdem kann man ihn sehr gut vorbereiten. Die Schoko-Creme nach dem Rezept meiner Oma ist super soft und herrlich aromatisch. Am besten schmeckt mir der kalte Hund, wenn er schön durchgezogen ist. Wie ist das bei euch?   

kalter Hund - Die kleine Windmuehle

Was steht sonst in 2017 bei der kleinen Windmuehle an? Es wird natürlich weiterhin viele großartige, leckere Rezepte von meiner Oma und vielleicht auch mir geben. Garniert mit ein paar Geschichten. Ein kleiner Appetitmacher auf die nächsten Rezepte: Es wird bald eine schokoladige Variation eines Käsekuchens geben und in Sachen Obst spielen Äpfel weiterhin eine große Rolle. Ich will noch nicht zu viel verraten. Lasst euch überraschen.

Zudem möchte ich die Gelegenheit nutzen, euch zu fragen, was ihr gerne lesen möchtet? Habt ihr mehr Lust auf Torten, Kuchen oder Kleinigkeiten? Braucht ihr detaillierte Beschreibungen in den Rezepten? Habt ihr Lust auf Herausforderungen? Was interessiert euch am meisten? Ihr braucht keinen Roman zu schreiben, Stichworte genügen mir vollkommen. Nutzt die Kommentarfunktion oder mailt mir info@diekleinewindmuehle.de.

kalter Hund - Die kleine Windmuehle

Für den kalten Hund braucht ihr:

  • 18 Kekse (z. B. Butterkekse)

Für die Schokocreme:

  • 125 g Kokosfett/Palmin
  • 1 Ei
  • 3 EL Kakaopulver
  • 3 EL feiner Zucker
  • 2 EL Milch

kalter Hund - Die kleine Windmuehle

So bereitet ihr den Kalter Hund / Schoko-Keks-Kuchen zu:

Für die Schokocreme Zucker, Kakao und Milch gut mit dem Ei verquirlen. Das zerlassene Fett nach und nach unter ständigem Rühren hinzugeben. Nach Geschmack kann man Kognak, Rum oder Vanille Zucker hinzugeben.

Eine Kastenform mit Pergamentpapier/Backpapier auslegen.kalter Hund - Die kleine Windmuehle

Abwechselnd Kekse und Schokocreme schichten. Mit einer Schicht aus
Schokocreme enden.

Anschließend am besten über Nacht kalt stellen und fest werden lassen. Etwa zwei, drei Stunden im Kühlschrank sollten es aber auch tun.

Da er sich ein paar Tage hält, besteht ein weiterer Vorteil, abgesehn davon, dass ihr keinen Ofen braucht, darin dass er sich locker 2–3 Tage im Voraus zubereiten lässt.

Viel Spaß beim zaubern Kinnas

Apfel-Marzipan-Muffins - Die kleine Windmuehle

Apfel-Marzipan-Küchlein

fruchtige und nussige

Apfel-Marzipan-Küchlein

Eine Resteverwertung von selbstgemachtem Marzipanlikör, die 12 Muffins oder einen kleinen Rührkuchen ergibt.

Dieses Rezept ist im Prinzip die Fortsetzung eines ziemlich tollen Likörrezeptes. Den wahnsinnig leckeren und cremigen Marzipanlikör habe ich vorherigen Winter auf Chefkoch entdeckt. Das im Durchschnitt von fast 50 Nutzern mit 4,3 bewertete Rezept zeigt euch, wie ihr ganz einfach Marzipanlikör selbst herstellen könnt. Ein super schönes Weihnachtsgeschenk übrigens – falls etwas davon übrig bleibt. Der Likör ist so lecker, dass er sich nicht allzulange hält. Wenn ihr vorhabt, ihn zu verschenken, dann macht ruhig etwas mehr. Apfel-Marzipan-Muffins - Die kleine Windmuehle

Bei der Herstellung des Likörs aus 500 g Marzipan, Milch, Rum, Sahne und Likör 43 wird diese Masse durch ein Küchentuch “gesiebt”, um die Flüssigkeit abzufüllen. Ich fand es einfach zu schade, die leckere Marzipan-Krümel-Matsche, die in dem Küchentuch zurückbleibt, einfach wegzuwerfen. Bei der Frage, was man damit noch anfangen könnte, liegt die Antwort ja direkt auf der Hand. Im Prinzip könnt ihr den Marzipanrest unter jeden Teig heben. Ich habe es sowohl mit Äpfel oder Birnen als auch in Kuchen oder Muffins probiert… besonders weihnachtlich wurden die Muffins mit den Mandel-Zimt-Butter-Streuseln. Falls ihr keine Muffinförmchen oder -blech habt, könnt ihr auch eine kleine Kasten- oder Springform nehmen.

