Die kleine Windmuehle

Leckere Rezepte von Oma aus Ostwestfalen.

Schoko-Biskuitrolle - die kleine Windmuehle

Schoko-Biskuitrolle

Ein Tortentraum vom Allerfeinsten, sage ich euch. Ein zarter, süßer Biskuitboden umhüllt eine luftige Creme aus Schokosahne und wird umhüllt von einer knackigen, herben, dunklen Schokolade. Ein bisschen Crunch von außen also, während ihr im inneren der Schoko-Biskuitrolle einfach nur in einem herrlich soften Tortentraum versinkt. Und schwupps, ist das erste Stückchen schon weg.

Schoko-Biskuitrolle - die kleine Windmuehle

Ich habe (mal wieder) eine neue Lieblingstorte. Nicht nur, weil die Schoko-Biskuitrolle so lecker schmeckt. Auch, weil sie ziemlich einfach und rasch gemacht ist. Man sollte nur jeweils etwas Zeit zwischendurch für das Abkühlen haben. Am längsten dauern, mit einer halben Stunde Vorbereitungszeit, der Boden und das Glasieren. Die Zeit für die Dekoration kommt bei Torten ohnehin immer dazu. Und da schneidet die Schoko-Biskuitrolle zeitlich auch ziemlich gut ab ;-). Zudem wird der (ohnehin wie gesagt ziemlich geringe) Aufwand belohnt: Ein hübscher Hingucker für die Kaffeetafel. Achtung: Der Anblick währt nicht lange, da die leckere, fluffige Schoko-Biskuitrolle ratz fatz verschwunden ist.

Schoko-Biskuitrolle - die kleine Windmuehle

Für die schnelle Biskuitrolle braucht ihr folgende Zutaten:

Für die Füllung:

  • 800 ml Sahne
  • 1 Päckchen San Apart Schoko

Für den Biskuitboden:

  • 4 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Wasser
  • Mark einer Vanilleschote (oder Vanille Zucker)
  • 125 g Zucker
  • 4 Eigelb
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver

Für den Belag:

  • 1 Tafel Schokolade oder 100 g Kuvertüre oder 1 Päckchen Kuchenglasur
  • Schokospinkles o.ä. zur Dekoration
Schoko-Biskuitrolle - die kleine Windmuehle

So zaubert ihr ganz einfach die Schoko-Biskuitrolle:

Vorbereitend ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 225 Grad vorheizen.

Für die Sahnefüllung vorab 800 ml Sahne mit San Apart Schoko steif schlagen

Schoko-Biskuitrolle - die kleine Windmuehle
Schoko-Biskuitrolle - die kleine Windmuehle

Nun geht es an den vergleichsweise ein wenig aufwendigeren Boden:

Für den Biskuitteig die Eigelbe vom Eiweiß trennen und jeweils einzeln bereitstellen.

Die vier Eiweiß schaumig schlagen, Prise Salz zugeben, damit der Eischnee besonder stabil wird. Die 125 g Zucker und das Mark der Vanilleschote (alternativ ein Päckchen Vanille Zucker) in den Eischnee reinrieseln lassen.

Erst die 4 EL Wasser und dann die vier Eigelb jeweils eine Minute unterrühren.

Anschließend 100 g Mehl, 1 TL Backpulver und das Päckchen Vanillepuddingpulver unterheben (zum Beispiel mit dem ausgeschalteten Handrührgerät). (Einen Teil des Mehls kann man durch ein bisschen Paniermehl bzw. Puddingpulver ersetzen. Diesen und mehr Tipps und Hinweise lest ihr hier.)

Den Teig auf das Backpapier streichen und auf der mittleren Schiene 10-15 Minuten bei Umluft backen.  

Das Teigblatt auf ein gezuckertes Tuch stürzen. Das Papier abziehen und rasch mit der Schokosahne bestreichen, aufrollen und abkühlen lassen.

Schoko-Biskuitrolle - die kleine Windmuehle

Final touch: Den letzten Schliff bekommt die lecker fluffige Schoko-Biskuitrolle mit einem leckeren Schokoguss. Wenn die Torte richtig ordentlich aussehen soll, schneidet ihr vor dem Verzieren die Enden ab. Dann eure Lieblingsschoki schmelzen und auf die Rolle geben. Ein paar Minuten fest werden lassen, bevor die Streusel darauf kommen. Ich habe mich für eine dunkle Kuvertüre entschieden. Die herbe dunkle Schokolade passt vorzüglich zu dem süßen Boden.

Schoko-Biskuitrolle - die kleine Windmuehle

Viel Freude beim Tortenträumen!

Apfelmus-Streusel - die kleine Windmuehle

Apfelmus-Streuselkuchen

einfach, schnell und lecker

Apfelmus-Streuselkuchen vom Blech

Die Knusperstreusel mit Haferflocken sind so lecker, dass ich sie am liebsten direkt vom frisch aus dem Ofen geholten Kuchen nasche. Eigentlich ist das schade, denn sie passen so herrlich als Topping auf den Apfelmuskuchen. Das chrunchy Highlight auf dem zarten Boden passt super. Eine schön dicke Schicht Apfel-, oder Fruchtmus deiner Wahl, gibt diesem Blechkuchen die nötige Süße. In dem Knetteig ist relativ wenig Zucker. Daher ist dieser Blechkuchen eher was für Erwachsene. Für Kinder empfehle ich euch unbedingt auch den Zuckerguss zu machen.