Apfel-Marzipan-Muffins - Die kleine Windmuehle

Für den Muffin-Teig braucht ihr:

  • Marzipansahnemasse (alternativ 200 g Marzipanrohmasse + 200 g saure Sahne)
  • 200 g Mehl
  • 100 g Fett (Butter oder Pflanzenöl)
  • 80 g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 2-3 Äpfel oder Birnen (etwa 250 g)
  • Zimt nach Geschmack: Eine Prise bis zu einem Teelöffel

Falls noch ein paar Streusel auf die Muffins sollen, braucht ihr zudem:

  • 100 g Mehl (Tipp: Wenn es nussiger werden soll, kann man einen Teil des Mehls durch gemahlene Mandeln ersetzen)
  • 70 g Zucker
  • 70 g sehr weiche Butter
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Apfel-Marzipan-Muffins - Die kleine Windmuehle

Die Marzipan-Küchlein bereitet ihr ruck-zuck zu:

Das Obst entkernen und in kleine Stückchen schneiden.

Falls ihr die Marzipanmasse nicht als Resteverwertung des Likörs bereitstehen habt, die Marzipanrohmasse in kleine Stückchen zupfen, mit einer Gabel mit der Apfel-Marzipan-Muffins - Die kleine Windmuehlesauren Sahne vermischen und beiseitestellen.

Aus den restlichen Zutaten, wie gewohnt, einen Rührteig herstellen.

Im Anschluss erst die Marzipanmasse und dann das Obst unterheben.

Nun den Teig in die Förmchen (, ein gefettetes Muffinblech oder eine andere Backform) füllen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Streusel sind ein “Kann” und kein “Muss”. Falls ihr sie macht: Die weiche bis flüssige Butter mit den übrigen Zutaten und den Knethaken eures Rührgeräts zu einer Streuselmasse verarbeiten.

Die Streusel auf den Muffins verteilen.

Für etwa 25-30-Minuten bei 180 Grad backen.

Aus dem Ofen nehmen, fünf Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen.

Apfel-Marzipan-Muffins - Die kleine Windmuehle

… die warmen Küchlein am besten zusammen mit dem Marzipanlikör genießen
Viel Spaß beim zaubern und habt eine wundervolle Vorweihnachtszeit!

Die kleine Windmuehle_Apfel-Marzipan-Küchlein

Kraterkuchen – Mandelbaiser mit Zitronencremefüllung

cremig und knusprig

Kraterkuchen – Mandelbaiser mit Zitronencremefüllung

Diese festliche Torte begleitet mich bereits mein ganzes Leben – zumindest so weit wie meine Erinnerung zurückreicht. Keine Feier ist denkbar, ohne Omas leckere Baisertorte auf der Kaffeetafel. Das geht wahrscheinlich jedem mit ostwestfälischen Wurzeln so. Kraterkuchen: Mandelbaiser-mit-Zitronencreme

Den Titel “Kraterkuchen” verdankt der Mandelbaiser seiner typisch bergigen Silhouette. In meiner Heimat gibt es ihn auf jedem Dorf. Erkennbar an der Kraterlandschaft, verbirgt sich unter der charakteristischen Oberfläche allerdings gerne eine kleine Überraschung. Denn die Mandelbaisertorte gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Obwohl meine Lieblingsversion eigentlich die mit Stachelbeeren ist, werde ich euch zunächst das Rezept mit der Zitronencremefüllung vorstellen. Die Torte ist ein perfekter Mix aus knusprigem und süßen Mandelbaiser und einer fruchtigen, soften Zitronencreme, die sanft auf der Zunge schmilzt. Ein Geschmacksfeuerwerk, denn die Creme ist von oben und unten mit dem süßen Knusperbaiser umgeben. Verständlich also, dass diese Variante vom Kraterkuchen die Testesser schlichtweg am meisten begeistert. Deshalb darf euch das Rezept für eine der beliebtesten Torten meiner Oma nicht länger vorenthalten bleiben.

Kraterkuchen: Mandelbaiser-mit-Zitronencreme

Für den Mandelbaiser mit Zitronencremefüllung braucht ihr folgende Zutaten:

Für die zwei Böden:

  • 125 g Margarine
  • 125 g Zucker
  • 4 Eigelb
  • 150 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 3 EL Milch
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Für den Mandelbaiser:

  • 4 Eiweiß
  • 200 g Zucker
  • 1 kleine Prise Salz
  • 1 Päckchen gehobelte Mandeln (100 g)

Für die Zitronencremefüllung:

  • 250 ml Wasser
  • 4 TL Gustin
  • 100 g Zucker
  • Saft von 2 Zitronen
  • 1 Becher süße Schlagsahne

So backt ihr den Mandelbaiser mit Zitronencremefüllung

Für die beiden Böden 125 g weiche Margarine, 125 g Zucker mit 4 Eigelb schaumig rühren. Die mit 2 TL Backpulver durchsiebten 150 g Mehl, 3 EL Milch und ein Päckchen Vanillezucker unterziehen.