Apfelmus-Streusel - die kleine Windmuehle

Ich könnte mich jedenfalls reinlegen. Kein Wunder, denn ich liebe ja Haferflockenstreusel! Das kennt ihr ja schon vom Mohnkuchen 😉 Außerdem spart man durch die Streusel noch mal gut Zeit. Einerseits was das Kaltstellen anbelangt und andererseits spart ihr das ausrollen. Ich mag sonst auch ganz gern gedeckten Apfelkuchen. Aber das ist mir ehrlich gesagt zu aufwendig. Auch das Schneiden der Äpfel kostet meiner Meinung nach viel Zeit und Nerven, die ich mir gerne spare ;-P Von daher ist dies das richtige Rezept, wenn ein wirklich super leckerer Apfelkuchen schnell gemacht sein soll. Ist euch das auch wichtig? Wollt ihr dieses Jahr mehr Torten- oder Kuchenrezepte von mir lesen? Die Wunschstunde ist hiermit eröffnet. Kommentiert, schreibt mir eine Mail an info@diekleinewindmuehle.de oder auf Insta.

Apfelmus-Streusel - die kleine Windmuehle

Diese Zutaten braucht ihr für ein fixes Blech Apfelmus-Streusel

Für den Boden:

  • 650 g Mehl
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 250 g Butter (kalt, kleine Stückchen)
  • 1 Päckchen Backpulver

Apfelmus-Streusel - die kleine Windmuehle

Für die Streusel zudem:

  • 100 g Butter
  • Zarte Haferflocken nach Belieben (10-15 EL oder zwei drei Handvoll)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Wer mag: 1 Prise Zimt oder Vanille

Für die Füllung:

  • 800-850 g Apfelmus (oder anderes Fruchtmus)

Apfelmus-Streusel - die kleine Windmuehle

Falls ihr noch etwas Zuckerguss machen wollt: 200 g Puderzucker sieben und mit 1 EL Milch und 1 EL Zitronensaft glatt rühren und auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen.

Apfelmus-Streusel - die kleine Windmuehle

So schnell und zaubert ihr den Apfelmus-Streuselkuchen vom Blech:

Die Zutaten für den Boden (mit einem Hilfsmittel eurer Wahl) zu einer Krümelmasse miteinander verkneten. Eigentlich kann der Knetteig gut und gerne für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Muss aber nicht, wann man es so wie ich macht, kann man sich die Wartezeit sparen 😉 (Das Kaltstellen hat in erste Linie den Zweck, Apfelmus-Streusel - die kleine Windmuehledass sich Mürbeteig besser ausrollen lässt. Ich mache das einfach ohne Rollen. Spart gleich doppelt Zeit.)

Den Krümelteig halbieren und während ihr die erste Hälfte des krümeligen Teiges auf dem Blech verteilt und zum Boden angedrückt, kann die andere Hälfte im Kühlschrank warten.

Den Boden mit einer Gabel einstechen und anschließend das Apfelmus großzügig darauf verteilen.

Die zweite Hälfte Streuselteig aus dem Kühlschrank holen und mit der restlichen Butter (100 g), Vanillezucker und Feinblatt-Haferflocken zu Streuseln verkneten. Je nach Geschmack könnt ihr die Streusel-Masse mit einer Prise Zimt oder Vanille würzen. Die Streusel auf dem Kuchen verteilen.

Bei 180 Grad für ca. 25 Minuten bei Umluft backen.

Apfelmus-Streusel - die kleine Windmuehle

Viel Spaß beim schnellen Knuspern 🙂

Mohnkäsekuchen - die kleine Windmuehle

Mohnkäsekuchen

saftig und zart

Mohnkäsekuchen im Zebra Look

Einen Schönheitswettbewerb gewinnt er nicht, dafür ist dieser Käsekuchen mit Mohn einfach super lecker. Für den ersten Kaffeebesuch im neuen Haus habe ich mal wieder ein ganz altes Rezept meiner Oma für Käsekuchen herausgesucht und ein wenig abgewandelt. Ich liebe Käsekuchen, der Ausgangspunkt stand also fest. Mohn liebe ich auch, spätestens seit meinem neuen Lieblingskuchen mit Mohn in Puddingform und knusprigen Haferflocken Streusel oben drauf (das Rezept gibt es hier schon). Auf die Idee brachten mich die leckeren Bilder auf Pinterest von diversen Zebrakuchen, unter anderem beim tollen Knusperstübchen. Das Muster ist jetzt nicht so krass geworden – wahrscheinlich sollte man für einen starken Zebraeffekt doch lieber eine Schokoschicht nehmen. Aber hammer lecker geworden ist er. Definitiv ein Muss für alle Käsekuchen und Mohnkuchen Fans!

Mohnkäsekuchen - die kleine Windmuehle

In Mission “Käsekuchen ohne Riss” – offensichtlich nicht erfolgreich – habe ich versucht, den “Teig vom Rand lösen”-Trick von backenmachtglücklich.de umzusetzen. Der Sinn dahinter ist, dass die Luft dadurch entweicht, die sonst für die Risse sorgte. Wenn einem dabei das große Messer mitten in den Kuchen fällt, hat man nicht nur einen Riss, sondern einen riesigen Krater. Hat also erst mal nicht funktioniert. Es wird aber bald wieder Käsekuchen geben.

Mohnkäsekuchen - die kleine Windmuehle

Für den Boden braucht ihr:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei

Mohnkäsekuchen - die kleine Windmuehle

Für den Belag braucht ihr:

  • 125 g Margarine oder Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eigelb
  • Saft einer Zitrone + Abrieb der Schale
  • 750 g Quark
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 2 EL Grieß
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 4 Eiklar

Für den Mohnteil:

  • 150 g gemahlener Mohn
  • 2 EL Zucker

Mohnkäsekuchen - die kleine Windmuehle

So backt ihr den Mohnkäsekuchen:

Zunächst den Mürbeteig aus 250 g Mehl, 125 g Butter, 150 g Zucker, einem Päckchen Vanillezucker und einem Ei herstellen.