FKraterkuchen: Mandelbaiser-mit-Zitronencremeür den Baiser die 4 Eiweiß mit 200 g Zucker und einer kleinen Prise Salz ganz steif schlagen.

Den Teig in zwei Springformen (der gleichen Größe) streichen und jeweils die Hälfte des Baisers darüber geben. Die gehobelten Mandeln darüber streuen und für 20 Minuten bei 200 Grad backen.

Für die Zitronencremefüllung 250 ml Wasser, 4 TL Gustin, 100 g Zucker und den Saft von 2 Zitronen mit einem Schneebesen oder Küchengerät verrühren und danach einen Becher geschlagene Sahne unterheben. Die Füllung bis zur weiteren Verarbeitung kalt stellen.

Wenn die Böden komplett ausgekühlt sind, auf einen der beiden die Füllung streichen und den anderen obendrauf setzen.

Tipp: Weniger hübsch, aber praktisch ist es, wenn der obere Boden vorgeschnitten auf die Füllung gelegt wird. Dann quetsch weniger Creme beim Tortenschneiden heraus.

Viel Spaß beim Naschen!

Die kleine Windmuehle_Kraterkuchen mit Zitronencreme

Haselnuss-Schoko-Kuchen

Saftiger Haselnuss-Schoko-Kuchen

Ein #Blitzrezept für #ichbacksmir

Saftiger Haselnuss-Schoko-Kuchen

Mit ein wenig Stolz darf ich euch hier meine erste Eigenkreation vorstellen. Eigentlich wollte ich euch den Walnusskuchen meiner Oma zeigen, aber da beim Einkaufen nicht an alle Zutaten heranzukommen war, wurde es ein Restebacken. Not macht ja bekanntlich erfinderisch und mein Vorratsschrank gab glücklicherweise auch noch einiges her. Beim Nusskuchen konnte es somit bleiben und eine Schokoladennote zur Haselnuss kann sicher nicht schaden, oder? Dank des Öls wird der Teig schön flüssig und der Haselnuss-Schoko-Kuchen richtig saftig. Dadurch hält er sich auch einige Tage, ohne trocken zu werden. Die Entscheidung für den Guss fiel ziemlich schnell, da ich meinen Freund fragte, und er ohne lange zu überlegen eindeutig Schoko wünschte.

Der Haselnuss-Schoko-Kuchen ist ein einfacher und sehr leicht zu variierender Rührkuchen. Kakao und Schoko-Tropfen sorgen hier für eine extrem schokoladige Note – sind aber nicht zwingend für das Rezept notwendig. Alles nach Geschmack. Mit der Nuss-Sorte und der Schokolade für den Guss kann man selbstverständlich auch spielen.

So simpel und rasch wie der Haselnuss-Schoko-Kuchen gelingt, macht er sich hervorragend im diesmonatigen #ichbacksmir Motto “Blitzrezepte” von Clarrettis Blog www.tastesheriff.com. Leider nähert sich diese tolle Bloggeraktion ihrem Ende. Ich bin schon sehr gespannt, ob und was die neue Idee von Claretti für 2017 ist!

haselnuss-schoko-kuchen-die-kleine-windmuehle

Diese Zutaten braucht ihr für den Haselnuss-Schoko-Kuchen:

  • 125 ml geschmacksneutrales Speiseöl
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanille Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 125 g Haselnüsse, gemahlen
  • 100 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • Optional: 1-2 EL Kakao
  • Optional: ½ Päckchen backstabile Schoko-Tropfen

haselnuss-schoko-kuchen-2-marko-nuesse-die-kleine-windmuehle

 

Deko/Guss:

  • 200 g dunkle Schokolade
  • 25 g Fett (z. B. Palmin)
  • Ganze/zerhackte Haselnüsse nach Belieben

 

 

 

 

So einfach und schnell backt ihr den Haselnuss-Schoko-Kuchen:

Den Rührteig wie gewohnt herstellen. Öl und Zucker schaumig schlagen, die Eier haselnuss-schoko-kuchen-3-von-vorne-die-kleine-windmuehleeinzeln je eine Minuten gut unterrühren. Mehl und Backpulver zusammen sieben,
mit Kakao und Nüssen mischen und dann kurz unter die Eiermasse rühren. Optional Schoko-Tropfen kurz mit unterrühren.

Achtet darauf, nicht zu lange zu Rühren und den Teig schnell in die gefettete
oder
mit Papier ausgelegte Kastenform und den Ofen zu geben, damit der Kuchen schön aufgeht.