In der Zeit in der ihr den Teig kaltstellt (15 Minuten im Tiefkühler oder 30 im Kühlschrank), für die Füllung 750 g Quark, 125 g Margarine oder Butter, 200 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 4 Eigelb, den Saft einer Zitrone sowie den Abrieb der Zitronenschale, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver, 2 EL Grieß (kann man zur Not auch weglassen), 2 gestrichene TL Backpulver zu einer cremigen glatten Masse verrühren. Mit den 4 Eiweiß und einer kleinen Prise Salz den Eischnee schlagen und unterheben.

Für den Mohnteil nun ein Drittel der Füllung in einer separaten Schüssel mit 150 g Mohn (gemahlen oder Pulver) und 2 EL Zucker mischen.

Dann holt ihr den kaltgestellten Teig hervor und verteilt zwei Drittel auf dem Boden. Aus dem letzten Drittel bastelt ihr einen Rand.

Nun gebt ihr die Füllungen abwechselnd auf den Boden. Beginnt mit der hellen, immer 3 EL Vanille – 2 EL Mohn abwechselnd.

Mohnkäsekuchen - die kleine Windmuehle

Bei 170-180 Grad für 60-70 Minuten backen. Lieber länger weniger Temperatur. Nach dem backen den Ofen nur einen Spalt breit öffnen und den Kuchen noch eine halbe Stunde im Ofen lassen.

Bon appétit 😉

Mohnkäsekuchen - die kleine Windmuehle

Zitronenmuffins

Frische und saftige

Zitronenmuffins mit Joghurt

Es geht frisch und munter in das neue Jahr. Zumindest was das Backen betrifft. Wenn die Sonne schon nicht rauskommt, dann kommt sie halt strahlend gelb und frisch auf den Kuchenteller. In Form von frischen und fluffigen Zitronenmuffins. Durch den Joghurt werden die Muffins schön luftig und saftig. Die Muffins wollen dennoch rasch, zumindest innerhalb weniger Tage, verdrückt werden, sonst werden sie etwas trocken. Die super Fluffigkeit erhalten die Muffins übrigens durch das Natron. Das funktioniert im übrigen nur, wenn ihr eine Säure dazu gebt – in diesem Fall den Zitronensaft.

Toll finde ich, dass die Muffins auch kalt sehr gut schmecken. Ich mochte sie früher nur warm, frisch aus dem Ofen. Abgekühlt entwickeln viele Muffins einen seltsamen Geschmack, besonders wenn man eine Backmischung verwendet hat. Kennt ihr das? Wisst ihr, was ich meine?

Zutaten für die Zitronen-Joghurt-Muffins:

  • 280 g Mehl
  • 110 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 280 g Joghurt, natur
  • 1 Ei
  • 60 ml Pflanzenöl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Abrieb einer Zitronenschale
  • Saft einer Zitrone

Für den Zuckerguss:

  • 100 g Puderzucker
  • 2-3 EL Zitronensaft

Backvorbereitungen:

12er Muffinblech mit Förmen bestücken oder gut einfetten.

Backofen auf 180 °C vorheizen.

Das Backwerk:

Wie beim Rührteig üblich werden zunächst die trockenen Zutaten (das gesiebte Mehl und Backpulver sowie Zucker und Natron) in einer Schüssel sehr gut gemischt.

Die feuchten Zutaten werden separat vermengt: Joghurt mit Ei, Öl, Vanillezucker, Zitronensaft und -abrieb gründlich verrühren. Die Mehlmischung nach und nach hinzufügen und kurz glatt rühren (nicht zu doll und zu lange. Warum, lest ihr hier.).

Teig z. B. mit einem Eisportionierer in die Förmchen füllen und 20-25 Minuten goldbraun backen.

TIPP: Mit den Eisportionierer lässt sich der Teig wirklich mega gut verteilen und vor allem aus dem Löffel bekommen. Ich wünschte, ich hätte schon früher damit angefangen 😀 Das war das saunervigste am Muffinbacken, diesen klebrigen Teig mit zwei Löffeln durch die Gegend zu schlatzen!!

(RANDNOTIZ: Ich habe schon oft gelesen, man solle die Muffinmulden nur zum Drittel füllen, damit die Muffins nicht überlaufen oder zu groß werden. Aber dann bräuchte ich eigentlich immer mehr als das 12er Blech. Deshalb verteile ich den Teig (soweit es mir gelingt gleichmäßig) und bekomme halt schön große Pilze.)

Für die Glasur den Puderzucker sieben und mit dem Zitronensaft verrühren. Die abgekühlten Muffins damit bestreichen.

Wie auf den Bildern zu sehen, habe ich noch (die beim Umzug wiederentdeckten) bunten Zuckerperlen verwendet. Wobei ich die ehrlich gesagt nicht sonderlich lecker fand, ich also davon eher abraten würde ;-).

Viel Spaß beim Naschen!

Schoko-Zimt-Cupcakes - die kleine Windmuehle

Schoko-Zimt-Cupcakes

super schokoladige

Schoko-Zimt-Cupcakes

Dieses unvergleichlich starke Verlangen nach Schokolade! Wer kennt es nicht? Die Schokomuffins sind unsagbar schokoladig und befriedigen dieses Verlangen hundertprozentig. Purer Schokoladengenuss in Kuchenform. Kein Wunder, denn in den kleinen Dingern verstecken sich zwei Tafeln leckerster Schokolade. Das Muffin-Rezept habe ich auf dem super tollen Teigliebe-Blog von Anna-Lena gefunden und ein wenig angepasst.