Je nach Ofen 50-60 Minuten bei 180 Grad backen. Am besten mit einem Holzstäbchen testen, ob der Teig durch ist.

Den Kuchen nach 10-15 Minuten Abkühlen aus der Form nehmen und kalt werden lassen.

Die kleine Windmühle - Haselnuss-Schoko-Kuchen
Nach Geschmack mit einem Guss versehen. Für den Schokoguss die Schokolade mit dem Fett schmelzen, auf den Kuchen geben und mit ganzen oder gehackten Haselnüssen verzieren.

Durch die Nüsse und die Schoki ist der Kuchen schön saftig und hält sich problemlos mehrere Tage frisch, ohne auszutrocknen.

 

Viel Spaß beim rumprobieren, schlickern und genießen

Die kleine Windmuehle_Haselnuss-Schoko-Kuchen_v3

Klassischer Käsekuchen

saftig und süß

Klassischer Käsekuchen

Den Einstieg in die Welt der Käsekuchen macht das Standardrezept meiner Oma für ostwestfälischen Käsekuchen. Eigentlich wird er bei uns Quarkkuchen genannt. In Ostwestfalen ist Quark unsere Lieblingszutat, deshalb wird ihm zu Ehren auch der Kuchen entsprechend benannt.

Weil hier (Mager-)Quark eingesetzt und mit Eischnee zu einer fluffigen Füllung verarbeitet wird, handelt es sich nicht um den cremigen, mächtigen American Cheesecake. Dieser wird mit einer Creme aus Doppelrahmfrischkäse gemacht.

Wie gesagt, handelt es sich eigentlich um ein einfaches Standard-Rezept für Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehleklassischen ostwestfälischen Quark- beziehungsweise Käsekuchen. Allerdings habe ich bei meinem ersten Versuch diesen Kuchen zu backen festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, die perfekte Farbe und Form hinzubekommen. Beim Abkühlen ist der Gute doch einfach in sich zusammengesackt! Das Wichtigste hat glücklicherweise trotzdem gestimmt: und zwar der Geschmack und die Konsistenz des Belags. Daran muss glücklicherweise nicht gedreht werden. Die Füllung war schön süß, saftig und fluffig – so wie es sich für einen Käsekuchen gehört!

Auch der Teig harmoniert wunderbar mit der Käsecreme. Er ist einfach und rasch
gemacht und geschmacklich super. Zudem ist er gar nicht trocken sondern gerade fest genug. Manchmal fühlt es sich bei kräftigen Mürbeteigen beim Essen so an, als ob eine Staubwolke im Mund zerbröselt. Oder wenn man zu sehr beißen muss. Bei Fertigkäsekuchen aus dem Supermarkt fällt mir oft auf, dass der Boden zu fest ist. Puh, am Teig muss zum Glück nicht mehr gefeilt werden. Beim nächsten Käsekuchenbacken würde ich nur versuchen, mal den Trick mit dem nassen Handtuch zuprobieren. Und lieber etwas länger bei etwas geringerer Temperatur backen, damit die Bräunung gleichmäßiger wird.

Für den Knetteig braucht ihr Folgendes:

  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • nach Geschmack Zitronen oder anderes Aroma
  • 1 Prise Salz

Die Füllung, Herz und Seele des Käsekuchens, wird aus folgenden Zutaten bereitet:

  • 750 g Quark
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Ca. ¼ l Milch
  • 3-4 EL Grieß
  • 1 TL Backpulver
  • optional: 50 g Rosinen

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

So fix bereitet ihr den Knetteig zu:

Die in kleine Würfel geschnittene Butter gebt ihr mit allen anderen Zutaten in eine Rührschüssel verarbeitet und sie dann, am besten mit den Knethaken der Küchenmaschine/Handrührgerät, zu einem Teig.

Anschließend formt ihr den Teig zu einer Kugel und legt ihn in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank. Dort bleibt er während ihr den Belag zubereitet – mindestens aber 30 Minuten.

Ganz viele Tipps und Tricks und warum Knet-/Mürbeteig sehr praktisch ist, lest ihr hier.

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

Den Belag für den Käsekuchen zaubert ihr wie folgt:

Zuerst schlagt ihr das Eigelb mit dem Zucker und dem Quark schaumig.

Falls die Masse zu trocken scheint nach und nach Milch dazugeben, bis die Masse schön cremig ist. Bei mir war entweder der Quark sehr flüssig oder zu viele große Eier, sodass die Masse ohnehin recht dünnflüssig war und ich ganz auf die Milch verzichtet habe.

Das Backpulver mischt ihr zunächst mit dem Grieß – und, wer mag, mit den Rosinen – und hebt die Mischung anschließend unter den Quark.

Die Eiweiße steif schlagen und unterheben. Ein Tipp um Festigkeit zu erlangen:

Den Eischnee mit einer Prise Salz aufschlagen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in die Form geben. Boden bedecken und einen Rand formen. Mit einer Gabel ein paar mal in den Teig stechen. Die Füllung darauf geben.

Für 50-60 Minuten bei 170-175 Grad in den Ofen. Die genaue Zeit hängt wirklich sehr stark vom jeweiligen Ofen ab. Lieber öfters danach schauen.

Käsekuchen 1 Stück - Die kleine Windmuehle

Viel Spaß und gutes Gelingen!
PS: Falls ihr bereits mehr Erfahrungen gemacht, oder den ein oder anderen Trick erfolgreich ausprobiert habt, würde ich mich riesig über eure Tipps freuen!!

 

 


saftig und süß - Omas bester Käsekuchen - Rezept auf www.diekleinewindmuehle.de

Tipps für Knetteig/Mürbeteig

Tipps für Knetteig/Mürbeteig

Die Herstellung eines Knet- bzw. Mürbeteigs ist denkbar einfach und muss eigentlich nicht weiter erläutert werden. Ihr könnt einfach alle Zutaten in eine Rührschüssel geben, mit Knethaken oder per Hand kneten und solltet den Teig anschließend kalt stellen.

Vor dem Backen muss der Knetteig mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen. Am besten als Kugel in Frischhaltefolie gewickelt, damit der Teig nicht austrocknet.

 

Gut zu wissen

Der Knetteig/Mürbeteig hat neben seiner einfachen Herstellung noch ein paar Vorteile:

  • Die Backform muss nicht eingefettet werden, da im Teig genug Fett enthalten ist.
  • Falls ihr den Teig mit den Händen knetet, sollten sie nicht nur ordentlich gewaschen sein, sondern am besten kalt und ihr solltet den Teig nicht zu lange kneten, dann wirds klebrig.
  • Gegen klebrigen Teig hilft Kaltstellen (nicht mehr Mehl verwenden, dadurch würde der Teig nur bröselig).
  • Knetteig kommt mit sehr wenig oder auch ganz ohne Backtriebmittel aus, wenn er dünn ausgerollt wird. Je dicker der Teig verarbeitet wird, desto mehr ist an Backtriebmittel notwendig.
  • Der ohne Backtriebmittel vorbereitete Teig hält sich im Kühlschrank mehrere Tage. Ihr könnt ihn also gut vorbereiten und in Frischhaltefolie gewickelt lagern. Theoretisch kann man ihn sogar einfrieren und monatelang im Tiefkühler lagern. Das ist besonders praktisch, wenn ihr in der Vorweihnachtszeit viele Plätzchen auf  Knetteigbasis backt.
  • Knetteig wird auch als 1-2-3-Teig bezeichnet, da die Grundzutaten Zucker, Fett, Mehl in diesem Verhältnis zueinander stehen. Eine super Eselsbrücke für die Menge der Zutaten. Verwendet ihr beispielsweise 100 g Zucker, dann nehmt ihr entsprechend 200 g Fett und 300 g Mehl.

Ein Grundrezept findet ihr hier.

Donauwelle - die kleine Windmuehle

Donauwelle

süß und zart

Donauwelle

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, liebe ich die Kombination von Kirschen und Schoki. Deshalb gehört die Donauwelle zu meinen absoluten Favoriten. Die leckerste Donauwelle macht natürlich meine Oma. Für den Geburtstag meiner Mama backt Oma dieses Jahr ihre Nuss-Sahne-Torte. Das Rezept dafür folgt natürlich bald. Somit kam mir die Ehre zuteil, mich an dem Blechkuchen zu versuchen. Wie ihr am Umfang des Rezepts seht, wird es langsam aufwendiger. Lasst euch von dem Anblick nicht entmutigen: Das hier vorgestellte Rezepte enthält mehrere Varianten und wirkt damit deutlich länger, als es eigentlich ist.  

Etwas Zeit sollte man jedoch einplanen, da Boden und Vanillepudding vor der Weiterverarbeitung auskühlen müssen. Die Mühe lohnt sich. Spätestens wenn man sich beim ersten Bissen durch den zarten Schokoguss, die samtige Creme und den fluffigen Kuchen als Krönung mit einer fruchtigen Kirsche, die Donauwelle auf der Zunge zergehen lässt.