Schoko-Zimt-Cupcakes - die kleine Windmuehle

Im Muffin-Teig ist recht wenig Zucker, wenn man sehr dunkle Schokolade nimmt, wird es ein ebenso herbes Schokomuffin-Erlebnis. Ganz gut, denn so ist das süße Zimt-Puderzucker-Frosting eine tolle Ergänzung und überhaupt nicht zu viel des Guten ;-P Der herrliche Zimtgeschmack passt super dazu – sicherlich nicht nur in der Vorweihnachtszeit. Ich liebe ja Zimt! Zu jeder Jahreszeit und immer, selbst im Kaffee. Wem es nicht so geht, der kann ihn übrigens einfach weglassen. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, wie man so ein tolles Gewürz verschmähen kann. Oder habt ihr schon mal von einer Zimtallergie gehört?

Schoko-Zimt-Cupcakes - die kleine Windmuehle

Für die Muffins (12er Blech für sehr große jumbo Muffins, oder mehrere kleinere) braucht ihr:

  • 150 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 40 g Kakao
  • 100 g Vollmilchschokolade
  • 100 g Zartbitterschokolade (ab 65% Kakaoanteil, je nach Geschmack auch gerne stärker)
  • 2 Eier
  • 150 ml Milch

Schoko-Zimt-Cupcakes - die kleine Windmuehle

Schoko-Zimt-Cupcakes - die kleine Windmuehle

Für das Zimt-Frosting braucht ihr:

  • 125 g Butter
  • 125 g Frischkäse  (Doppelrahmstufe)
  • 375 g Puderzucker
  • 2-3 TL Zimt nach Geschmack (bei mir war’s also etwas mehr)Schoko-Zimt-Cupcakes - die kleine Windmuehle

Den Muffinteig bereiten:

Backofen auf 160 Grad (Heißluft) vorheizen. Die Schokolade in kleine Stückchen hacken. Die Butter entweder sehr weich werden lassen oder kurz schmelzen. Die weiche Butter mit Zucker, Vanille, Eier und Prise Salz in einer Schüssel verquirlen.

Mehl, Kakao, Natron und Backpulver mischen und sieben. Abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und gut verrühren. Die Schokoladen mischen und die Hälfte der Stückchen zum Teig geben und kurz unterrühren.

Den Teig auf die Muffinförmchen/Muffin-Blech verteilen und die restlichen Schokoladenstückchen auf dem Teig verteilen. Für 20-25 Minuten bei 160 Grad backen (mittlere Schiene). Im Anschluss auskühlen lassen.

Schoko-Zimt-Cupcakes - die kleine Windmuehle

Das Frosting herstellen:

Die Butter und den Frischkäse (Doppelrahmstufe) vorab auf Raumtemperatur warm werden lassen.

Dann zusammen ein paar Minuten aufschlagen, bis eine weiße, konsistente Masse entsteht.

Nach und nach den Puderzucker untermischen.

Die Creme am Ende nicht zu lange rühren, sonst wird sie flüssig. Bis zur Verwendung das Frosting in den Kühlschrank stellen, damit es etwas fester wird.

Final touch:

Wenn die Muffins kalt sind und das Frosting fest ist, mit einem Spritzbeutel die Zimtcreme auf den Schokoküchlein verteilen. Die Cupcakes im Anschluss am besten wieder kalt stellen, damit das Frosting fest wird/bleibt.

Schoko-Zimt-Cupcakes - die kleine Windmuehle
Happy Schoko-Schlickern!

Mohnkuchen mit Haferflockenstreuseln - die kleine Windmuehle

Mohnkuchen mit Haferflockenstreuseln

außen knusprig, innen zart

Kleiner Mohnkuchen mit Haferflockenstreuseln

Achtung, Suchtgefahr! Oh mein Gott, ich habe einen neuen Lieblingskuchen. Es fiel mir wirklich schwer, nicht alles auf einmal zu essen. Hier ist richtig Selbstbeherrschung gefragt! Die super knusprigen Haferflockenstreuseln haben meine Erwartungen übertroffen. Ich habe ein wenig am Originalrezept gedreht, mit der Menge der Haferflocken experimentiert und wollte zudem nur eine kleine Menge an Kuchen machen. Experiment geglückt! Die Streusel sind super geworden und passen auch vom Mengenverhältnis optimal zu der soften, mega leckeren Mohnfüllung.

Schön finde ich bei Mohnkuchen außerdem, dass man ihn eigentlich immer essen kann, egal zu welcher Jahreszeit. Momentan komme ich, wie ihr ja an meinen Beiträgen seht, tendenziell einmal im Monat zum Backen. Da überlege ich natürlich schon, welches Rezept nun zu der Jahreszeit passt. Früher gab es bei meiner Oma ständig Kuchen. Im Prinzip jeden Nachmittag zur Kaffeezeit, aber mindestens für jeden Sonntag wurde frisch gebacken. Natürlich nicht nur eine Sorte, irgendwie gab es immer mehrere Sachen zur Auswahl. Das muss nicht nur der Standard-Blechkuchen gewesen sein, sondern zum Beispiel auch das samtige Quark-Weißbrot, das ich euch schon gezeigt habe, mit Marmelade oder Zuckerrübensirup oder Kekse oder Berliner dazu. Mit bis zu fünf Enkeln am Tisch, kann man locker einiges auffahren 😉

ZUR INFO: Das Rezept ist für eine Springform mit 22 cm Durchmesser! Ihr könnt die doppelte Menge für eine “normale” 26er Form verwenden. Von allen Zutaten, bis auf das Ei, einfach die doppelte Menge nehmen.