Donauwelle - die kleine Windmuehle

An Zutaten für die Donauwelle braucht ihr:

Teig:

  • 250 g Margarine
  • 375 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier
  • 375 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 15-20 g bzw. 3-4  EL Kakaopulver (1 EL = 5 g Kakao)

Belag:

  • 2 Gläser Sauerkirschen (je 350 g Abtropfgewicht)

Buttercreme:

  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille (dafür Zutaten nach Packungsanleitung: Ein paar EL Zucker und ½ l Milch)
  • 100 g Zucker
  • 250 g weiche Butter

Variante 1 Schokoguss:

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 50 g Kokosfett/Palmin

Variante 2 – Schokocreme

 

  • 62,5 g Kokosfett/Palmin
  • 1 (möglichst kleines) Ei
  • 1,5 EL Kakao
  • 1,5 EL Puderzucker
  • 1 EL Milch

 

Donauwelle - die kleine Windmuehle

Zubereitung Donauwelle:

Vor dem Backen die Kirschen auf einem Sieb abtropfen lassen, das Backblech fetten und den Backofen vorheizen.

Mit allen Zutaten – bis auf das Kakaopulver – den Donauwelle Rührteig zubereiten.

Den Teig in zwei gleich große Hälften teilen und den ersten Teil auf das gefettete Backblech geben. Das Verhältnis von hellem zu dunklem Teig lässt sich ganz nach Belieben variieren.

Die zweite Hälfte mit dem Kakao verrühren und anschließend über den hellen Teig geben. Darauf werden dann die Kirschen verteilt und ganz leicht in den Teig gedrückt.

Im unteren Drittel des Ofens für etwa 30-35 (Holzstäbchen-Probe) Minuten bei 180 Grad backen.

Den Boden abkühlen lassen bevor der Belag hinzu kommt.


Für die Buttercreme aus Puddingpulver, Zucker und Milch den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten und kalt werden lassen. Damit sich keine Haut bildet, legt ihr direkt auf die Oberfläche des heißen Puddings Frischhaltefolie.

Weiche Butter mit dem Mixer (Rührstäbe) geschmeidig rühren. Den erkalteten Pudding zunächst durchrühren und dann esslöffelweise unter die Butter rühren. Sehr wichtig: Butter und Pudding sollten Zimmertemperatur haben, auf jeden Fall die gleiche Temperatur, da die Buttercreme sonst gerinnt.

Den ausgekühlten Boden der Donauwelle gleichmäßig mit der Buttercreme bestreichen und den Kuchen etwa eine Stunde kalt stellen.


Mein Tipp: Variante 1 – Schokoguss

Für das Original-Rezept meiner Oma zu Variante 2 runterscrollen.

Die Zartbitterschokolade (ich nehme mindestens 65 % Kakaoanteil, fair gehandelte Bioschokolade) grob zerkleinern und mit dem Palmin bei schwacher Hitze schmelzen.

Meist wird dafür ein Wasserbad empfohlen, ich mache das allerdings in der Mikrowelle: Dafür in einer Schüssel die Schoki mehrmals für einige Sekunden bei 600/700 W erhitzen. Zwischendurch umrühren. So lange bis nur noch wenige Stückchen fest sind. Die schmelzen dann durch das Verrühren mit der restlichen heißen Schokolade.

Den Guss auf die fest gewordene Buttercreme geben.


Variante 2 – Schokocreme:

Alternativ zum traditionellen, festen Schokoguss eignet sich Omas Schokocreme, weil sie nicht ganz so hart wird und sich besser schneiden lässt als feste Kuvertüre:

Zucker, Kakao und Milch gut mit dem Ei verquirlen. Das zerlassene Fett nach und nach unter ständigem Rühren hinzugeben.

Nach Geschmack kann man Kognak, Rum oder Vanillezucker hinzugeben.

 

Unabhängig von der Art des Guss’: Für die Deko kann man die Donauwelle direkt mit Hilfe eines Tortengarnierkammes verzieren oder mit frischen Kirschen, teils in Schokolade getaucht, Schokostreuseln usw. verzieren.

Viel Spaß beim backen und schlemmen!

Donauwelle - die kleine Windmuehle


Epilog Versuchsküche

Auf dem Bild seht ihr verschiedene Varianten der Schoko-Toppings. Geschmeckt haben übrigens alle.

donauwelle-epilog-schokogussMeine Mama – einer der größten Schokifans auf Erden – hatte sich für ihren Geburtstagskuchen “richtige” Schokolade auf der Donauwelle gewünscht. Dem habe ich natürlich entsprochen, wollte aber auch gerne Omas Original probieren, so gab es beides. Die Herausforderung bei Omas Schokocreme besteht darin, die richtige Temperatur für eine gute Streichfähigkeit zu erlangen. Mir ist das leider nicht geglückt. Nun könnt ihr aus meinem Fehler lernen: Sprich, die Schokoladencreme sollte nicht zu kalt sein. Denn ist sie zu kalt, lässt sich nicht gut verteilen und die Mengenangabe haut nicht mehr hin. Daher habe ich im nächsten Anlauf versucht, die Creme zu erhitzen, aber das war auch nicht viel besser. Ich weiß nicht, ob es daran lag, das sie dann zu heiß war. Jedenfalls fand ich sie zu flüssig und dünn. Also deckte sie nicht richtig ab oder floß davon, weil die Buttercremeoberfläche nicht hundertprozentig plan war…