Für den kleinen Mohnkuchen mit Haferflockenstreuseln braucht ihr (Springform Ø 22 cm!):

Für den Teig und die Streusel:

  • 190 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 kleines Ei
  • 1 kleine Prise Salz
  • 2 Päckchen Vanillezucker (1 für den ganzen Boden und 1 für die Streusel)
  • 5-8 EL feine Haferflocken

Für die Mohnfüllung:

  • 375 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 75 g Zucker
  • 100 g Mohn

So zaubert ihr einen kleinen Mohnkuchen mit Haferflockenstreusel:

Mehl, Backpulver zusammen sieben. 100 g Zucker mit 100 g Butter und einem kleinen Ei schaumig quirlen. Eine kleine Prise Salz hinzufügen. Mit dem Mehl mischen und zwei Drittel des Krümelteiges in der gefetteten Springform verteilen. Den Boden durch andrücken der Streusel und einen kleinen Rand formen. Das restliche Drittel im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Füllung nun Mohn, Zucker und Vanillepuddingpulver in einem Topf mit der kalten Milch rühren. Mit dem Schneebesen rühren und aufkochen lassen. Von der heißen Platte nehmen und mindestens 5 Minuten quellen lassen.

In der Zeit können die Streusel fertig gemacht werden: Das andere Päckchen Vanillezucker und so viel feine Haferflocken mit den Händen unterkneten, bis die Streuselmasse trocken und streuselig genug ist.

Die Mohnmasse auf den Boden geben, die Streusel darüber und für 40 Minuten bei 170-180 Grad Umluft auf der unteren Schiene backen. Bei der doppelten Menge verlängert sich die Backzeit um 5-10 Minuten. Jeder Ofen ist ja bekanntlich etwas anders 😉

Mein Tipp für nach dem Backen: der frische Kuchen roch so unglaublich lecker und ich hatte wirklich Hunger auf Kuchen. Konnte es also kaum abwarten und musste ihn sofort anschneiden, probieren, fotografieren. Dabei habe ich gemerkt: Wenn man den Kuchen noch warm schneidet, geht er kaputt. Wie ihr auf den Fotos seht, ist die Oberfläche etwas eingerissen. Das passiert nicht mehr, wenn man den Kuchen erst abkühlen lässt und dann schneidet. Er ist dann immer noch knusprig, lässt sich aber schneiden 😉

Andererseits ist er noch warm auch hammerlecker, also wenn euch das Zerbröseln beim Anschneiden nicht stört…. Immer man tau!

Viel Spaß beim wegknuspern!

Hefezopf - die kleine Windmuehle

Hefe-Zopf

Ein Erfahrungsbericht, eine Rezept-Rezension und eure Tipps

Mein erster richtiger Hefe-Versuch: Ein riesen Maronen-Nuss-Zopf

Stammleser wissen bereits: Mit Hefe hatte ich bisher nichts am Hut. Hefeteig stand schon ewig auf meiner persönlichen baking-bucket-list. Nun habe ich mich, dank Inspiration und Ermutigung aus dem Bloggerumfeld (Danke, Emma!) endlich getraut.

Das letzte Mal mit Hefeteig in Berührung gekommen bin ich in meiner Kindheit, als zu Schulzeiten der “Herrmann” umherging und weitergereicht wurde. Kennt ihr Herrmann? Der lebende Hefeansatz, den man über Tage mit Mehl füttert und vermehrt? Nach ein paar Tagen hat man so viel Teigansatz, dass man nur mit einem Bruchteil backt und die restlichen Teile, samt Gebrauchsanleitung, kettenbriefmäßig, weiterreicht. An Herrmann habe ich gute Erinnerungen. Wir haben ihn mit Vollkornmehl, Äpfeln und Nüssen oft im Herbst gebacken, er war super lecker und gar nicht mal so ungesund. Abgesehen von unserem leckeren Vollkorn-Apfel-Herrmann muss ich ehrlicherweise gestehen, dass Hefegebäck nicht gerade auf meiner persönlichen Hitliste steht. Ich bin einfach kein Fan des Geschmacks und der Konsistenz. Richtig schlimm finde ich (zu) trockenen Hefeboden mit (zu) sauren Pflaumen. Das ist ungefähr mein Anti-Gebäck!

Nun ja. Ultimatives Ziel von mir ist immer noch eine tolle große Zimtschnecke zu backen… Ich liebe Zimt. Damit ich es nicht versaue, sollte vorher ein Probelauf her. Außerdem war ich neugierig, wie das mit dem Hefezopf backen überhaupt gelingt. Bevor es losging, habe ich mich also auf meinen Lieblingsbackblogs schlau gelesen und einiges gelernt. Da Mara auf lifeisfullofgoodies die wesentlichen Tipps – und sie ist ein Profi, der wirklich oft was mit Hefe backt – bereits zusammengestellt hat, muss ich die jetzt nicht wiederholen. Lest euch hier schlau: https://lifeisfullofgoodies.com/2017/02/25/nuss-nougat-sonne-und-tipps-fuer-gelingsicheren-hefeteig/  

Eine kleine Rezept-Rezension:

Die Rezepte für Hefezöpfe sind im Grunde auch alle ziemlich ähnlich. Die große Vielfalt entsteht mit den schier unendlich variablen Füllungen. Da ich noch eine Packung Maronen im Schrank fand, habe ich die kurzerhand in die Nuss-Mischung für das Rezept von Marc bake to the roots gegeben. Das hätte ich mir im Grunde auch sparen können. In Kombination mit den Haselnüssen, vor allem aber dem Kakao, hat die Füllung nur schokoladig-nussig geschmeckt. Mit der leichten Zimtnote war das schon sehr lecker. Hat halt nur nicht wirklich nach Maronen geschmeckt. Also bleibt am besten bei den Nüssen vom Original-Rezept, falls ihr euch für die Nuss-Füllung entscheidet.