Mein Fazit deshalb: Nehmt den Schokoguss. Vor dem Hintergrund, dass beide Varianten lecker schmecken, ist der Schokoguss um Längen einfacher und damit schneller in der Herstellung und Verarbeitung. Und Dank des Hinweises meiner Oma, das “normale” Kuvertüre zu fest sei und ich Palmin verwendet habe, war die Schnittfähigkeit auch gegeben.

Alternativ zur Buttercreme/Schokoguss: Tortenguss

Wenn es schnell gehen und weniger mächtig sein soll, kann man Buttercreme und Schokoguss einfach weglassen und stattdessen Tortenguss als Belag nehmen. Dafür einen ½ l Sauerkirschsaft  und ein Päckchen Tortenguss nehmen und beispielsweise mit Schokoladenstreuseln verzieren. Der Kuchen ist sicherlich auch sehr lecker so – aber ob er sich dann noch Donauwelle nennen darf, sei mal dahingestellt…

süß und zart - Omas beste Donauwelle - Rezept auf www.diekleinewindmuehle.de

Quark-Weißbrot - Die kleine Windmuehle

Quark-Weißbrot

außen knusprig und innen soft

Quark-Weißbrot

für #ichbacksmir Abendbrot serviert als Ofengemüse-Sandwich

In Ostwestfalen gehört auf eine ordentlich gedeckte Kaffeetafel frisches, selbstgebackenes Weißbrot. Die größte Freude kommt dann bei uns auf, wenn es sogar noch warm ist. Dann hat das Quark-Weißbrot natürlich Vorrang vor allen anderen Kuchen und Keksknabbereien.

Das ist eine andere typische Sache bei uns: Zur Kaffee- und Kuchenzeit wird der Küchentisch meiner Oma zum Beispiel mit Zuckerkuchen, Keksen, Stullen oder eben Weißbrot gedeckt. Und ich spreche hier nicht von der Sonntagstafel, sondern von einem beinahe täglichen Ritual. Der Kaffeeklatsch bei Oma ist eine Institution. Einerseits, um die fleißig arbeitenden Familienmitglieder zum Feierabend zu stärken und andererseits dient es Kindern, wie Enkeln, als Treffpunkt und nettes Familienbeisammensein. Früher, als meine Uroma noch lebte, saßen hier vier Generationen an einem Tisch. Und alle sind wir große Fans davon, Omas Weißbrot mit ihrer selbst gemachten Marmelade oder – ebenfalls urtypisch westfälisch – Zuckerrübensirup zu genießen.

Quark-Weißbrot - Die kleine Windmuehle

Da das Quark-Weißbrot so vielseitig ist, eignet es sich nicht nur für diverse süße

Aufstriche. Man kann auch wunderbar Sandwiches damit machen. Einen Rezeptvorschlag stelle ich euch im Anschluß an das Rezept vor. Vielleicht findet ja auch die liebe Claretti von tastesheriff hier ein wenig Inspiration, denn mit ihrem Augustthema Abendbrot für #ichbacksmir sucht sie nach neuen Ideen.

Für ein Quark-Weißbrot in der Kastenform* braucht ihr folgende Zutaten:

  • 600 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • 500 g Quark
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz

Außerdem:

  • Euren Lieblingsaufstrich als “Topping”

Quark-Weißbrot - Die kleine Windmuehle

So einfach bekommt ihr ein Quark-Weißbrot gebacken:

Rührteig zubereiten.

Den Teig in eine Kastenform geben.

Für etwa 60 Minuten bei maximal 180 Grad backen.**

 

 

Quark-Weißbrot - Die kleine Windmuehle

 

* Meine Oma empfiehlt einen “großen Brotkasten”, da das Weißbrot sonst sehr hoch wird. Ich habe die Zutaten halbiert und eine “kleine” 25 cm Kastenform genommen – das geht scheinbar auch!

** Wie immer sind Zeit und Temperatur vom Ofen abhängig, also schön aufpassen wenn das Brot goldbraun wird. Achtung: Das Weißbrot nicht zu heiß backen, dann wird es außen zu dunkel und innen nicht gar. Lieber bei geringerer Temperatur und dafür etwas länger im Ofen lassen.

Am besten noch warm mit der Lieblingsmarmelade genießen!

 

 

Ihr habt aber gerade nicht so Lust auf Zucker? Kein Problem, mit dem Quark-Weißbrot meiner Oma lassen sich auch herzhafte Schnittchen zubereiten.

 

 

Gemüsesandwich mit Quark-Weißbrot - Die kleine Windmuehle

#ichbacksmir Abendbrot: Quark-Weißbrot als Ofengemüse-Sandwich

Bei mir gab es das frische Quark-Weißbrot als leckeres Sandwich belegt mit:

  • Ofengemüse (Kartoffeln, Möhren, Zucchini in einer Thymian-Zitronen-Salz-Olivenöl-Knoblauch-Marinade geschmort),
  • Salat (Rucola, Sprossen, Radieschen) und
  • Lieblingskäse (Gruyère).

Gemüsesandwich mit Quark-Weißbrot - Die kleine Windmuehle

 

Auf dem Balkon.

Als die Sonne schien.

Es war so unbeschreiblich lecker.

Ein kulinarischer Sommertraum.

 

Guten Appetit!

Meine Backformen

Sofern nichts anderes im Rezept steht, nehme ich standardmäßig

  • das 43×36 cm Backblech
  • die 26 cm Springform
  • den 25 cm Kasten

Diese Backformen befinden sich momentan in meinem Repertoire:

Backblech 43x36 cm

Backblech 43×36 cm

 

Springform Ø 27 cm

Springform Ø 26 cm

 

Kastenform 25 cm

Kastenform 25 cm

 

Tarte/Pie-Form Ø 28 cm

Tarte/Pie-Form Ø 28 cm

 

Muffinbleche und Brownieform (ca. 28x17 cm)

Muffinbleche und Brownieform (ca. 28×17 cm)

 

Springform Ø 18 cm

Springform Ø 18 cm

 

Springform Ø 28 cm

Springform Ø 28 cm

 

Springform Ø 22 cm

Springform Ø 22 cm

Apfelpfannkuchen

Appel Pannekoken – ostwestfälische Apfelpfannkuchen

Fruchtige und sättigende

Appel Pannekoken – ostwestfälische Apfelpfannkuchen

Bi us küet wi platt. (Bei uns in Ostwestfalen sprechen wir Plattdeutsch.) Vor allem auf dem Land und natürlich auf jedem Dorf ein wenig anders. Wer aus Norddeutschland kommt, weiß wovon ich rede. Leider ist dieses Kulturgut dabei auszusterben. Immer weniger wird die Mundart an nachfolgende Generationen – wie meine – weitergegeben. So verstehe ich zum Beispiel noch fast alles, aber das Reden fällt mir extrem schwer. Ziemlich schade, zumal das Plattdeutsche auch sehr praktisch ist, um unsere Nachbarn, die Holländer zu verstehen. Mein Opa spricht im Urlaub in Holland immer Platt und kommt sehr gut damit aus. Wusstet ihr, dass sowohl Niederländisch als auch Hochdeutsch aus dem Plattdeutschen entstanden sind?

Wer die Niederlande mag, wird auch Poffertjes kennen. Diese kleinen leckeren Mini-Pfannkuchen mit Puderzucker und Butter sind, wie die Sprache, ein wenig verwandt. Aber nicht gleich. Der Apfelpfannkuchen aus Ostwestfalen ist nicht so fluffig wie das hollandische Pancake-Pendant, sondern fester in der Konsistenz. Da sie so sättigend sind, gibt es die Apfelpfannkuchen bei uns oft als richtige Mahlzeit. Geschmacklich geht’s eher in Richtung Eierkuchen. Der Fruchtkick der Äpfel verleiht den Appel Pannekoken ihre typische Note und Süße.

Apfelpfannkuchen Detail - Die kleine Windmuehle

Für eine Familienportion Appel Pannekoken / ostwestfälischen Apfelpfannkuchen braucht ihr:

  • 5 Eier
  • 250 g Zucker
  • ¼ l Milch
  • 500-700 g Mehl
  • 1 Päckchen (15 g) Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 4-5 Äpfel
  • Öl zum braten

Appel Pannekoken sind schnell und einfach gemacht:

Die Äpfel in dünne Scheiben schneiden und aus den restlichen Zutaten den Teig für die Apfelpfannkuchen mischen.

Das Öl in einer Pfanne heiß werden lassen.

Die Äpfelscheiben in die Pfanne legen und den Teig drüber füllen.

Wenn sie leicht braun werden, wenden und die andere Seite fertig braten.

Tipp: Da ich kein Fan von Öl oder Frittiertem bin, lege ich die fertigen Pannekoken erst mal “zum Trocknen” auf Küchenkrepp.

Mit Zucker servieren und mügget gau ran (langt zu)!

2016-07-27_Pinterest_Apfelpfannkuchen

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