Nun kommt der knifflige Teil, wo ich eure Hilfe brauche. Beim Teig weiß ich nicht so recht, was ich falsch gemacht habe. Rezept und Tipps habe ich beachtet. Aufgegangen ist er super. Aber beim Durchkneten nach dem Gehenlassen war der Teig so super krass klebrig – ist das normal? Ernsthaft? Da kann man doch nicht mit arbeiten. Letztlich habe ich so viel Mehl hinzugegeben, bis es halbwegs ging, den Teig vernünftig zu verarbeiten, ihn auszurollen, zu bestreichen und zu “flechten”. Die Folge des hohen Mehrbedarfs war nur, dass der Teig später für meinen Geschmack ein wenig zu trocken und zu unsüß war. Es sei jedoch eingeräumt, dass das hier jetzt Jammern auf hohem Niveau ist. Denn das Ergebnis, wie ihr ja auf den Fotos seht, kann sich durchaus sehen lassen. Vermutlich spielt hier einfach zu sehr meine persönliche Abneigung gegen Hefezopf rein. Es schmeckt mir einfach nicht sonderlich gut. So richtig zufrieden war ich erst, als ich ihn mit Nussnougatcreme bestrichen hatte. Ein Träumchen. Da war die Süße und Saftigkeit, die ich brauchte!

Von diesem Problemchen habe ich auf Instagram berichtet und die Community nach Rat gefragt. Es kamen so viele tolle Antworten, Tipps und Motivationen! Ich bin immer noch ganz gerührt. Diese insights will ich euch natürlich nicht vorenthalten und fasse sie hier für euch zusammen (ihr könnt natürlich auch direkt unter dem Post nachsehen, wer was empfiehlt).

Eure ultimativen Hefe-Tipps, damit er auch ja nicht zu trocken wird:

  • Viel Füllung und nicht zu heiß/lange backen
  • Hefeteig auf etwas Öl ausrollen und nicht in Mehl zu wälzen (auch klebrig verarbeiten, vorher mit genug Butter kneten).
  • Niemals zu viel Mehl
  • Nicht zu heiß oder zu lang backen (“Ein Zopf benötigt höchstens 30 Minuten und alle, die Hefegebäck auf 200 Grad backen, machen es leider falsch!” rät die liebe Bella von https://www.bella-cooks-and-travels.com  )
  • Die Füllung sollte nicht zu trocken sein
  • Üppig Füllung und nicht bei Ei und Zucker sparen
  • Die Website www.hefe-und-mehr.de soll auch toll sein
  • Dünn ausrollen, Füllung großzügig drauf geben
  • Ggf. Schüssel Wasser mit in den Ofen zu stellen und nicht zu heiß backen


Fazit für mich persönlich: Hefegebäck wird einfach nicht mein Liebling. Vermutlich mag ich deshalb auch keinen Christstollen (Anti-Gebäck Nummer zwei nach trockenem Pflaumen-Hefekuchen). Ich erkenne ein Muster.  Nichtsdestotrotz, wer drauf steht, ist mit allem gut beraten!

Kürbis-Torte

aromatisch und saftig

Ostwestfälische Kürbis-Torte

Ein weiteres gelungenes Experiment ist dieses Crossover: American Pumpkin Cake meets good old German Buttercreme. Saftig, aromatisch gewürzter Kürbis-Rührteig trifft auf eine zart-feste Vanillecreme. Über ein Jahr nach unserem großartigen Kalifornien Trip ist es einfach an der Zeit für eine kulinarische Hommage an das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Was wäre typischer und leckerer als Pumpkin Cake im Herbst zur Kürbis Saison? Logischerweise konnte ich mich also nicht (komplett) an dem Rezepte-Pool meiner Oma bedienen und habe dieses Grundrezept ein wenig auf deutsch adaptiert. Mir war nur leider gar nicht nach dem dazugehörigen Frosting. Der Kuchen hat im Teig, meiner Meinung nach, einfach schon genug Zucker. Da ich befürchtete, es könnte zu süß und zu fettig werden, war mir die Buttercreme einfach lieber. Nicht, dass es jetzt ein Diät-Rezept wäre 😀 Aber im Ergebnis ist die Kombination von dem würzigen Kürbisboden mit der vanilligen Buttercreme absolut lecker! Für einen kurzen Moment hatte ich überlegt, auch die Creme mit dem Pimping Pie Spice zu würzen, aber das wäre irgendwie zu viel gewesen. Nun ergänzt die Vanillecreme den zimtigen Kürbiskuchengewürz-Geschmack perfekt. Die Konsistenz der Torte ist auch überragend geworden. Die Buttercreme ist fest genug für die Böden, da quetscht nichts raus und die Torte steht wie eine Eins 🙂 Was mir zudem sehr gut gefällt, ist die tolle, kräftige Farbe – dem Kürbis sei Dank. Am Rande bemerkt: Wusstet ihr, dass es sich bei dem Kürbis um die größte Beere handelt? Aufgrund der harten Außenschicht handelt es sich genauer gesagt um eine Panzerbeere.

Für die fantastische, westfälische Kürbis-Torte benötigt ihr die folgenden Zutaten:

Zutaten Böden:

  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL (5g) Natron
  • 3 ½ TL Pumpkin Pie Spice (oder 2 TL Zimt, 1 TL Muskatnuss, 1/2 Teelöffel Ingwer)
  • 350 g Zucker
  • Prise (1/2 TL) Salz
  • 170 g Butter (Zimmertemperatur, nicht schmelzen).
  • 4 große Eier
  • 60 ml (geschmacksneutrales) Pflanzenöl
  • 350-425 g Kürbis-Mus (Herstellung siehe Vorbereitung)
  • 120 ml Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt (alternativ könnt ihr das Mark einer Vanilleschote verwenden)

Zutaten für die Buttercreme:

  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 5 EL Zucker
  • 500 ml Milch
  • 250 g Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt

Vor dem Backen:

Zuerst (EIN PAAR STUNDEN VOR DEM BACKEN) 0,5 Liter Vanillepudding kochen und abkühlen lassen. Achtung: braucht 3-4 Stunden zum Abkühlen. Sowie die 250 g Butter warm/auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Kürbismus bereiten: Einen halben Hokkaido entkernen, etwa 30 Minuten bei 180 Grad im Ofen garen, im Anschluss pürieren und abkühlen lassen.

Für die Kürbis-Böden:

Ofen auf 175 Grad vorheizen.

Die 22cm Backform(en) einfetten und bemehlen.

In die Rührschüssel die trockenen Zutaten Mehl mit Backpulver mischen/sieben, Natron, Gewürz(e), Zucker mischen. Nach und nach die zimmerwarme Butter hinzufügen, bis eine sandige Masse entsteht. Die Konsistenz kannst du so testen: Wenn du etwas von der Mischung zwischen deinen Fingern drückst, sollte sie zusammenkleben.

In einer weiteren Schüssel Eier, Öl, Kürbis, Milch und Vanille mischen. Alles gut verrühren und beiseitestellen.

Anschließend die Eimasse nach und nach unter den Mehl-Butter-Mix rühren. (Erst vorsichtig und langsam rühren, wenn es gut vermischt ist ruhig nochmal kurz kräftig mixen.)

Den Teig in die eingefettete und gemehlte Form geben.

Bei 170 Grad ca. 45-50 Minuten (je Form) backen (ich habe nur eine Form in der Größe und daher hintereinander gebacken. Wenn ihr zwei 22er Formen habt, könnt ihr die auch gleichzeitig reintun. Dann würde ich etwa 10-15 Min zur Backzeit draufschlagen. Aber sicherheitshalber gucken – ist ja bei jedem Ofen immer anders.).

10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann herausnehmen.

Für die Buttercreme:

Aus Puddingpulver, 5 EL Zucker und Milch den Pudding nach Packungsanleitung  zubereiten und kalt werden lassen. Damit sich keine Haut bildet, legt ihr direkt auf die Oberfläche des heißen Puddings Frischhaltefolie.

Weiche Butter mit dem Mixer (Rührstäbe) geschmeidig rühren. Den erkalteten Pudding zunächst durchrühren und dabei den TL Vanilleextrakt untermischen, dann nach und nach unter die Butter rühren. Sehr wichtig: Butter und Pudding sollten Zimmertemperatur haben, auf jeden Fall die gleiche Temperatur, da die Buttercreme sonst gerinnt.

Für die Torten-Dekoration:

Wenn ihr zwei ausgekühlte Böden und die Buttercreme bei Zimmertemperatur habt, geht es ans Tortenwerk: Zunächst die Böden gleichmäßig schneiden. Bei mir ist der Teig (da ich nicht so, wie man es sollte, ordentlich gesiebt hatte) etwas ungleich aufgegangen. Die “Deckel” oder Nuppsies also einfach runterschneiden, damit zwei glatte Tortenböden-Oberflächen entstehen. Den ersten gleichmäßig mit etwa einem Drittel der Buttercreme bestreichen, dann den Zweiten auflegen. Ein weiteres Drittel der Buttercreme auf und um den Kuchen verteilen. Das letzte Drittel habe ich mit dem Spritzbeutel aufgetragen. Wenn ihr einen glatten Überzug macht, würde ich ein Drittel oben und eines für den Rand nehmen.

Das fertige Werk am besten noch im Kühlschrank kaltstellen, damit die Creme schön fest wird.

Viel Spaß und gutes Gelingen!

Möhre-Nuss-Kuchen

saftig und frisch

Möhre-Nuss-Kuchen

Der schöne Sommer ist langsam vorüber. Es könnte herbstlich werden mit diesem saftigen, aromatischen Möhre-Nuss-Kuchen. Muss es aber nicht unbedingt. Durch die Zitrone hat der Kuchen eine super leckere, frische Note und schmeckt gar nicht nach Herbst ;-). Auf meinen geliebten Zimt habe ich ausnahmsweise auch verzichtet. Könnte man aber durchaus probieren. Muss man aber nicht, das Nuss-Möhre-Zitronen-Aroma ist total rund und perfekt. Mit den knackigen Haselnüssen in dem saftigen Möhrenkuchen erhält der Kuchen eine schöne Konsistenz. Mein Tipp: Lagert den Kuchen im Kühlschrank. Da er – obwohl er mit vergleichsweise wenig Zucker und Fett gebacken wird – nicht mächtig, aber doch recht sättigend ist, hält sich der Kuchen einige Tage. Frisch gekühlt und durchgezogen schmeckt er am zweiten Tag sogar noch etwas besser. Auf eine Frosting habe ich nach dem ersten Probieren verzichtet, da der Möhre-Nuss-Kuchen mit dem Zitronenaroma einfach total rund schmeckt. Für alle super Schleckermäuler kann ich ein ganz einfaches Zuckerguss-Topping mit Zitrone empfehlen (Puderzucker mit etwas Zitronensaft glatt rühren und auf dem Kuchen verstreichen). Allerdings hat der Kuchen bereits ganz von allein eine süße Kruste, die mega lecker schmeckt – just saying.

Dazu passt perfekt ein Tässchen Kaffee. Für mich als Koffeinjunkie ein Muss. Wobei ich nicht  viel Koffein und keinen starken Kaffee brauche, aber Kaffeegeschmack. Gern lasch und verlängert, damit ich umso mehr davon trinken kann, ohne Magenschmerzen zu bekommen. Gern auch mit einer Ladung Zimt. Ich liebe Zimt. Ganzjährig, Sommer wie Winter, immer und überall. In meinen Haferflocken ebenso wie im Kaffee.

An Zutaten für den Möhre-Nuss-Kuchen in der Kastenform braucht ihr:

  • 2 große oder 3 kleine Eier
  • 110 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • Saft einer halben Zitrone
  • 50 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g gehackte Haselnüsse (ich hatte nur noch 50 g, das ging auch)
  • 250 g Möhren

So einfach backt ihr den Möhre-Nuss-Kuchen:

Die Möhren putzen oder schälen und mit einer Reibe oder der Küchenmaschine fein reiben.

Die Eier schaumig rühren, Zitronenschalenabrieb sowie den Saft der halben Zitrone gut untermischen. Zucker und Vanillezucker zufügen und rühren bis sich alles gelöst hat. Mehl und Backpulver vermengen und nach und nach untergeben. Zum Schluss Mandeln, Haselnüsse und die geraspelten Möhren unterheben (Tipp: ich verwende dazu das AUSGESCHALTETE Handrührgerät. Mit den Rührstäben ohne Strom kann man so schneebesenmäßig schön unterheben, ohne zusätzlich Geschirr schmutzig zu machen und spart so auch noch Abwasch.)

Die Kastenform gut einfetten und mit Semmelbröseln/Paniermehl ausstreuen. Den Teig in die Form geben und im vorgeheizten Backofen 45-50 Minuten bei 200 Grad auf mittlerer Schiene backen (z. B. Umluft).

Was meint ihr?

 

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Versunkener Pflaumenkuchen

saftig und aromatisch

Versunkener Pflaumenkuchen

Ein herrlich süßer, luftiger Rührteig mit zartem Vanille-Aroma, in dem die reifen und saftigen schwarzen Pflaumen versinken! Noch dazu ein Duftwunder an Backdüften. Wie gerne würde ich euch den herrlichen Geruch aus meinem neuen Backofen als Vorboten der Einlösung meines Versprechens schicken. Ihr habt richtig gelesen: Es duftet tatsächlich aus dem Ofen. Backen. Mit heißen Temperaturen. Wie herrlich ist das denn bitte? Wirklich, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schön es hier gerochen hat.

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Das war fast das Beste an dem ganzen Kuchen. Das Allerbeste war die süße Knusprigkeit, die die saftigen Pflaumen ummantelt hat. Der wirklich simple Rührteig ist total schön aufgegangen, war innen fluffig und soft und hat eine super leckere Kruste bekommen. Die vanillige Süße hat den, zugegeben teilweise noch (je nach Obststück und seiner Reife) herben Geschmack der Pflaumen, sehr gut ergänzt. Einfach nur herrlich. Eigentlich würde auch eine Sahnecreme sehr gut zu dem Versunkene-Pflaumen-Kuchen passen, aber dafür waren mir die Sommertemperaturen noch zu warm.

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Das Rezept eignet sich in dieser Menge für ein halbes Blech oder eine Springform. Verdoppelt die Menge einfach für ein ganzes Blech.

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Für den Versunkene-Pflaumen-Kuchen braucht ihr: Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

  • Ein gutes Kilo sehr reife Pflaumen
  • 250 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 3 Eier
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanille Zucker
  • 100 g Schmand/saure Sahne
  • Etwas Sahnesteif
  • 1 Röhre Aroma Butter Vanille

 

Der Versunkene-Pflaumen-Kuchen ist wirklich einfach gemacht:

Zunächst Pflaumen waschen, entkernen und in die gewünschte Größe schneiden (beim nächsten Mal würde ich eher vierteln statt halbieren).Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Zucker, Butter und Vanille Zucker schaumig schlagen. Eier nacheinander unterrühren. Mehl mit Backpulver sieben und mischen, dann schrittweise hinzugeben. Schmand und Butter Vanille Aroma nach Geschmack unterrühren. (Ich liebe Vanille und hab ein ganzes Fläschen verwendet. Wer lieber Rum Aroma mag, kann natürlich auch das nehmen.)Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form geben und mit etwas Sahnesteif bestreuen. Dies verhindert, dass zu viel Saft der Früchte in den Teig eindringt. Dann die Pflaumen darauf verteilen.Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Den Kuchen bei 180° Ober-/Unterhitze etwa 55-60 min backen. Nadelprobe zwischen den Früchten machen. Wenn ihr das ganze Blech mit der doppelten Menge zubereitet, verlängert sich die Backzeit um etwa 15-20 Minuten.

Nach dem Backen den noch warmen Kuchen mit etwas Zucker bestreuen und in der Form auskühlen lassen.

Versunkene Pflaumen - die kleine Windmuehle

Bon Appetit 🙂

 

Seite 1 von 6

Läuft mit WordPress & Theme erstellt von Anders Norén